Spuren im Sand, ach nein Schnee – Winterurlaub im Ostallgäu

Reisezeitraum: 24. – 31. Januar 2015

Wir und Winterurlaub – hatten wir uns das wirklich überlegt? Normalerweise überlegten wir zu diesem Zeitpunkt wo wir dem Winter in Deutschland entfliehen könnten und trotz fortgeschrittener Schwangerschaft hätte ich noch fliegen dürfen…Aber wenn dieses Jahr schon alles anders ist, dann machen wir eben mal Winterurlaub, dachten wir uns. Allerdings ohne Ski fahren. Mal ganz abgesehen, dass ich eh nicht mehr gedurft hätte, können wir das auch nicht. Das hieß für uns ein Ziel finden, wo wir wandern gehen können, es was zu sehen gibt und bei schlechten Wetter Alternativen geboten werden.

Das Ostallgäu schien perfekt für unsere Zwecke geeignet, konnten wir doch einen Besuch in München und bei der Schwägerin in Augsburg gleich mit verbinden. Wir entschieden uns fünf Tage in Füssen zu verbringen und von dort aus unsere Ausflüge zu machen.

Die Anreise: Von Augsburg aus reisten wir mit dem Zug am Sonntag den 25. Januar an. Mit dem Zug erschien es uns entspannter und gute Erfahrungen hatten wir zuletzt bei unseren Trip nach Dänemark ja auch gesammelt. Unser Auto parkte derweil bei der Schwägerin.

Unterkunft: Am frühen Nachmittag erreichten wir Füssen und checkten in unserer Unterkunft, dem Hotel Sonne ein.

Wir hatten das Arrangement „Winterspecial“ gebucht. Es beinhaltete:

  • 3 Übernachtungen im via Claudia Motto Zimmer
  • Frühstücksbuffet inklusive
  • ein 3-Gang-Menü im Restaurant Maximilians
  • Entspannen in der Wohlfühloase (Sauna, Fitnessstudio) inklusive
  • Parkplatz und Kurtaxe inklusive

+ eine Verlängerungsnacht

Kulinarisches: Gleich als erste Amtshandlung nahmen wir uns ein Besuch in der gegenüberliegenden Konditorei Kurcafe im Hotel Schlosskrone vor. Mhhh yummy…

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Wir lieben solche „Omacafes“ (und das ist wirklich liebevoll gemeint) und daher war das auch nicht das letzte Stück Torte in diesen Urlaub. Wir probierten noch das Stadtcafé Würker aus. Vom Kuchenangebot her war das sogar noch einen Tacken besser ;-)

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Bis auf einen Abend, den wir im hoteleigenen Restaurant Maximilians verbrachten, aßen wir immer auswärts. Empfehlen können wir Madame Plüsch und die Griechische Taverne Kelari. Es gab noch einen gut bewerteten Italiener auf Tripadvisor „Ristorante Pizzeria il Pescatore“, der leider zu hatte. Deswegen waren wir dann in der Pizzeria „San Marco“, die den anderen beiden Restaurants definitiv „nicht das Wasser reichen“ konnte. Madame Plüsch versetzt den Besucher in die goldenen Zwanziger. Das Interieur und die Kellnerin inklusive. Das Essen hingegen ist gehobene moderne deutsche Küche und sehr lecker. Das Kelari wiederum bietet griechische Küche und somit ein mediterranes Flair. Das leben sie dort perfekt und es schmeckt hervorragend.

Sehenswürdigkeiten:

Laut diverser Reiseberichte ist ein Besuch von Schloss Hohenschwangau und Neuschwanstein vor allem im Winter was ganz besonderes. Zum einen sind weniger Touristen da und zum anderen ist die schneebedeckte Landschaft so romantisch anzusehen. Das können wir bestätigen.

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Schloss Hohenschwangau

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Den schönsten Blick auf Schloss Neuschwanstein hat man von der Marienbrücke aus. Nachteil bei einem Besuch im Winter – die Wege können schon mal gesperrt sein. Wenn man sich davon nicht abhalten lässt bekommt man zur Belohnung den Blick und das Foto, was man haben möchte ;-).

DSC03237Ich habe mir Spikes unter die Stiefel geklemmt und bin los gestapft…hat prima funktioniert.

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Mein Tipp: das Kombiticket für die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau über das Hotel reservieren lassen…braucht man sich dann nicht in der langen Schlange beim Ticketcenter anstellen.

Infos zu den Schlössern gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/schloss-neuschwanstein-im-winter.html

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am unteren rechten Bildrand ist das Schloss Hohenschwangau zu sehen

Rotwildfütterung in Schwangau: Das ist ein echtes Highlight! Täglich um 15 Uhr kommen bis zu 140 Hirsche zu einer Futterstelle nahe Schwangau-Brunnen.

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Der Jagdvorsteher erzählte uns, dass die Tiere sogar aus Österreich kommen, um sich an den Delikatessen (Heu, Äpfel, Rüben und Kleie) zu laben. Das Spektakel kann man ab dem 25. Dezember und danach, solange Schnee liegt erleben.

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Es werden auch Kutschfahrten dahin angeboten, was sicherlich sehr zauberhaft ist. Eine Zustiegsmöglichkeit für die Pferdeschlittenfahrt gibt es am großen Parkplatz bei der Karbrücke in Brunnen. Wir haben das Angebot nicht genutzt, wir wollten ja wandern. Der Futterplatz lässt sich ebenfalls vom Schwangauer Ortsteil Brunnen aus zu Fuß in rund einer halben Stunde erreichen. Man hat als Belohnung auf dem Weg einen traumhaften Ausblick auf die Königsschlösser.

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Infos zur Rotwildfütterung gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/die-rotwildfuetterung-nahe-schwangau-brunnen.html

Wanderung Kalvarienberg: Startpunkt ist die Touristen-Information in Füssen. Von hier aus spaziert man in die nahegelegene Reichenstraße, am Stadtbrunnen entlang und dann die Lechhalde hinunter. Über die Theresienbrücke und die Tiroler Straße gelangt man zur Kirche „Zu unserer lieben Frau“, bei der der Aufstieg auf den Kalvarienberg beginnt.

DSC03355Zugegeben, der Aufstieg auf den Kalvarienberg im kniehohen Schnee war etwas beschwerlich. Aber entlang der Wegstrecke den Berg hinauf dokumentieren zahlreiche kleine Kapellen den Leidensweg Christi und sorgen somit für genug Möglichkeiten kurze Lesepausen einzulegen.

DSC03356 DSC03364 DSC03368Und der Aufstieg lohnt sich. Auf dem Gipfel angekommen hat man einen sensationellen Blick auf Füssen und den Forggensee!

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Blick auf Füssen

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Blick auf den Forggensee

DSC03384Wir entschieden uns den Weg auf der anderen Seite des Berges fort zu setzen und stiegen zum Schwansee hinab. Rund um den malerischen Schwansee erstreckt sich der Schwanseepark, der seinerzeit vom Maximilian II. in Auftrag gegeben und im Stil eines typischen englischen Landschaftsgartens errichtet wurde. Der Schwanseepark war zugleich der königliche Schlosspark Hohenschwangau.

Infos zur Wanderung gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/kalvarienberg-runde.html

Stadt Füssen: Die Stadt Füssen selber hat eine schnuckeliche Altstadt mit vielen kleinen individuellen Geschäften, Cafes und Restaurants zu bieten.

