USA – Yellowstone: Great Sand Dunes

Wir verlassen Montrose am Dienstag den 03. Juni und begeben uns nach Alamosa: „Bitte dem Straßenverlauf 240 km folgen“. Puuh, nur gut, dass auf dem Weg zwei interessante Haltemöglichkeiten liegen. Den ersten Stopp legten wir beim Monarch Pass ein. Der Pass liegt auf einer Höhe von 3.400 m und es hier gibt es noch eine Menge Schnee.

ein bisschen Schnee auf dem "Hügel" liegt noch

ein bisschen Schnee auf dem “Hügel” …

Das besondere an diesem Ort ist, dass sich hier die Kontinentale Wasserscheide (Continental Divide) befindet. Vereinfacht gesagt heißt das, dass die Flüsse von hier aus je in eine andere Richtung fließen. Auf der einen Seite in den atlantischen Ozean und auf der anderen Seite der Scheide in den pazifischen Ozean. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Monarch PassDen zweiten Stopp machten wir in Buena Vista. Wenn eine Stadt schon „schöne Aussicht“ heißt mussten wir natürlich eine Besichtigung einplanen. Die Stadt trägt diesen Namen nicht für umsonst. Rundherum befinden sich mehrere 4000er Berge, u.a. benannt nach Elite-Universitäten.

Mount Princeton

Mount Princeton

Daneben ist Buena Vista für Wassersport, vor allem für Rafting, bekannt und beliebt. Möglich macht das der Arkansas-River, der ganz in der Nähe fließt. In der „The Buena Vista Roastery“ verbrachten wir unser Mittagspäuschen mit dem bisher leckersten Kaffee und Chai Latte Macchiato.

In Alamosa angekommen schmissen wir schnell unser Gepäck ins Zimmer (Best Western Alamosa Inn) und machten uns auf den Weg in den Great Sand Dunes Nationalpark. Angeblich stehen hier die Elks am Straßenrand und da wir am späten Nachmittag dort waren, waren die Chancen gut. Und siehe da…

und noch mal ein "Portrait"

Aber erst einmal spielten wir in dem riesigen Sandkasten. Um zu den Dünen zu gelangen muss man den Fluß „Meedano Creek“ durchqueren. Irgendwann im Sommer versiegt er, aber bei uns war noch eiskaltes Wasser in Bewegung. Augen zu und durch, schließlich wollten wir ein paar Bilder von Nahen machen.

die Sanddünen im Abendlicht

die Sanddünen im Abendlicht

Sand Dunes Micha abendsDas hat Spaß gemacht, so viel, dass wir am nächsten Morgen gleich noch einmal zu den Sand Dunes gefahren sind. Vom Licht und von den Farben her sind die Fotos ein himmelweiter Unterschied.

...hopsen am Abend...

…hopsen am Abend…

...hopsen am Vormittag...

…hopsen am Vormittag…

Achso, in Alamosa gibt es natürlich auch eine Brauerei. In der San Luis Valley Brewing Company bekommt man, wenn eine Kostprobe bestellt, gleich mal 11 Sorten und das für knapp 9 Doller – freu. Gegessen haben wir Sandwiches, Portobello Philly und Big’Ol Brewpub Burrito. Und das Chili probierten wir auch, war uns allerdings zu mild.

unsere 11 Freunde

unsere 11 Freunde

Am Mittwoch, den 04. Juni machten wir uns auf den Weg nach Colorado Springs. Nach 1,5 Wochen endlich wieder Zivilisation ;-). Unseren dritten Hochzeitstag begannen wir wieder im Sandkasten (siehe oben). Später in Colorado Springs spazierten wir im “Garden of the Gods” und brachten den Tag feierlich in der “BJ’s Brauerei” zu Ende. Es war wie immer mega-lecker. Wir hatten ein Bierprobe (klaro), Deep-Dish-Pizza “Gourmet Five Meat” und Lachs mit einer Kirsch-Marinade.

