USA-Yellowstone: Capitol Reef National Park

Nach der Fahrt von den Lower Calf Creek Falls nach Torrey plagte uns der Hunger. Da das Örtchen Torrey nicht wirklich viel Auswahl an Restaurants zu bieten hatte (außer dem gelobten aber teuren Café Diablo), entschieden wir uns im The Rim Rock Patio zu essen. Es liegt genau gegenüber vom Best Western Capitol Reef Resort. Wir hatten beide Pasta, die auch in Ordnung war. Aber, da sitzt man in einem Restaurant mit so einem sensationellen Ausblick und bekommt sein Abendessen auf Plastetellern mit Plastebesteck und lieblos angerichtet. Da frag ich mich immer…und daran gewöhnen werde ich mich wohl nie. Immerhin hatten sie einheimisches Bier.

Neuer Tag, neues Glück. Unseren vierten Urlaubstag verbrachten wir komplett im Capitol Reef National Park. Am Panorama Point, Sunset Point und Goosenecks Overlook waren wir einmal Vormittags und noch einmal zum Sonnenuntergang. Wegen des Lichtes und der Fotos. Und damit wir auch schöne Bilderchen machen können hat die Mandy erst einmal die Wolken weg gepustet.

Mandy schiebt Wolken weg

Außerdem wollten wir natürlich den Sonnenuntergang im Park erleben.

Sunset Point Capitol Reef 1 Sunset Point Capitol Reef

Wir hatten uns zwei Wanderrouten ausgesucht. Zuerst „bezwangen“ wir den Capitol George Trail. Zu diesem Wanderweg kommt man nur über eine sogenannte Unpaved Road. Was soviel heißt wie Staubstraße – sprich, die Straße war nicht betoniert und ein wenig abenteuerlich. Das hat Spaß gemacht. Der Wanderweg an sich ist spannend, da man in einem ausgetrockneten Flussbett läuft, links und rechts flankiert von riesigen Felsen.

Capitol George Trail 1Capitol George Trail 3Die zweite Wanderroute führte zur Hickman Bridge, einem Steinbogen mit einer Spannweite von 40 Metern. Dieser Trail sei der Populärste hieß es bei unseren Recherchen. Dem können wir zustimmen.

Hickman Bridge

Hickman Bridge

Mit einem Bärenhunger probierten wir es erneut mit einem Restaurant, was genau gegenüber von unserem Hotel lag. Das Rim Rock Restaurant wird im Netz als ziemlich gut beschrieben. Wir waren gespannt (zumal das Rim Rock Patio dazu gehört) und wurden nicht enttäuscht. Micha hatte Steak mit einer Granberrysoße und ich gönnte mir eine Grillplatte mit einem kleinen Steak, einem Stück gegrillten Lachs und irgendeinen Minivogel. Ich weiß bis heute nicht, was ich da eigentlich gegessen habe. Ich rede mir ein, dass es so eine Art Wachtel war.

Mehr zum Capitol Reef National Park mit einem Überblick alle Wanderrouten gibt es hier: http://www.tourideas-usa.com/home/utah/capitol0.htm

See you, die M&M’s

USA – Yellowstone: Lower Calf Creek Falls

Dritter Urlaubstag, Pferdegewieher weckte uns. Eigentlich nicht verwunderlich, hier hat ja jeder Zweite mindestens ein Pferd. Trotzdem ungewöhnlich für uns. Die zweite Nacht verbrachten wir in der Bryce View Lodge. Nichts besonderes, eher einfach, aber mit guter Lage zum Bryce Canyon.

Heute machten wir uns auf den Weg in den Capitol Reef National Park. Wie vom Ranger empfohlen fuhren wir den Scenic Highway 12 und legten einen Zwischenstopp in Escalante ein.

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Blick auf ein Tal am Scenic Highway 12

Wir sollten auf jeden Fall zu den Lower Calf Creek Falls wandern.  Ein kurzer Blick in unser schlaues Büchlein mit den absoluten Must Haves für diesen Trip verriet uns, dass wir bestens vorbereitet sind. Genau diesen Wanderweg hatten wir uns sowieso vorgenommen.

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Der Weg war sehr abwechslungsreich und mit rund 10 km und 3 Stunden wandern echt moderat. Auch das Ziel der Wasserfall ist sehenswert.