DSC03098Es macht Spaß durch die mittelalterlichen Gassen zu bummeln. Wer mag kann das Benedektinerklosters St. Mang oder das Hohe Schloss besichtigen. Bei schlechten Wetter kann man sich die Zeit im Thermalbad vertreiben oder ein Konzert im Festspielhaus besuchen.

Mehr Informationen gibt es hier: www.fuessen.de

Fazit: Überraschenderweise war mir gar nicht kalt bei den Wanderungen. Was doch die richtigen Klamotten so ausmachen… Viel Bewegung an der frischen Luft, ausschlafen und das stets leckere Frühstück und Abendessen trugen zu unserem Wohl bei. Alles in allem kann ich unseren ersten Winterurlaub als geglückt ansehen. Wer hätte das gedacht.

 

Hjertelig Velkommen in Kopenhagen

Reisezeitraum: 12. – 15. Dezember 2014

Ein Wochenendausflug in der Vorweihnachtszeit zusammen mit einigen Freunden? Eine hervorragende Idee. Die Frage, die sich uns stellte war nur – wohin? Da einige von uns schon viele Städtetrips mit Weihnachtsmarktbesuch erlebt hatten, drehte sich die Diskussion um Amsterdam oder Kopenhagen. Wir entschieden uns für Kopenhagen.

Warum? Der stadteigene Vergnügungspark TIVOLI wird zu jeder Jahreszeit thematisch angepasst. In der Adventszeit ist der Park ein „Winter-Wonderland“ und bei der Recherche stellten wir fest, dass der Weihnachtsmarkt in Amsterdam nicht gerade zu den Schönsten zählt. Also, Kopenhagen. Mhhh im Winter in ein nordischen Land reisen. Ich als Frostbeule hatte da so meine Bedenken und besorgte mir erst einmal dick gefütterte Stiefel, Schal, Mütze, warme Unterhosen…

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Die Anreise: Bestens equipt ging es am 12.12.2014 los. Ein Teil von uns reiste mit dem Flugzeug an. Sowohl die Verbindung von Frankfurt am Main als auch von Berlin aus sind sehr gut. Dennoch entschieden sich vier von uns, darunter ich, den ICE inklusive Fährüberfahrt zu nehmen. Klar, die Anreise dauert circa 9 Stunden, aber das Abenteuer mit einem ICE auf ein Schiff zu fahren und die Tatsache einer bestehenden Schwangerschaft bei den beiden reisenden Damen waren Grund genug für die Anreise mit dem Zug.

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parkender ICE im Bauch eines Schiffes

Man fährt von Frankfurt nach Hamburg und steigt dort in den ICE nach Kopenhagen (nur einmal umsteigen). Am Grenzbahnhof in Puttgarden auf der Insel Fehmarn fährt der Zug dann in den Bauch des Fährschiffes. Ungefähr 45 Minuten dauert die Überfahrt von Puttgarden nach Rødby. Den Zug muss man während der Überfahrt verlassen und das Gepäck bleibt sicher verstaut im ICE. In der Regel sind die Überfahrten auch „easy going“, nur bei uns war die See „ein bisschen rauer“ und selbst auf diesem „Koloss von Schiff“ spürten wir den starken Seegang. Nach den 45 Minuten waren die Regale im Duty Free halb leer. Nicht weil die Leute im Shoppingwahn waren, sondern weil der Seegang die Regale leer geräumt hatte. So viel dazu…wir wollten ja Abenteuer. Nach uns hatten die Schiffe übrigens Überfahrverbot aufgrund des Wetters.

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Die Strecke Frankfurt <–> Hamburg ist hochfrequentiert, so dass wir uns für alle Zugverbindungen entschieden, Sitzplatzkarten zu reservieren. Und das war auch gut so. Die Umsteigezeiten waren bei der Hinreise ausreichend lang, bei der Rückreise blieben uns lediglich 6 Minuten um in Hamburg den Zug nach Frankfurt zu schaffen. Aber auch das hat geklappt. Da hatten wir echt Glück!

Mein Tipp: auch wenn die Anreise länger dauert, es ist ein ERLEBNIS und nur noch bis ins Jahr 2021 machbar. Denn dann wird die Reise über das Meer nicht mehr möglich sein, die Züge und Autos sollen ab diesen Zeitpunkt durch einen Absenktunnel fahren. Quelle: www.derwesten.de

Unterkunft: Hotel Østerport – das Hotel liegt sehr günstig an der S-Bahn-Station (Østerport). Das sind nur drei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof weg und mit direkter Verbindung zum Flughafen. Außerdem sind von dessen Standort aus im Prinzip alle Sehenswürdigkeiten, die Shoppingmeile und das Tivoli fuß läufig zu erreichen. Das Frühstück war recht lecker und die Auswahl absolut ausreichend für ein 3-Sterne-Hotel. Einziger Kritikpunkt: die Betten sind für zwei Personen recht schmal. Und man muss unbedingt darauf achten, dass man ein Zimmer zur linken Seite bekommt. Auf der rechten Seite sind die Bahngleise und da kann es wohl echt laut werden.

Kulinarisches: Asche auf mein Haupt. Wir haben an dem ganzen langen Wochenende nicht einmal typisch dänisch gegessen. Selbst das Smorrebröd blieb mir verwehrt, weil dieses landestypische Gericht eher Mittags gegessen wird. Entweder ich war noch satt vom Frühstück oder ich fand keinen Anbieter oder die hatten schon wieder zu. Einzig eine „Knackpølser“ konnte ich mir auf einen der Weihnachtsmärkte einverleiben. Die Dänen lieben Würstchen als Fast Food und die gibt es zu jeder Tages – und Nachtzeit zu kaufen. Schmeckte wie unsere Bockwurst.

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Ich kann jetzt nur kulinarische Tipps zu einem ganz netten Thailänder „Na Korn Thai“, einem deutschen Brauhaus im Vergnügungspark „Tivoli Biergarten“ und einem Italiener „Ristorante Sole D’ Italia“ mit echten Unterhaltungswert geben.

Den Thailänder wählten wir, weil er nah bei unserem Hotel war. Den Biergarten mussten wir nehmen, da im Tivoli Samstagabend für 11 Personen nirgendwo anders Platz war. Die Pommes waren dafür aber megalecker! Und der Italiener hat quasi uns gefunden. Als wir bei dem Italiener die Speisekarte ansahen und weiter gingen, kam ein Kellner heraus und lockte uns mit „Free Champaign“ in das Lokal. Gut, ich hatte nichts von dem Champagner, aber das Essen war prima und für die werdenden Mutti’s gab es kostenlos Dessert. Die eigentliche Attraktion war allerdings der Chef, der für unsere Unterhaltung sorgte in dem er die dann insgesamt fünf oder sechs Flaschen Champagner! mit einem Säbel öffnete und Lieder für uns trällerte. Da war der Restaurantname Programm – Oh sole mio…

Sehenswürdigkeiten: Shoppen gehen war gänzlich unmöglich in dieser Stadt an einem Adventswochenende. Ich habe wirklich noch nie so volle Läden gesehen. Und ich bin die Frankfurter Zeil am Samstag gewöhnt. Menschenmassen drängelten sich durch die circa 1 km lange Haupteinkaufsstraße “Strøget”. Aber alle waren entspannt und gut drauf. Das bin ich wiederum auch nicht gewöhnt. Nichtsdestotrotz konnte ich in einem der traditionsreichsten Kaufhäuser für Interior Design “Illums Bolighus” ein bisschen Weihnachtsdekoration erstehen.