P.S.: wir sind jetzt Premium-Mitglieder ;-)

BJ_Premiummitglied

USA – Yellowstone: Montrose

Wir verbrachten zwei Tage in der Gegend um Montrose. Den ersten Tag widmeten wir der Curecanti National Recreation Area und dem North Rim des Black Canyon oft he Gunnison. Die Curecanti National Recreation Area besteht unter anderem aus dem See Blue Mesa Reservoir, der durch den Blue Mesa Damm aufgestaut wird. Ein weiterer See Morrow Point Reservoir wird durch den Morrow Point Damm aufgestaut. Der Plan war zunächst eine Bootstour im Morrow Point Reservoir zu machen. Man fährt mit dem Boot in den Black Canyon oft he Gunnison hinein und hat so die Möglichkeit den Canyon von einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Im Black Canyon wird das Chrystal Reservoir durch den Chrystal Damm aufgestaut. Durch das weitere Tal des Black Canyon fließt dann der Gunnison River.

Blick in den Black Canyon vom North Rim

Blick in den Black Canyon vom North Rim

Durch die verspätete Schneeschmelze war leider zu viel Wasser in dem Canyon-Fluß. Die Boote würden Probleme beim navigieren bekommen, hieß es und so konnten wir leider keine Bootstour unternehmen. Sehr Schade, das wäre bestimmt eindrucksvoll gewesen. Link zur Bootstour: www.nps.gov/cure/planyourvisit/boattour.htm 

Wir ließen uns von einer Rangerin beraten, welcher Wanderweg der Schönste ist und in den Canyon hinab geht. Der Curecanti Creek Trail im North Rim des Black Canyon of the Gunnison sollte es werden. Mit 8 km Weg und einer Dauer von 3 Stunden brauchten wir mehr Zeit als gedacht. Denn wie konnte es anders sein, der Weg war überflutet und wir mussten „über Stock und Stein“ klettern. Auch mal was anderes und wenn Hunde das hinbekommen… Black_Flut

sportliche Hunde

sportliche Hunde

Insgesamt war die Tour eher anstrengend, aber sehr schön. Wieder im Hotel angekommen entspannten wir uns am Pool. Hier im Days Inn ist der Pool sehr nett angelegt, mit einer Gelegenheit zum Grillen inklusive Sitzgelegenheiten und einem Wirlpool. Der Hunger trieb uns in die Innenstadt von Montrose und in die „Horsefly Brauerei“. Schön im Biergarten sitzen und ein paar Bierchen verkosten, danach stand uns jetzt der Sinn. Und der Hamburger und die Shrimps haben auch geschmeckt. Den zweiten Tag verbrachten wir auf dem South Rim des Black Canyon oft he Gunnison. Dieses Mal ohne schweißtreibende Wandertour. Durch die 16 Overlooks gab es genug Möglichkeiten den Black Canyon anzuschauen. Bis auf Vier haben wir alle geschafft und nur zum Warner Point sind wir gelaufen. Mit 2, 4 km Länge ist das mittlerweile ein Spaziergang für uns.

Blick in den Black Canyon vom South Rim

Blick in den Black Canyon vom South Rim

Overlook Painted Wall

Overlook Painted Wall (die Wand ist knapp 700m hoch!!!)

Der Park ist nicht so bekannt wie der Grand Canyon oder der Arches Nationalpark. Aber wenn man sowieso vorbei fährt und / oder der Black Canyon auf der Strecke liegt, lohnt es sich einen Zwischenstopp einzuplanen. Er wird seinem Namen gerecht.

Mandy und der Squirrel

Mandy und der Squirrel

"mein" Squirrel

“mein” Squirrel

„Heute gibt es Salat zum Abendbrot.“ Tja, wäre nicht die „Rib City“ direkt neben Applebees gelegen hätten wir wohl auch mal einfach nur Salat gegessen. Aber der Geruch und der Blick auf den riesigen Smoker am Restaurant sprach für sich. Wir entschieden uns um und bereuten es nicht. Der Chef persönlich brachte uns ein paar Kostproben von seinem Beef, Pork und Turkey. Wir bestellten Baby Back Ribs, Hähnchen und Pulled Pork – Yummy, die M&M’s