Ohne shoppen geht es auch, blieb mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten und Glögg. Ja auch in Dänemark heißt der Glühwein Glögg. Laut Wikipedia ist Glögg in ganz Skandinavien verbreitet und ein Getränk aus Rotwein, Korn oder Wodka und Gewürzen, wie z. B. Zimt, Kardamom, Ingwer sowie Nelken http://de.wikipedia.org/wiki/Glögg und wir haben gelernt, unter 6% Alkohol gilt der Glögg als alkoholfrei bei den Dänen. Nützt mir leider als Schwangere gar nichts. Für mich gab es meist heißen Apfelsaft.

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Rathaus: Es befindet sich auf dem Rathausplatz am Anfang der Altstadt und man kann es natürlich besichtigen. Die Rathausführung haben wir uns gespart…viel interessanter war die gerade stattfindende Hochzeit. Typisch dänisch, ganz leger und auf Fahrrädern.

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Lille Havfruedie kleine Meerjungfrau: Die nur 125 cm große Statue wurde von Edvard Eriksen 1913 für den Brauereierben Carl Jacobsen (Carlsberg) nach der Figur aus dem Märchen von H.C. Anderson erschaffen. Dem Märchen hat die Meerjungfrau auch ihre Faszination zu verdanken und warum so viele Menschen die Figur besichtigen.

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Königspalast – Frederiksstaden: Die Amalienborg wurde im 17. Jahrhundert gebaut und gilt als einer der beeindruckendsten Rokoko-Bauten Dänemarks. Zudem wird Amalienborg heute noch von der Königsfamilie als Wohnsitz genutzt und man kann die Wohneinheiten besichtigen. Kostet aktuell 65 DKK. Täglich um 12 Uhr findet der Wachwechsel der dänischen Garde statt. Läuft man vom Palast Richtung Wasser kann man die neue Oper sehen.

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Hafen Nyhavn: Nyhavn ist ein Hafenabschnitt mit ganz vielen bunten Häusern und davor liegenden Schiffen. In fast jeden Haus befindet sich eine Kneipe, Restaurant oder Cafe. Das macht den besonderen Flair aus und Nyhavn zu einer schönen Flanier – und Ausgehmeile. Früher ging es hier wohl recht frivol zu. Heute gibt es nur noch eine Rotlichtbar „HongKong“ und beim „Tattoo Ole“ kann man sich auch noch tätowieren lassen. Mehr zu Nyhavn: http://www.nyhavn.com/

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Christiania: In dem Stadtteil Christianshavn existiert ein selbst ernannter Freistaat. 1971 wurde Christiania von Hausbesetzern auf einem verlassenen Kasernengelände gegründet und seitdem leben die rd. 1.000 Menschen hier halb legal, halb illegal. Immerhin kann jeder in der Verkaufsmeile “Pusher Street” im “Freistaat Christiania” Haschisch erwerben. Ansonsten tümmeln sich älter gewordene Hippies und alternativ denkende Leute hier.

TIVOLI: Das Tivoli ist nicht einfach nur ein Vergnügungspark. Nein, seit rd. 170 Jahren schreibt diese Institution Geschichte und zieht alle Generationen und Gesellschaftsschichten gleichermaßen an. Toll finde ich, dass der Park zu jeder Jahreszeit thematisch angepasst und er im Sommer zu einer riesigen Freilichtbühne wird. Wir durften in ein „Wintermärchen“ eintreten und bekamen die herrliche Beleuchtung in der Vorweihnachtszeit zu sehen. http://mini.tivoli.dk/de/

DSC02733DSC02762 DSC02766 DSC02778Insgesamt lässt sich festhalten, Kopenhagen ist eine Reise wert. Überraschend für mich, anscheinend zu jeder Jahreszeit. Auch in der Winterzeit war es sehr schön. Hier noch eine Website, um sich Reisetipps zu holen: www.visitcopenhagen.de

die Mandy

Wochenendausflug ins Elsass

Nach Strasbourg wollte ich schon an Silvester 2013/2014, aber eine Angina kreuzte meine Pläne. Nun konnte ich endlich den geplanten Ausflug nachholen. Mit Schwiegerpapa im Gepäck reisten wir vom 19.-21.September ins Elsass. Das ist eine schöne Jahreszeit für einen Besuch im Elsass. Das Wetter ist meist schön, die Sonne wärmt noch und die Weinberge hängen voller Wein.

Freitag 19. September: Ankunft im Hotel Grieshabers Rebstock in Kehl am Rhein und Besichtigung von Strasbourg

Erst einmal einchecken und Gepäck loswerden. Wir entschieden uns auf der deutschen Seite zu übernachten und wählten ein Boutiquehotel – das Grieshabers Rebstock in Kehl am Rhein. Seltener Name, selten guter Service und selten gute Einrichtung. Jedes Zimmer hat ein anderes Thema. Wir waren im Zimmer „Paris“ und „Schwarzwaldmädel“ einquartiert. Witzig!

Gleich nach der Ankunft nutzen wir den Fahrservice des Hotels und ließen uns für einen Festpreis von € 13,50 nach Strasbourg fahren. Ein normales Taxi hätte wohl um die € 30 gekostet. Der Bus 21 pendelt aber auch hin und her. Kehl und Strasbourg trennt eigentlich nur der Rhein. Von unserem Hotel bis zur Hauptattraktion, das Strasbourger Münster, liegen nur rund 8 km. Ein „Katzensprung“!

In Strasbourg angekommen organisierten wir uns zunächst Tickets für eine Schifffahrt rund um die Strasbourger Altstadt, bis hoch zum Europäischen Parlament. Die Tickets gibt es direkt bei den Anlegestellen beim Historischen Museum. Der Anbieter ist Batorama. Kostenpunkt: € 12,50 für die große Runde. Einmal im Kreis um die Altstadt fahren kostet € 9,50. Jeder Gast bekommt Kopfhörer verpasst und kann sich in seiner Muttersprache von ein paar Geschichtsdaten berieseln lassen.

Bootstour_Strasbourg

Bootstour_Strasbourg

Bevor es „Leinen los“ hies, kümmerten wir uns noch um unser leibliches Wohl und aßen in der Brasserie Rohan Mittag. Mit ein bisschen Deutsch, Englisch und Französisch im Mix orderten wir Flammkuchen, Entrecote und Wildschweinragout. Alles lecker, aber umgehauen hat es uns nicht. Das geht bestimmt besser.

Nach der wirklich schönen und empfehlenswerten Bootstour  erkundeten wir die alten Gässchen und das ehemalige Gerberviertel. Man kommt automatisch an vielen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Maison Kammerzell, Terrasse Panoramique du Barrage Vauban, Maison des Tanneurs in ‚La Petite France’ (Fachwerkgebäude, welches ein ehemaliges Gerberhaus war, aus dem Jahr 1572) und Ancienne Douane vorbei.

Maison Kammerzell

Maison Kammerzell

Natürlich waren wir auch im Münster (La Cathédrale Notre-Dame) . Strasbourg hat eine wunderschöne Altstadt und viele kleine Boutiquen, die zum Einkaufen einladen. Die Website www.strassburg.eu informiert über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten uvm.

Strasbourger Münster im Hintergrund

Strasbourger Münster im Hintergrund

Den Freitagabend verbrachten wir in Kehl und aßen im Alexandros Abendbrot. Das griechische Lokal hat eine sehr schöne Terrasse, die wir dank dem guten Wetter auch abends noch nutzen konnten und das Essen war sehr lecker. Es gab Salat mit Lammfilet, Saganaki und den Dorfteller Gyros.