USA – Yellowstone: Durango und Silverton

Unser nächstes Etappenziel hieß Montrose. Auf den Weg dahin wären wir mit einem kleinen Umweg am Four Corners vorbei gekommen. Hier treffen vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizon aufeinander und die Stelle ist mit einer Granitplatte markiert. Wir entschieden uns gegen einen Stop. Im Prinzip könnten das auch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt machen und dafür Geld verlangen…Aber wenn ihr mal schauen wollt: http://www.navajonationparks.org/htm/fourcorners.htm

Da hielten wir doch lieber in Durango – einer Stadt mit Westernflair, überschaubar mit einer netten Flaniermeile (Main Avenue) und alles fußläufig erreichbar. In dem besten Hotel der Stadt, im Strater Hotel kann man sich von Frauen im Can Can Kostüm bedienen lassen. Für unsere Mittagspause hatten wir uns allerdings schon das Jean Pierre Cafe ausgesucht.

Jean Pierre Bakery

Jean Pierre Bakery

Oft gelobt und niedlich anzusehen gingen wir voller Erwartung hinein. Das keine Preise an den Kuchenstückchen standen schreckte uns nicht zurück. Es soll hier ja lecker sein. Für ein Eclair, ein Stückchen Mille Feuille und ein Macaron bezahlten wir knapp 15 Doller. Da waren wir im wahrsten Sinn des Wortes pappsatt. Und ja, es war köstlich, aber trotzdem zu teuer. Michi hat dafür einen neuen Freund gefunden:

Durango_Michi + Bär

Nächster Zwischenhalt Silverton

Zwischen Durango und dem Bergbaustädtchen Silverton (72km) verkehren Dampflokomotiven aus den 1920er Jahren. Für eine Zugfahrt reichte unsere Zeit nicht, aber der Ankunft und Abfahrt des Zuges konnten wir in Silverton beiwohnen. Bei Interesse: www.durangotrain.com

Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad

Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad

Lokomotive

In Silverton (rund 650 Einwohner) wurde früher Silber abgebaut. Heute lebt die Stadt von der Ein – und Ausfahrt der Eisenbahn. Zwischendrin fällt sie in ein Dornröschenschlaf. Wir wissen das ganz genau, denn wir mussten ungeplant ca. 6 Stunden dort rumkriegen.

Warum? Zwischen Silverton und unserem Ziel Montrose gibt es nur eine sinnvolle Verbindung. Die Straße (Highway 550) führt über den Red Mountain Pass und der war wegen Bauarbeiten geschlossen. Das hieß warten, denn der alternative Weg bedeutete mehr als 360 km! Umweg. Die Zeit vertütelten wir mit einem Stadtbummel (ansehnlich ist Silverton ja, wie eine Western-Filmkulisse) und mit essen im „Brown Bear Cafe“.

Innenstadt Silverton und der Zug mittendrin

Innenstadt Silverton und der Zug mittendrin

Silverton

Gegen 15:30 Uhr ging die Fahrt weiter. Der Highway 550 ist auch als Millon Dollar Highway bekannt. Es gibt 3 Theorien warum. Erstens, der Blick ist eine Million Dollar wert. Zweitens, der Bau des Highways hat vieeeel Geld gekostet und drittens, wegen der Goldfunde seinerzeit in der Region. Außerdem wird er als San Juan Skyway bezeichnet. Das erklärt sich einfach – der höchste Punkt (Red Mountain Pass) liegt auf 3355 Meter.

*** in 3240 m Höhe kann man schon mal frieren ***

*** in 3240 m Höhe kann man schon mal zu frieren anfangen ***

Highway 550, Red Mountains

Highway 550, Red Mountains

Unterwegs ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke und man fährt durch den Ort Ouray – die Schweiz Amerikas (es gibt hier Chalets, schweizerische Restaurants…). Übrigens, laut unserem Reiseführer bedeutet der Name Ouray < der Pfeil> und stammt vom Häuptling der Ute-Indianer.

In Montrose angekommen, bezogen wir nur noch unser Zimmer im Days Inn und ließen uns noch ein paar Burritons bei Taco Johns (Konkurrenz zu Taco Bell, können mithalten) schmecken.