Samstag 20. September: Ausflug nach Ribeauville, Riquewihr und Colmar

Wir fuhren etwas tiefer ins Land, denn wir wollten ein paar alte Fachwerkstädtchen besuchen und die „Col de la Schlucht“ entlang fahren. Unser erster Stopp war allerdings an einem Supermarkt. Schließlich gab es hier Maronencreme für’s Frühstück (welche es bei uns nicht gibt), meinen geliebten Kuchen Mille-Feuille und für uns außergewöhnliche französische sowie belgische Biersorten.

Den zweiten Halt machten wir in Ribeauville. Das kleine Städtchen liegt an der Elsässer Weinstraße und bezaubert durch seine vielen Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die bekanntesten mittelalterlichen Baudenkmäler sind die Pfarrkirche St.Grégoire-le-Grand und der Metzgerturm (Tour des Bouchers; beide aus dem 13. Jahrhundert).

Metzgerturm im Hintergrund

Metzgerturm im Hintergrund

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Die komplette Altstadt ist verkehrsberuhigt und man kann gemütlich durch die Gassen schlendern. Vor allem nach einem üppigen Mittagessen ist das sehr zu empfehlen. Wir waren in dem Restaurant „Zur Post“ und bestellten drei verschiedene Gerichte (Kartoffelgratin, Spätzle und Pellkartoffeln), die jeweils immer den berühmten Munsterkäse enthielten. War lecker und gehaltvoll.

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Der Ort wird von den drei Burgruinen Ulrichsburg, Girsberg, Hohrappoltstein und natürlich Weinbergen umrahmt. Alles in allem ein romantisches Fleckchen Erde.

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Riquewihr

Riquewihr wird auch die „Perle der Elsässer Weingegend“ genannt, weil die Siedlung zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt und die Weine eine sehr gute Qualität haben. Dementsprechend viele Touristen waren hier unterwegs. Dass es in der Hauptsaison zu Massenansammlungen kommt, hatte ich vorher schon gelesen. Wir waren also vorgewarnt.

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In dem Örtchen schmiegen sich Fachwerkhäuser aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, Weinlokale mit Verkostungs-Angeboten und Souvenierläden dicht aneinander. Der Ort wird von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umrahmt.

Riquewihr_4 Riquewihr

«Col de la Schlucht» und Colmar

Den heutigen Tag wollten wir in Colmar ausklingen lassen. Auf den Weg dahin fuhren wir extra einen Umweg, um die «Col de la Schlucht» fahren zu können, da uns die Strecke empfohlen wurden ist. Die «Col de la Schlucht» ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen den Regionen Elsass und Lothringen. Auf 1139 m Höhe hat man ab und zu einen prima Ausblick auf die Vogesen (Mittelgebirge in Ostfrankreich). Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle Haltebuchten gewünscht, um Panoramabilder machen zu können. Die gab es leider nicht. Da sind wir auch ein bisschen von USA verwöhnt. ;-)

Colmar liegt ebenfalls an der der Elsässer Weinstraße und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsässischen Weine. Die drittgrößte Stadt im Elsass ist Colmar auf jeden Fall. Berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und für ihre Museen, fällt die Stadt optisch trotzdem nach den romantischen Örtchen Riquewihr und Ribeauville ab.

Colmar

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Nichtsdestotrotz kann man hier gut und gerne einen Besuch einplanen. Wir genehmigten uns einen abendlichen Spaziergang durch die Altstadt und aßen in der Brasserie Les Dominicains zu Abend. Da das Restaurant mitten in der Innenstadt liegt, ist es sehr touristisch und die Kellner etwas gestresst. Aber man sitzt gut, hat was zu gucken und das Essen war ganz okay. Wir hatten Flammkuchen, so eine Art Vesperplatte und ich wollte unbedingt das berühmte “Colmarer Sauerkraut” essen. Zu dem Gericht gab es fünf verschiedene Fleisch – und Wurstsorten. Hier hat jemand ein paar Bilder von „meinen“ Essen und den Flammkuchen ins Netz gestellt. Den Bauchspeck und zwei Würste hätte ich natürlich nicht gebraucht.

Sonntag 21. September: Abschied nehmen

Bevor wir wieder gen Heimat aufbrachen, statteten wir der Rheinpromenade bzw. den Garten der zwei Ufer noch einen Besuch ab. Die deutsche und französische Parkhälfte wird durch eine Brücke (die Passerelle des Deux Rives) über den Rhein verbunden. Daher auch der Name, Garten der zwei Ufer.

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Die Brücke ist eine reine Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Sie wurde von dem Pariser Architekten Marc Mimram als Herzstück der grenzüberschreitenden Landesgartenschau (2004) zwischen den Städten Straßburg und Kehl entworfen und steht als Symbol für das zusammenwachsende Europa.

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Insgesamt kann ich nur sagen, diesen Ausflug machen wir auf jeden Fall noch einmal. Das Elsass ist eine wunderschöne Gegend und so nah. Nur 2 Stunden Autofahrt von Frankfurt.

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Bis zum nächsten Trip,

die Mandy

Steinhuder Meer

Ein Meer mitten in Niedersachsen. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel zudem. Die erste Frage die sich stellt, ist natürlich, warum heißt das Steinhuder Meer „Steinhuder Meer“ und nicht „Steinhuder See“ oder so? RP-Online, Spiegel und SWR haben antworten zusammen getragen:

Ulrich Staesche von der Akademie für Geowissenschaften: “Seinen Namen hat das Steinhuder Meer nicht, wie man vermuten könnte, von einem Vergleich seiner Größe mit einem der Weltmeere, es ist vielmehr eine alte niederdeutsche Bezeichnung für ein Binnengewässser, die in Norddeutschland auch für deutlich kleinere Seen gebraucht wurde.”

“Im späten Mittelalter wurden große Seen im Plattdeutschen ‘Meer’ genannt, und so sind diese Bezeichnungen übrig geblieben”, sagt Frank Behrens, Leiter des Infozentrums Naturpark Steinhuder Meer.

Die Bezeichnung “Meer geht auf das mittelniederdeutsche Wort “mere” zurück, dass Binnenseen bezeichnete. Die Nähe zu dem Örtchen Steinhude spielt wohl auch ein Rolle.

So, da die wichtigste Frage nun geklärt ist, hier ein paar Impressionen.

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Das Steinhuder Meer hat laut Steinhude-am-Meer.de eine hervorragende Wasserqualität, ist Brut- und Durchzugsgebiet vieler Wasservogelarten und ein Paradies für Wassersportler.

DSC02070 DSC02072Es gibt unzählige Bootsverleihe für Tret- und Elektroboote, man kann Segeln und Surfen, es gibt eine Badeinsel mit feinem Sandstrand und kulinarische Fischspezialitäten.

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Das Steinhuder Meer ist ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Hier kann der Erholung suchende Großstädter neben Wassersport auch Rad- und Wasserwandern, Reiten, Golfen oder einfach nur “die Seele baumeln lassen”.

Uns hat es hier gefallen. Für einen Sonntagsausflug ist das Steinhuder Meer prima.

Noch ein paar Infos:

Mit einer Fläche von etwa 30 Quadratkilometern und nur einer Tiefe von durchschnittlich 1,50 Meter kann eher nicht von einer Meerstiefe sprechen. Die maximale Wassertiefe beträgt 2,50 Meter.

Das ein See als Meer bezeichnet wird gibt es wohl nur in Norddeutschland. Es gibt zum Beispiel noch “Ewiges Meer”, “Boekzeteler Meer”, Großes Meer” und “Zwischenahner Meer”.

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Quellen:

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/warum-heisst-das-steinhuder-meer-nicht-see-aid-1.1614215

http://www.steinhude-am-meer.de/f5-edit/?domain=www.steinhude-am-meer.de&show=detail&artikel=1411

http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/2142/warum-werden-manche-seen-als-meer-bezeichnet-und-umgekehrt/

 

Die gefährlichsten Straßen der Welt

Was man nicht so alles im Fitnessstudio sieht. Hell Roads – ein Bericht auf N24 über die gefährlichsten Straßen der Welt. Besonders pikant ist, dass wir eine Straße davon erst kürzlich gefahren sind – den Red Mountain Pass. Wr hatten ja keine Ahnung. Der Red Mountain Pass zählt also auch zu den Hell Roads dieser Erde. Wieder was gelernt und das beim Sport machen. Das nenne ich effektiv. Hier geht es zur Sendung: http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/2656770/die-gefaehrlichsten-strassen-der-welt.html 

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USA – Yellowstone: Las Vegas

Um der Frage nach zu gehen, ob Cäsar wirklich hier lebte, quartierten wir uns im “Caesar Palace Hotel” ein.

Las Vegas Cäsar

Das hier “Hangover” gedreht worden ist, war nur zweitrangig ;-)

Las Vegas_HangoverMicha konnte sich gerade so zurück halten, um nicht auch wie Alan im Brunnen schwimmen zu gehen.

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Die meisten Hotels in Las Vegas sind riesengroß. Deshalb kann das einchecken, das finden des Zimmers und der Weg vom Parkhaus ins Hotel schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Las Vegas_eincheckenErst recht, wenn man hier zum spielen herkommt. Es gibt eine riesige Auswahl an Automaten und Spielmöglichkeiten. Wir wurden von den vielen Spielautomaten nicht abgelenkt, auch nicht von den extra für Mädchen hergestellten…

Las Vegas_Spielautomat

Von leckeren Kaffee ließ ich mich hingegen gern verführen.

Las Vegas_Starbucks

Und an den Cocktails, die man überall to go kaufen kann, kamen wir natürlich auch nicht vorbei.

Las Vegas_Cocktail

Wie auch beim ersten Besuch in Las Vegas statteten wir dem M&M-Store einen Besuch ab. Das musste einfach sein.

Las Vegas m+m Mandy

Las Vegas_m+m MichiDieses Mal waren wir zudem im “alten” Las Vegas, in der Fremont Street. Das letzte Mal konnten wir das aufgrund meiner Magen-Darm-Grippe nicht machen. Dort ist alles schon ein wenig in die Jahre gekommen. Das macht aber nichts, dafür sind die Preise moderater. Außerdem ist hier der “Heart Attack Grill” ansässig.

Las Vegas Burger

Deren Burger und Gerichte haben mehrere tausend Kalorien. Zum Beispiel der 1,4 Kilogramm schwere Quadruple Bypass Burger – laut Guiness Buch der Rekorde mit 9.982 der kalorienreichste Burger der Welt. Die Kellnerinnen tragen sexy Krankenschwester-Outfits und die Gäste bekommen statt einer Serviette einen Krankenkittel. Wer mich kennt weiß, wir waren nicht drin. Ein Kommentar ist es mir trotzdem wert, weil ich eine Sendung über das Restaurant bei Galileo gesehen hatte und bei Taff kam auch ein Bericht: http://www.youtube.com/watch?v=6A2pfOk1Pf4

Las Vegas_Burger klein

Las Vegas ist die eben die Stadt der Sünde (Sin City) und die Stadt der Unterhaltung (City of Entertainment). http://www.lasvegasnevada.gov Wir schauten uns zwar keine Show an, haben uns aber selbstverständlich hervorragend amüsiert. Hier reicht es schon auf der Straße zu flanieren…

Unsere Reise ist nun zu Ende. Und endlich Mal mit ganz vielen wunderbaren Eindrücken der Tierwelt.

Bis zur nächsten Tour, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Grand Teton Nationalpark, Jackson und Salt Lake City

Kaum aus dem Yellowstone Nationalpark raus, befindet man sich im nächsten Park, zumindest, wenn man den Südausgang benutzt. Nach einer kurzen Fahrt durch den John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway erreicht man den Grand Teton Nationalpark.

Grand Teton PanoramaDessen Berge hatten wir vom Flugzeug aus schon sehen können. Wir planten keine Übernachtung im Park ein, da die Westernstadt Jackson am Ende des Parks liegt und wir dort übernachten wollten.

Grand Tetom EingangWir hatten also einen ganzen Nachmittag Zeit für den Grand Teton Nationalpark. Dieser Park besticht durch die dauernde Aussicht auf die Berge, die vielen Seen und eine große Auswahl an Wanderwegen. Der höchste Berg, der Grand Teton himself, ist 4197 m hoch. Wir hielten an verschiedenen Aussichtspunkten wie Colter Bay, Jackson Lake Staudamm, Jenny Lake… und sammelten so ein paar Eindrücke.

Grand Teton Leeks Marina

Ziel war das Painted Buffalo Inn Hotel in Jackson. Seit 1897 gibt es diese Stadt, die früher schon Treffpunkt für Rancher, Trapper und Cowboys war und heute die wichtigste Touristenstadt im Bundesstand Wyoming ist. Den Abend wollten wir natürlich standesgemäß in dem berühmten Million Dollar Cowboybar & Saloon verbringen.

Jackson Cowboybar

Million Dollar Cowboybar & Saloon

Ausgerechnet an genau diesem Abend war dort eine geschlossene Veranstaltung und ich bedient. Ich hatte mich so darauf gefreut an der Bar auf einem Reitsattel den Tag ausklingen zu lassen. Eine Fahrt mit der Kutsche wäre auch kein Ausgleich gewesen.

Jackson Kutsche

Obwohl die Esel echt niedlich waren. Es sollte nicht sein und die Restaurantwahl Town Square Tavern für unser Abendessen war leider auch nicht 100%ig. Seitdem wissen wir, dass Tabascosoße sich nicht als Grundlage für eine Pizza eignet. In der Karte stand „Spicy Chicken Pizza“ – so viel dazu. Das Bier schmeckte zwar und der Ausblick von der Terrasse auf die Stadt war prima, aber das Essen definitiv nicht. Ich hatte einen Bisonburger, der langweilig war und beide Gerichte viel zu teuer.

Das Painted Buffalo Inn war an sich ganz nett, ein bisschen muffelig vielleicht. Haken an Jackson, Salt Lake City wartete schon auf uns.

Eingang zum Stadtpark in Jackson, Tor aus Elchgeweihen

Eingang zum Stadtpark in Jackson, Tor aus Elchgeweihen

Salt Lake City

Okay, in Salt Lake City fanden mal olympische Winterspiele (im Jahr 2002) statt. Mehr wusste ich von dieser Stadt nicht. Die Hauptstadt der Mormonen und des Bundesstaates Utah liegt zwischen den Rocky Mountains und einem Salzsee (Salt Lake).

State Capitol von UTAH

State Capitol von UTAH steht in Salt Lake City

Eine gute Lage, dachte sich auch der Mormonenführer Brigham Young und gründete an diesem Ort am 24. Juli 1847 mit den berühmten worten „This ist the place!“ die Stadt. Den Mittelpunkt der Innenstadt bildet somit der Temple Square. Hier stehen der Mormon Temple (kommt man als Nichtgläubiger nicht rein), Tabernacle, Brigham Young Monument und Joseph Smith Memorial Building.