Howgh, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Monument Valley

Bin ich John Wayne oder bist Du es? Der Besuch des Monument Valley bedeutete für uns rund 250 Kilometer mehr Fahrtweg. Irgendwo im Nirgendwo stehen drei Tafelberge und tausende von Menschen pilgern regelmäßig hier her. Dank Hollywood, wären die Westernfilme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ hier nicht gedreht worden, würde sich wahrscheinlich niemand für die Gegend interessieren. Aber so, können auch wir uns der Faszination nicht entziehen.

schon allein der Weg zum Monument Valley bot schöne Motive

schon allein der Weg zum Monument Valley bot schöne Motive, Highway 163 Scenic Drive

Panorama mit den Tafelbergen Sentinel Mesa, West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte (von links nach rechts)

Panorama mit den Tafelbergen Sentinel Mesa, West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte (von links nach rechts)

Um den Ausblick dauerhaft genießen zu können und weil die Indianer nicht blöd sind wurde das „Monument Valley View Hotel“ hier erbaut. Farblich an die Umgebung angepasst ist es von Weiten nicht zu sehen. Wir hätten auch gern in dem Hotel übernachtet, aber die „Buzze“ ist regelmäßig ausgebucht. Kein Wunder, die Zimmer und die Cabins (kleine Hütten) sind zum Monument Valley ausgerichtet und man genießt die ganze Zeit den Blick ins Tal. Vor allem morgens und abends ist das sicherlich wunderschön.

Monument_wir

Apropos nicht blöd. Wir müssen 20 Dollar Eintritt bezahlen. Unser „Anual Pass“ ist hier nicht gültig. Den Blick lassen sich die Indianer bezahlen und die Übernachtung im Hotel ist auch nicht gerade günstig.

bei 20 Dollar Eintritt war nur noch ein Picknick drin ;-)

bei 20 Dollar Eintritt war nur noch ein Picknick drin ;-)

Nun gut, wir haben das Beste daraus gemacht. Der einzige Wanderweg „Wild Cat“ (3,2 Meilen) im Tal gehörte bisweilen uns allein und wir konnten ein paar Fotos aus anderen Perspektiven als von der Aussichtsplattform schießen.

Wanderweg Wild Cat

Wanderweg Wildcat

...selbst die Indianer sind im WM-Fieber :-)

…selbst die Indianer sind im WM-Fieber :-)

Den dazugehörigen Park erkundet man mit dem Auto. Das haben wir uns gespart, da das wandern etwas Zeit in Anspruch genommen hat und das Highlight des Parks nun mal die drei riesigen Steine sind.

ein letzter Blick auf dem Heimweg

ein letzter Blick auf dem Heimweg

Nach ca. 5 Stunden Besichtigungstour kehrten wir in unser Hotel nach Bluff zurück. Das „Desert Rose Inn“ gibt es erst seit einem Jahr. Es ist komplett aus Holz gebaut und hat sehr schöne Zimmer. Es gibt zwei Mankos, der fehlende Kühlschrank und das laaaangsame Internet. In der Nähe zum Hotel befindet sich das „Cottonwood Steakhouse“.

Cottonwood Steakhouse

Klar, dass wir da einkehrten. Was es zu essen gab? Seht selbst:

...genießen zum Sonnenuntergang

…genießen zum Sonnenuntergang

Full Rack

Bar-B-Que Baby Back Ribs als Full Rack, denn wir machen keine halben Sachen!

*** grins ***

*** grins ***

Ein unvergleichliches Ambiente. Die in die Jahre gekommenen Chef und Chefin bedienen selbst und sorgen für gute Laune. Die Spareribs waren zwar gut, aber sie kommen nicht an die von Rhein Main BBQ ran!

In Bluff gibt es bis auf ein weiteres Frühstückscafe, eine Tankstelle, das „Desert Rose Inn“ und ein kleinen „Historic District“ (kann man sehen wie Cowboys und Indianer gelebt haben) allerdings nichts.

Wir verlassen jetzt das Land der Navajo-Indianer und geben uns zu den Ute-Indianern.