Salt Lake Mormonentempel

Mormon Temple

In das Tabernacle durften wir rein und wurden auch sofort von einer Schwester angesprochen. Die Schwestern sind dafür da, Fragen der Besucher zu beantworten und natürlich den Gästen den Glauben der Mormonen näher zu bringen. Für jede Sprache gibt es mindestens eine Schwester. Sobald man ein Gebäude betritt wird man angesprochen woher man kommt und es wird eine Schwester in deiner Sprache organisiert. Das war schon komisch irgendwie…

Tabernacle

Tabernacle

Wir waren an einem Samstag dort und es bestätigte sich, was wir vorher schon gelesen hatten, es wird geheiratet was das Zeug hält. Ein Brautpaar nach dem anderen wurde getraut, die verschiedenen Hochzeitsgesellschaften vermischten sich auf dem Platz vor dem Mormon Temple und mittendrin die Touristen. Gewöhnungsbedürftig.

Neben den ganzen geistlichen Gebäuden gibt es auch ganz weltliche Einkaufszentren – die Gateway Mall und die City Creek Mall. Das letztgenannte liegt genau gegenüber vom Temple Square – demzufolge flitzen mehrmals Brautpaare durch die Shoppingmall. Auch Gewöhnungsbedürftig, aber wir hatten was zum gucken, als wir dort am Nachmittag unseren Mango-Lemon-Kokos-Cheesecake aus der New York Cheesecake-Factory genossen.

Eingang zur Gateway Mall, ist ein alter Bahnhof

ein ehemaliger Bahnhof ist der Eingang zur Gateway Mall

Danach waren wir noch beim Histroric Trolley Square, weil ich im Reiseführer gelesen hatte, dass das ehemalige Straßenbahndepot hübsch restauriert worden ist, es dort viele Geschäfte und Restaurants gibt und, dass es ein beliebter und belebter Ort ist. Unser Buch ist von 2013 und vielleicht war es damals noch anders, aber bei uns war sehr wenig los und das an einem späten Samstagnachmittag. Viele Geschäfte waren nicht oder nicht mehr vorhanden bzw. standen leer. Wir hatten zwar eh nicht vor hier zu Abend zu essen (wir wollten zu Sizzlers Steak essen), aber es ist dennoch Schade, denn die Idee ist gut und die renovierten Hallen bieten ein schönes Flair.

Salt Lake City war die vorletzte Station auf unserer Reise. Jetzt steht „nur noch“ Las Vegas an. Meinem Magen geht es auch noch gut…;-)

Wir sehen uns zu Hause, die M&M’s

 

 

 

 

 

 

USA – Yellowstone Nationalpark

In unserem Reiseführer steht geschrieben, dass es so gut wie unmöglich ist ein Wolf in freier Wildbahn zu sichten. Ob es Zufall, Glück oder was auch immer war, wir haben jedenfalls einen Wolf entdeckt. Und nicht nur das, unser „sehnlichster“ Wunsch einen Bären zu sehen wurde uns auch erfüllt. Und dann auch noch ein Grizzlybär mit Babybär :-)

Außerdem freuten wir uns riesig, dass wir ein Moose beobachten konnten. Ist uns ja an der Ostküste verwehrt geblieben. Im Prinzip haben wir alle Tiere mit drei Ausnahmen (Bighorn Sheep, Pika und Schwarzbär) im Park gesichtet, die auch in der offiziellen Informationsbroschüre beschrieben sind. Bis auf die Enten und Schwäne haben wir natürlich auch alle Tiere fotografiert. Hier unsere Galerie der Tiere – we proudly present:

Pronghorn

Yellow_Pronghorn

Bison

Yellow_Bison_einzeln

Bison mit Bison-Calf (Kalb)

Yellow_Bison+Kalb

Amerikanische weiße Pelikan

Yellow_Pelikane_nah

Yellow-bellied Marmot (Murmeltier)

Yellow_Marmot einzeln

Yellow_Marmot_3er Kombo

Uinta ground Squirrel (eine Art Eichhörnchen)

Yellow_Squirrel

Moose

Yellow_Moose_nah

Yellow_Moose_großer Ausschnitt

Grizzly Bear

Yellow_Grizzly allein

Grizzly Bear and Cub (Grizzly-Bär mit Jungem)

Yellow_Grizzly mit Baby

Elk

Yellow_Elk_liegend

Yellow_Elk

Wolf

Yellow_Wolf

Mule Deer

Yellow_Mule Deer

Osprey (Fischadler)

Yellow_osprey

Coyote

Yellow_Coyote_Straße

Yellow_Coyote

So, dass wichtigste haben wir. Die Tierbilder. Kommen wir jetzt zu den Naturspektakeln.

Wir sind am Osteingang in den Park rein gefahren, bewegten uns über die Mitte nach Norden, besuchten dann den westlichen Teil des Parks und sind über den Südausgang aus dem Park raus gefahren. Alles klar? In dem Park muss man quasi eine Acht fahren, um an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei zu kommen.

Karte_Yellow

Link zur Karte: www.nps.gov/yell/planyourvisit/…/YELLmap1.pdf

Unser erste Übernachtung hatten wir in Lake Village gebucht. Wir mussten also vom Osteingang in den mittleren Teil des Parks fahren. Die Fahrt haben wir genutzt, um ein paar erste Eindrücke zu sammeln. Die auf den Weg liegenden Aussichtspunkte – Sylvan Pass, Eleanor Lake, Sylvan Lake und Lake Butte Overlook boten sich ja dafür an.

Eleanor Lake

Eleanor Lake

Zum mittleren Teil des Nationalparks zählen die Fishing Bridge, Lake Village und Bridge Bay. In dem Örtchen Lake Village gibt es nur das Lake Viewhotel. Wir hatten eine Cabin gebucht. Die wirklich allerletzte freie Übernachtungsmöglichkeit vom 8.6. auf den 9.6. in diesem Hotel. Es war das erste Mal, dass wir in einer Cabin übernachteten und wir waren positiv überrascht. Die Nacht in der Cabin war sehr angenehm mit allem Komfort den man so braucht, aber immer noch passend zum Thema und zur Gegend.

Am ersten Morgen machten wir in aller Herrgottsfrühe eine erste Sichtungstour.

im Frühtau und Nebel mit noch schlafenden Bison

im Frühtau und Nebel mit noch schlafenden Bison

Die Bridge Bay, der Gull Point Drive und die Gegend bei den Mud Volcanos kann man auch noch zu dem mittleren Teil zählen.

Auf dem Weg von der Mitte nach Norden kamen wir durch Canyon Village. In diesem Gebiet befindet sich der Grand Canyon of the Yellowstone, die Upper Falls und Lower Falls. Den Canyon kann man von zwei Seiten besichtigen. Wir waren zuerst auf dem South Rim unterwegs.

Blick vom Artist Point auf dem South Rim auf die Lower Falls

Blick vom Artist Point auf dem South Rim auf die Lower Falls

Auf der anderen Seite, dem North Rim befinden sich die Aussichtspunkte Grand View und Inspiration Point. Das ist mal ein Blick…

Grand Canyon of the Yellowstone

Grand View auf den Grand Canyon of the Yellowstone

Blick vom Inspiration Point

Blick vom Inspiration Point

Im Norden verbrachten wir die zweite Nacht im Mammoth Hot Springs Hotel. Hier hatten wir ebenfalls eine Cabin gebucht, die aber bei weiten nicht so gut war wie die vom Lake Hotel. Hauptattraktion hier sind die Mammoth Hot Springs im gleichnamigen Ort. Die Hot Springs teilen sich in Upper Terrasse Area und Lower Terrasse Area.

Yellow_Mammoth Hot Springs unten Yellow_Mammoth Hot Springs

Auf dem Weg von Norden nach Westen gab es einiges zu sehen. In der Gegend um Norris befindet sich das Norris Geyser Basin. Hier kann man den Steamboat Geyser bestaunen. Er schafft bis zu 90 Meter hohe Fontänen, was wohl die welthöchsten Fontänen eines Geysirs sind. Die Intervalle zwischen den Eruptionen dauern mehrere Jahre und am 13. Juli 2013 war es wieder soweit. Knapp verpasst ;-)! Dauert jetzt also wieder ein Weilchen… Zwischendrin sind die Fontänen zwischen drei und zwölf Meter hoch. Immerhin.

Steamboat Geyser

Steamboat Geyser

Außerdem befinden sich in der Nähe von Norris die Artist Paintpots, das Monument Geyser Basin, der Beryl Spring und die Gibbon Falls.

Yellow_NorrisDen nächsten Stop legten wir in Madison ein. Als wir den Firehole Canyon Drive zu dem Firehole Falls fuhren wurden wir doch glatt von einem kurzen Schneeschauer! überrascht. Ja, auch damit muss man im Yellowstone rechnen – schnelle Wetterumschwünge, von warm bis eiskalt, Wind, Regen, strahlender Sonnenschein, Schnee…sprich, wir haben all unsere Klamotten gebraucht und die Sonnencreme ist alle.

West Yellowstone

Unsere Bleibe für die nächsten beiden Tage war das Stage Coach Inn in West Yellowstone. Der Ort liegt außerhalb vom Park. War halt auch nur zweite Wahl. Wir wollten eigentlich direkt im Old Faithful Inn übernachten, aber auch dieses Hotel war komplett ausgebucht. Das Old Faithful Inn ist das bekannteste und beliebteste Hotel im ganzen Park. Es wurde 1904 erbaut und zählt zu den größten Blockhäusern der Welt.

Yellow_Old Faithful Inn

Old Faithful Inn

Von der Terasse des Hotels hat man eine hervorragende Aussicht auf das Wahrzeichen des Yellowstone Nationalpark – den Old Faithful Geyser. Seit 1870 bricht er in aller Regelmäßigkeit aus, mit Anbeginn der Messung circa aller 76 Minuten. Der Old Faithful liegt im Upper Geyser Basin.

Yellow_Old Faithful abends Yellow_Old Faithful

Die zweitwichtigste Attraktion ist der Morning Glory Pool. Vom Old Faithful aus sind es etwa 4,4 km Strecke hin und zurück. Easy going…

Morning Glory Pool

Morning Glory Pool

Hier gibt es ein organisiertes Wegesystem um die weiteren 34 Geysire, Springs und Pools zu besichtigen. Die Wege sind ebenerdig und einfach. Neben der Hauptattraktion ein Grund mehr, warum im Upper Geyser Basin „die Hölle“ los war. Für unseren Geschmack etwas zu viel… Gefühlt kam aller 10 Minuten ein neuer Reisebus an.

Noch kurz zu West Yellowstone: etwas größerer Ort, mit einigen Souvenirgeschäften und einer größeren Restaurantauswahl. Hier habe ich im Bullwinkles Saloon & Eatery eine Spezialität der Region, die „Cutthroat trout“ gegessen. Ist eine Forelle und sehr lecker. In der touristischen Gegend aber leider auch teuer. Das Stage Coach Inn Hotel war übrigens prima.

Zum Upper Geyser Basin gehören noch das Biscuit Basin und das Black Sand Basin. Vom Biscuit Basin geht ein schöner Wanderweg ab. Der Mystic Falls Trail führt zu den Mystic Falls. Bei den ganzen Geysiren zwischendurch einen Wasserfall zu sehen bringt etwas Abwechslung und der Wanderweg ist wirklich schön.

Neben dem Upper Geyser Basin gibt es in diesem Teil des Parks noch das Midway Geyser Basin und das Lower Geyser Basin. Richtig bemerkt, im westlichen Teil des Parks gibt es allerhand zu sehen. Eine weitere Hauptattraktion den Grand Prismatic Spring findet man im Midway Geyser Basin.

Yellow_Prismatic_ganz breit Yellow_Prismatic_breit

Grand Prismatic Spring

Grand Prismatic Spring

Wir haben Luftaufnahmen davon gesehen, die echt fantastisch waren. Da mussten wir halt am Abfahrtstag früh noch mal schnell auf einen Berg klettern, um annähernd so ein Foto zu bekommen. Ist natürlich nicht dasselbe. (Weg nach oben: Fairy Falls Trail, geht weiter südlich vom Basin los)

Auf dem Weg vom Westen / West Yellowstone zum Südausgang

Nach unserer Kletteraktion am Abfahrtstag hielten wir noch am West Thumb Geyser Basin. Damit wir sagen können wir waren überall im Nationalpark! Das beste Fotomotiv hier war der Thumb Paint Pots mit dem Lake Yellowstone im Hintergrund. Ansonsten war dieser Teil eher unspektakulär, im Gegensatz zu den bisher gesehenen Basins.

Thumb Paint Pots

Thumb Paint Pots

Nach fünf Tagen verlassen wir den Yellowstone Nationalpark glücklich und zufrieden. Wir haben alles angeschaut, was wir uns vorgenommen hatten und alle Tiere entdeckt, die wir unbedingt sehen wollten. Besonders schön ist es in den frühen Morgenstunden. Es sind wenig Leute unterwegs, die Tiere sind schon wach oder werden es gerade und Nebelschwaden sorgen für eine interessante Stimmung im Park. Und das sage ich als Morgenmuffel ;-)

Howdy, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Colorado Springs und Denver

Nur eine Autofahrstunde auf der Interstate 25 trennen Colorado Springs und Denver voneinander. Zeit genug den Vormittag des 05. Juni noch in der Gegend um Colorado Springs zu verbringen. Die U.S. Airforce hat hier einen großen Stützpunkt und Touristen wird die Möglichkeit geboten, dass Gelände zu besichtigen. Das mussten wir uns doch mal genauer ansehen.

Es gibt zwei Abfahrten zur Airforce. Wir haben erst den falschen Weg genommen und wurden von einer freundlichen Army-Lady informiert. Die richtige Abfahrt von der Interstate 25 ist156-B. Wir mussten uns am Eingang einer Kontrolle unterziehen und den Führerschein vorzeigen. Im Prinzip wie beim Zoll an einer Landesgrenze – alles entspannt.

Was glaubt ihr denn, was das hier ist?

Army_Was ist das?Das ist die Cadet Chapel. …mal eine ganz andere Architektur von einer Kirche. Echt krass. Das Gotteshaus hält für verschiedene Religionen Gebetsräume bereit.

Army_Kirche Seite

Army_Kirche

Army_Kirche innen

Die Bilder werden der Realität nicht gerecht. Die Kapelle ist echt faszinierend.

Auf dem riesigen Gelände befinden sich Sportplätze für alle möglichen Sportarten. Neben der Luftwaffe üben hier Olympiateilnehmer. Am Eingang des Areals steht ein B-52 Bomber.

*** Rosinenbomber ***

Dann hieß es erst einmal shoppen (Micha war schon auf Entzug). Auf dem Weg kamen wir an den „Outlets at Castle Rock“ vorbei. Der Einkaufsstop hat sich gelohnt ;-).