Howgh, die M&M’s

USA-Yellowstone: Moab – Arches National Park und Canyonlands

Unser nächstes Etappenziel hieß Moab (E).

bei E ist Moab

bei E ist Moab

Von Torrey aus fährt man ein Stück den Highway 24, der auch zu den Scenic Highways zählt. Moab liegt sehr günstig, da man von hier aus folgende Parks erreicht:

  • Arches Nationalpark
  • Canyonlands Nationalpark
  • Dead Horse Point State Park
  • Manti La Sal National Forest

In Moab angekommen bezogen wir gleich unser Zimmer im „The Moab Valley Inn“ und machten uns auf den Weg in die Stadtmitte. Moab ist ein nettes Städtchen mit einer Innenstadt (sofern man bei den amerikanischen Kleinstädten von Innenstadt reden kann), wo man auch mal bummeln gehen kann. Nach unserer kleinen Stadtbesichtigung unternahmen wir eine erste Erkundungstour im Arches Nationalpark. Arches Arches bedeutet Bögen. Es ist also der Park der Steinbögen. An diesem Nachmittag besichtigten wir den Park Avenue Viewpoint, Courthouse Towers Viewpoint, sind ein kleines Stückchen zum Balanced Rock sowie zur Windows Section gewandert und endeten beim Upper Delicate Arch Viewpoint.

Park Avenue Viewpoint

Park Avenue Viewpoint

Balanced Rock

Balanced Rock

North Window Arch

North Window Arch

Da haben wir doch schon Einiges vom Park gesehen und freuen uns auf morgen, auf zwei richtige Touren. Zufrieden und hungrig kehren wir ins Moab Valley Inn zurück. Die Frage, wo wir zu Abend essen stellte sich eigentlich nicht. Unser Hotel liegt gegenüber einer Brauerei – The Moab Brewery.  Es gab Nachos, Wrap, Salat…und Bier.

Arches Nationalpark

Heute ist Wandertag! Den zweiten Tag verbrachten wir wie geplant komplett im Arches Nationalpark.  Wir  hatten uns den Devils Garden Trailhead und die Wandertour zum Delicate Arch vorgenommen. Auf dem Devils Garden Trailhead kann man mehrere Arches besichtigen, so dass man zwischen 3 und 5 Stunden Zeit einplanen sollte. Wir sahen auf dieser Wanderung folgende Arches:

  • Landscape Arch
  • Partition Arch
  • Navajo Arch
  • Double O Arch
Landscape Arch

Landscape Arch

Partition Arch

Partition Arch

Double o Arch

Double o Arch

Etwas außerhalb vom eigentlichen Wanderweg gab es noch andere Arches zu bestaunen. Wir pickten uns nur den Skyline Arch heraus. Denn nach rund 10 km und 3,5 Stunden laufen waren wir erst einmal fertig.

Skyline Arch

Skyline Arch

Bei Höchsttemperaturen von 38 Grad haben wir Höchstleistungen vollbracht und auch noch den zweiten Trail zum Delicate Arch (Länge: rd. 6 km; Dauer: ca. 2 Stunden) durchgezogen. Obwohl wir kurz mit uns gehadert haben. Pool oder wandern / wandern oder Pool….Wir haben uns für’s wandern entschieden. Jetzt sind wir nun schon einmal hier.

Delicate Arch mt der Mandy

Delicate Arch mt der Mandy

Der Weg war sehr anspruchsvoll. Hinwärts ging es nur bergauf und ein kurzer Sandsturm erschwerte uns die Rückkehr. Dem Sturm habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt ein Basecap weniger habe. Das erinnerte mich an 2009. Upper Antelope Canyon, auf der Laderampe eines LKWs, der von einer Indianerin gefahren wurde. Mit Karacho durch die Prärie und schon flog mein Basecap weg. Dejavue!

Delicate Arch mit dem Michi

Delicate Arch mit dem Michi

Am Ende des Tages  belohnten wir uns doch noch mit einer Entspannungsrunde am Pool und ein bißchen Fiesta Mexicana. Wir ließen uns mit lecker Enschiladas und Fajjitas verwöhnen. Es war übrigens derselbe Mexikaner, den wir auch in Page 2009 besuchten.

Canyonlands Nationalpark

Der Canyonlands Nationalpark besteht aus drei Teilen. The Needles, the Maze und Island in the Sky. Wir erforschten einen Tag lang Island in the Sky. Leider war es den ganzen Tag bewölkt. Dennoch konnten wir ein paar schöne Eindrücke sammeln und Bilderchen machen. Am Shafer Canyon Overlook starteten wir unseren Tagesausflug im Park.