Denver

Denver wird auch als die „Mile High City“ bezeichnet. Warum? Denver liegt genau eine Meile (1609 m) über dem Meeresspiegel.

Denver_milemarker

Mit 620.000 Einwohnern ist Denver eine Metropole. Man sollte meinen, ein Tag Sightseeing in Denver reicht nicht aus. Wir behaupten, ein Tag reicht vollkommen aus. Für den gemeinen Touristen gibt es in Denver weniger zu sehen als in anderen Großstädten.

Unser Rundgang:

Wir waren zuerst am Covention Center, weil dort ein gigantischer blauer Bär steht und durch die Fenster der Kongresszentrum schaut. Der Bär ist eine Kunstfigur des Künstlers Lawrence Argent. Der offizielle Title des Bärs ist “Ich sehe was Du meinst”. Na gut!

der Bär vor dem blauen Bär

der Bär vor dem blauen Bär

Anschließend gingen wir in den Civic Center Park. Hier stehen das State Capitol und das City & County Building.

Denver State Capitol

Denver State Capitol

Denver City & County Building

Denver City & County Building

Es gibt zwar einige Museen hier, aber bei dem ersten Besuch einer Stadt und bei gutem Wetter, besuchen wir keine Museen. Ein kurzer Abstecher zum Brown Palace Hotel musste sein. Bei dem Namen. Es ist 1892 erbaut worden und zählt zu den nobelsten Hotels der Stadt.

Brown Palace Hotel

Brown Palace Hotel

Denver_Brown Hotel Logo

Danach liefen wie die Einkaufsstraße (16th Street) entlang und schlenderten durch das historische Stadtviertel Lower Downtown (LoDo).

In der Innenstadt reiht sich ein Restaurant / Brauerei / Kneipe/ Pub / Bar an der die das  andere. Davon hat Denver also jede Menge. Wer braucht schon Kultur, wenn man eine Bierkultur hat. Ausgehen muss hier echt gut sein und leben sicherlich auch. So zentral in einem Land gelegen, die Rocky Mountains und Seen vor der Tür.

Ein guter Wirtschaftsstandort ist Denver auch und ein vielfältiges Freizeitangebot ist ebenfalls vorhanden. Denver hat zum Beispiel zwei Stadien – Denver Broncos (Football) und Colorado Rockies (Baseball) sowie einen Freizeitpark (Six Flags Elitch Garden) mit Achterbahn usw.. Das Baseballstadion (Coors Field) und der Spaßpark liegen quasi mitten in der Stadt.

Keine schlechte Gegend hier, rund um Colorado Springs und Denver. Und wie in jeder Großstadt gibt es auch in Denver verfressene Eichhörnchen.

Keeeecccckkkkkssseee

Keeeekkkkkssseee – mampf

Jetzt machen wir uns auf den Weg in der Yellowstone Nationalpark – juchuu.

Hotel in Colorado Springs: The Academy Hotel. War ganz gut. Von der Innenarchitektur war es vollkommen anders, als die standartmäßigen Hotels in Amerika. Es hatte ein großen Atrium, wo auch das Frühstück eingenommen wurde.

Hotel in Denver: The Quality Inn. Es war nur mittelmäßig und nicht an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen.

See you, die M&M’s

 

Bildschirmfoto 2014-06-06 um 22.01.57

A = Moab, B = Bluff / Monument Valley, C = Durango, D = Silverton, E = Montrose, F = Alamosa / Great Sand Dunes, G = Colorado Springs und H = Denver

 

USA – Yellowstone: Great Sand Dunes

Wir verlassen Montrose am Dienstag den 03. Juni und begeben uns nach Alamosa: „Bitte dem Straßenverlauf 240 km folgen“. Puuh, nur gut, dass auf dem Weg zwei interessante Haltemöglichkeiten liegen. Den ersten Stopp legten wir beim Monarch Pass ein. Der Pass liegt auf einer Höhe von 3.400 m und es hier gibt es noch eine Menge Schnee.

ein bisschen Schnee auf dem "Hügel" liegt noch

ein bisschen Schnee auf dem “Hügel” …

Das besondere an diesem Ort ist, dass sich hier die Kontinentale Wasserscheide (Continental Divide) befindet. Vereinfacht gesagt heißt das, dass die Flüsse von hier aus je in eine andere Richtung fließen. Auf der einen Seite in den atlantischen Ozean und auf der anderen Seite der Scheide in den pazifischen Ozean. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Monarch PassDen zweiten Stopp machten wir in Buena Vista. Wenn eine Stadt schon „schöne Aussicht“ heißt mussten wir natürlich eine Besichtigung einplanen. Die Stadt trägt diesen Namen nicht für umsonst. Rundherum befinden sich mehrere 4000er Berge, u.a. benannt nach Elite-Universitäten.

Mount Princeton

Mount Princeton

Daneben ist Buena Vista für Wassersport, vor allem für Rafting, bekannt und beliebt. Möglich macht das der Arkansas-River, der ganz in der Nähe fließt. In der „The Buena Vista Roastery“ verbrachten wir unser Mittagspäuschen mit dem bisher leckersten Kaffee und Chai Latte Macchiato.

In Alamosa angekommen schmissen wir schnell unser Gepäck ins Zimmer (Best Western Alamosa Inn) und machten uns auf den Weg in den Great Sand Dunes Nationalpark. Angeblich stehen hier die Elks am Straßenrand und da wir am späten Nachmittag dort waren, waren die Chancen gut. Und siehe da…

und noch mal ein "Portrait"

Aber erst einmal spielten wir in dem riesigen Sandkasten. Um zu den Dünen zu gelangen muss man den Fluß „Meedano Creek“ durchqueren. Irgendwann im Sommer versiegt er, aber bei uns war noch eiskaltes Wasser in Bewegung. Augen zu und durch, schließlich wollten wir ein paar Bilder von Nahen machen.

die Sanddünen im Abendlicht

die Sanddünen im Abendlicht

Sand Dunes Micha abendsDas hat Spaß gemacht, so viel, dass wir am nächsten Morgen gleich noch einmal zu den Sand Dunes gefahren sind. Vom Licht und von den Farben her sind die Fotos ein himmelweiter Unterschied.

...hopsen am Abend...

…hopsen am Abend…

...hopsen am Vormittag...

…hopsen am Vormittag…

Achso, in Alamosa gibt es natürlich auch eine Brauerei. In der San Luis Valley Brewing Company bekommt man, wenn eine Kostprobe bestellt, gleich mal 11 Sorten und das für knapp 9 Doller – freu. Gegessen haben wir Sandwiches, Portobello Philly und Big’Ol Brewpub Burrito. Und das Chili probierten wir auch, war uns allerdings zu mild.

unsere 11 Freunde

unsere 11 Freunde

Am Mittwoch, den 04. Juni machten wir uns auf den Weg nach Colorado Springs. Nach 1,5 Wochen endlich wieder Zivilisation ;-). Unseren dritten Hochzeitstag begannen wir wieder im Sandkasten (siehe oben). Später in Colorado Springs spazierten wir im “Garden of the Gods” und brachten den Tag feierlich in der “BJ’s Brauerei” zu Ende. Es war wie immer mega-lecker. Wir hatten ein Bierprobe (klaro), Deep-Dish-Pizza “Gourmet Five Meat” und Lachs mit einer Kirsch-Marinade.

P.S.: wir sind jetzt Premium-Mitglieder ;-)

BJ_Premiummitglied