Blick vom Shafer Canyon Overlook auf den Shafer Trail

Blick vom Shafer Canyon Overlook auf den Shafer Trail

Danach gingen wir den kurzen einfachen Trail zu einer der Hauptattraktion des Parkes – Mesa Arch. Eigentlich muss man hier zum Sonnenaufgang hin, da der Steinbogen zu dieser Zeit von unten beleuchtet wird. Das sieht super aus, aber um 4:30 Uhr aufstehen und das freiwillig im Urlaub bekomme ich definitiv nicht hin. Wenn ihr mal schauen wollt, wie der Mesa Arch bei Sonnaufgang aussieht…ein paar andere Blogger waren dort, wie der hier zum Beispiel.

Mesa Arch

Mesa Arch

Mesa Arch M+M

Weiter ging es zum Buck Canyon Overlook, mit 1902m dem höchsten Punkt im Park. Beim Grand View Point Overlook konnte man entlang der Oberkante des Canyons laufen. Der Weg war echt schön. Man hatte die ganze Zeit einen prima Blick in den Canyon. Damit ist der  Grand View Point Overlook zu Recht die zweite Hauptattraktion.

Panorama vom Grand View Overlook

Panorama vom Grand View Overlook

Grand View Mandy

Zum Schluss hielten wir beim Upheaval Dome und Green River Overlook. Die „Gelehrten“ sind sich bis heute nicht einig wie der Upheaval Dome entstanden ist. Erklärungsversuche gibt es hier.

Upheaval Dome

Upheaval Dome

Der Canyonlands Nationalpark ist ein Paradies für Offroad-Fahrer und Mountainbiker. Es muss wohl echt Spaß machen die Potash-Road zu fahren. Und ich habe noch nie so viele ausgebaute Fahrradwege wie in dieser Gegend in den USA gesehen. An jeder zweiten Ecke in Moab kann man zudem All-Terrain-Vehicle-Touren buchen. Die Anbieter in der Stadt lassen keine Outdoor-Wünsche offen. Es passt hier irgendwie alles zusammen.

See you, die M&M’s

USA-Yellowstone: Capitol Reef National Park

Nach der Fahrt von den Lower Calf Creek Falls nach Torrey plagte uns der Hunger. Da das Örtchen Torrey nicht wirklich viel Auswahl an Restaurants zu bieten hatte (außer dem gelobten aber teuren Café Diablo), entschieden wir uns im The Rim Rock Patio zu essen. Es liegt genau gegenüber vom Best Western Capitol Reef Resort. Wir hatten beide Pasta, die auch in Ordnung war. Aber, da sitzt man in einem Restaurant mit so einem sensationellen Ausblick und bekommt sein Abendessen auf Plastetellern mit Plastebesteck und lieblos angerichtet. Da frag ich mich immer…und daran gewöhnen werde ich mich wohl nie. Immerhin hatten sie einheimisches Bier.

Neuer Tag, neues Glück. Unseren vierten Urlaubstag verbrachten wir komplett im Capitol Reef National Park. Am Panorama Point, Sunset Point und Goosenecks Overlook waren wir einmal Vormittags und noch einmal zum Sonnenuntergang. Wegen des Lichtes und der Fotos. Und damit wir auch schöne Bilderchen machen können hat die Mandy erst einmal die Wolken weg gepustet.

Mandy schiebt Wolken weg

Außerdem wollten wir natürlich den Sonnenuntergang im Park erleben.

Sunset Point Capitol Reef 1 Sunset Point Capitol Reef

Wir hatten uns zwei Wanderrouten ausgesucht. Zuerst „bezwangen“ wir den Capitol George Trail. Zu diesem Wanderweg kommt man nur über eine sogenannte Unpaved Road. Was soviel heißt wie Staubstraße – sprich, die Straße war nicht betoniert und ein wenig abenteuerlich. Das hat Spaß gemacht. Der Wanderweg an sich ist spannend, da man in einem ausgetrockneten Flussbett läuft, links und rechts flankiert von riesigen Felsen.

Capitol George Trail 1Capitol George Trail 3Die zweite Wanderroute führte zur Hickman Bridge, einem Steinbogen mit einer Spannweite von 40 Metern. Dieser Trail sei der Populärste hieß es bei unseren Recherchen. Dem können wir zustimmen.

Hickman Bridge

Hickman Bridge

Mit einem Bärenhunger probierten wir es erneut mit einem Restaurant, was genau gegenüber von unserem Hotel lag. Das Rim Rock Restaurant wird im Netz als ziemlich gut beschrieben. Wir waren gespannt (zumal das Rim Rock Patio dazu gehört) und wurden nicht enttäuscht. Micha hatte Steak mit einer Granberrysoße und ich gönnte mir eine Grillplatte mit einem kleinen Steak, einem Stück gegrillten Lachs und irgendeinen Minivogel. Ich weiß bis heute nicht, was ich da eigentlich gegessen habe. Ich rede mir ein, dass es so eine Art Wachtel war.

Mehr zum Capitol Reef National Park mit einem Überblick alle Wanderrouten gibt es hier: http://www.tourideas-usa.com/home/utah/capitol0.htm

See you, die M&M’s

USA – Yellowstone: Lower Calf Creek Falls

Dritter Urlaubstag, Pferdegewieher weckte uns. Eigentlich nicht verwunderlich, hier hat ja jeder Zweite mindestens ein Pferd. Trotzdem ungewöhnlich für uns. Die zweite Nacht verbrachten wir in der Bryce View Lodge. Nichts besonderes, eher einfach, aber mit guter Lage zum Bryce Canyon.

Heute machten wir uns auf den Weg in den Capitol Reef National Park. Wie vom Ranger empfohlen fuhren wir den Scenic Highway 12 und legten einen Zwischenstopp in Escalante ein.

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Blick auf ein Tal am Scenic Highway 12

Wir sollten auf jeden Fall zu den Lower Calf Creek Falls wandern.  Ein kurzer Blick in unser schlaues Büchlein mit den absoluten Must Haves für diesen Trip verriet uns, dass wir bestens vorbereitet sind. Genau diesen Wanderweg hatten wir uns sowieso vorgenommen.

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Der Weg war sehr abwechslungsreich und mit rund 10 km und 3 Stunden wandern echt moderat. Auch das Ziel der Wasserfall ist sehenswert.

Calf Creek Waterfall

Calf Creek Waterfall

Was ich aber am besten fand waren die vielen Hunde die mit ihren Herrchen unterwegs waren. Der Trail ist extra für Wanderungen mit Hund ausgelegt. Das war etwas für’s Mandy-Herz.

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Auch für’s Michi-Herz gab es etwas, allerdings eher in Richtung Herzinfarkt. Sind wir doch tatsächlich einer Klapperschlange begegnet.

eine Rattlesnake

Rattlesnake

Nichtsdestotrotz können wir sowohl eine Fahrt auf dem Scenic Highway 12 als auch die Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls wärmstens empfehlen.

Vor den Toren zum  Capitol Reef National Park und dem Städtchen Torrey liegt unser Hotel. Das Best Western Capitol Reef Resort macht einen sehr guten ersten Eindruck und jedes Zimmer hat eine super Ausblick auf den Red Rock Cliff.

Ausblick aus dem Hotelzimmer

Ausblick aus dem Hotelzimmer zum Sonnenaufgang

 

USA – Yellowstone: Ankunft und erster Tag

Unser Wecker schellte 5:45 Uhr. Trotz der unchristlichen Zeit fiel uns das Aufstehen nicht schwer – auf geht’s in die USA mit dem Hauptziel „Yellowstone Nationalpark“.

Janosch-Kissen

Janosch-Kissen

Ganz palante und entspannt, mit recht leckeren Essen brachte uns Condor mit einer Janosch-Boeing nach Las Vegas. Beim Landeanflug hatten wir einem sensationellen Ausblick auf den Lake Powell (hier schipperten wir 2009 mit Steffi + Ralf schon über den See) und die Teton-Bergkette (besichtigen wir dieses Mal). Einziges Manko an Condor: es gab nur einen Film im Entertainment-Programm zur Auswahl. Möchte man weitere Filme sehen, muss man bezahlen.

In Las Vegas holten wir unser Auto, einen weißen Chevrolet Captiva, und verbrachten die erste Nacht im Gold Coast Hotel – ohne Party, denn nach 24 Stunden auf den Beinen ist das einfach nicht drin. Obwohl wir kurz überlegt haben, aber die Müdigkeit hat uns übermannt. Naja, wir haben ja noch die letzten beiden Nächte, die wir in Sin City zum Tag machen können. Lecker essen waren wir aber noch –  in dem auf Hawaii schätzen gelernten Gordon Biersch Restaurant & Brewery.

Unser erstes Etappenziel hieß Bryce Canyon. Auch hier waren wir bereits 2009, aber der Park ist sensationell und lag auf unserer Strecke.

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Auf den Weg dahin fuhren wir durch den ebenfalls bekannten Zion Nationalpark. Allerdings einen andern Weg als bei der ersten Durchfahrt.

Riesentrümmer im Zion Nationalpark

Riesentrümmer im Zion Nationalpark

Hier gibt es mehrere Tunnel, die man durchfahren muss und durch den einen Tunnel „durften“ wir einen Park-Ranger mitnehmen. Ein Ranger  kennt sich natürlich bestens in der Umgebung aus und er gab uns ein paar wertvolle Tipps für unsere Reise. Im Zion Nationalpark sahen wir die ersten Tiere – Bergziegen und im Bryce Canyon konnten wir Elk-Kühe beobachten. Das macht Hoffnung auf noch mehr Tiersichtungen …

Elk-Kühe

Elk-Kühe

such die Bergziege

such die Bergziege

Inspiration Point - Bryce Canyon

Inspiration Point – Bryce Canyon

Mal sehen wie es bei unseren nächsten Etappenziel, dem Capitol Reef National Park so ist…Ab hier ist alles Neuland für uns.

See you,

die M&M’s

 

 

“Where’s a Bear” (Wo ist ein Bär)

In Vorbereitung auf unsere Reise habe ich eben mal im Netz gesucht, wie man am besten Bären zu Gesicht bekommt (in Kanada hat es ja leider nicht geklappt, in Kalifornien dagegen schon).

Im Jahr 2014 werden mir natürlich Apps angeboten und das, obwohl im Yellowstone Nationalpark so gut wie kein Empfang ist. Ich habe auf die Schnelle zwei Apps gefunden: die eine heißt Where’s a Bear und angeblich informiert sie mich in Echtzeit über Tiersichtungen. Die andere App wird von der Website Yellowstone Wildlife angeboten.

Mhhh, und nun, soll ich mir eine App holen?

die Mandy

Überblick Reiseberichte

  1. Reisebericht Canusa
  2. Reisebericht Ostküste USA
  3. Reisebericht Hawaii
  4. Reisebericht Puerto Rico
  5. Reisebericht Florida
  6. Reisebericht Westküste USA
  7. Reisbericht New York
  8. Reisebericht San Francisco
  9. Reisebericht China (Hongkong)
  10. Reisebericht Dubai
  11. Reisebericht Ägypten
  12. Reisebericht Rom
  13. Reisebericht Insel Kos
  14. Reisebericht Mallorca
  15. Reisebericht Kloster Weltenburg
  16. Reisebericht Ostsee
  17. Reisebericht Sächsische Schweiz
  18. Reisebericht Weinland Mosel
  19. Reisebericht Yellowstone Nationalpark Rundreise
  20. Reisebericht Steinhuder Meer
  21. Reisebericht Wochenendausflug ins Elsass
  22. Reisebericht La Gourmande Belgian
  23. Reisebericht Hjertelig Velkommen in Kopenhagen
  24. Reisebericht Spuren im Sand, ach nein Schnee – Winterurlaub im Ostallgäu
  25. Reisebericht Hermoso Barcelona
  26. Reisebericht Tagesausflug in den Rheingau
  27. Das Wandern ist des Müllers Lust – Reisebericht Dolomiten
  28. Mini-Auszeit in der Vulkaneifel
  29. Eine Schleife um die Saarschleife
  30. Mal eben nach Tangermünde