Calf Creek Waterfall

Calf Creek Waterfall

Was ich aber am besten fand waren die vielen Hunde die mit ihren Herrchen unterwegs waren. Der Trail ist extra für Wanderungen mit Hund ausgelegt. Das war etwas für’s Mandy-Herz.

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Auch für’s Michi-Herz gab es etwas, allerdings eher in Richtung Herzinfarkt. Sind wir doch tatsächlich einer Klapperschlange begegnet.

eine Rattlesnake

Rattlesnake

Nichtsdestotrotz können wir sowohl eine Fahrt auf dem Scenic Highway 12 als auch die Wanderung zu den Lower Calf Creek Falls wärmstens empfehlen.

Vor den Toren zum  Capitol Reef National Park und dem Städtchen Torrey liegt unser Hotel. Das Best Western Capitol Reef Resort macht einen sehr guten ersten Eindruck und jedes Zimmer hat eine super Ausblick auf den Red Rock Cliff.

Ausblick aus dem Hotelzimmer

Ausblick aus dem Hotelzimmer zum Sonnenaufgang

 

USA – Yellowstone: Ankunft und erster Tag

Unser Wecker schellte 5:45 Uhr. Trotz der unchristlichen Zeit fiel uns das Aufstehen nicht schwer – auf geht’s in die USA mit dem Hauptziel „Yellowstone Nationalpark“.

Janosch-Kissen

Janosch-Kissen

Ganz palante und entspannt, mit recht leckeren Essen brachte uns Condor mit einer Janosch-Boeing nach Las Vegas. Beim Landeanflug hatten wir einem sensationellen Ausblick auf den Lake Powell (hier schipperten wir 2009 mit Steffi + Ralf schon über den See) und die Teton-Bergkette (besichtigen wir dieses Mal). Einziges Manko an Condor: es gab nur einen Film im Entertainment-Programm zur Auswahl. Möchte man weitere Filme sehen, muss man bezahlen.

In Las Vegas holten wir unser Auto, einen weißen Chevrolet Captiva, und verbrachten die erste Nacht im Gold Coast Hotel – ohne Party, denn nach 24 Stunden auf den Beinen ist das einfach nicht drin. Obwohl wir kurz überlegt haben, aber die Müdigkeit hat uns übermannt. Naja, wir haben ja noch die letzten beiden Nächte, die wir in Sin City zum Tag machen können. Lecker essen waren wir aber noch –  in dem auf Hawaii schätzen gelernten Gordon Biersch Restaurant & Brewery.

Unser erstes Etappenziel hieß Bryce Canyon. Auch hier waren wir bereits 2009, aber der Park ist sensationell und lag auf unserer Strecke.

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Auf den Weg dahin fuhren wir durch den ebenfalls bekannten Zion Nationalpark. Allerdings einen andern Weg als bei der ersten Durchfahrt.

Riesentrümmer im Zion Nationalpark

Riesentrümmer im Zion Nationalpark

Hier gibt es mehrere Tunnel, die man durchfahren muss und durch den einen Tunnel „durften“ wir einen Park-Ranger mitnehmen. Ein Ranger  kennt sich natürlich bestens in der Umgebung aus und er gab uns ein paar wertvolle Tipps für unsere Reise. Im Zion Nationalpark sahen wir die ersten Tiere – Bergziegen und im Bryce Canyon konnten wir Elk-Kühe beobachten. Das macht Hoffnung auf noch mehr Tiersichtungen …

Elk-Kühe

Elk-Kühe

such die Bergziege

such die Bergziege

Inspiration Point - Bryce Canyon

Inspiration Point – Bryce Canyon

Mal sehen wie es bei unseren nächsten Etappenziel, dem Capitol Reef National Park so ist…Ab hier ist alles Neuland für uns.

See you,

die M&M’s

 

 

San Francisco

Was in New York funktioniert hat, funktioniert bestimmt auch in San Francisco. Uns haben schon so viele Menschen von dieser Stadt vorgeschwärmt, so dass wir fast genau ein Jahr nach New York erneut eine Woche Städtetrip planten. Außerdem wollten wir mal ins Silicon Valley und in die „Great Mall“ (größtes Outlet-Center in Nord-Kalifornien) nach Milpitas.

Genächtigt haben wir die ganze Woche in dem Hotel „Britton“. Wir fanden es damals ganz gut, vor allem wegen der Lage (mitten in der Stadt; Mission Street / 7th Street). Leider hat es mittlerweile zu. Aber wenn jemand ein Empfehlung für einen Stadtteil benötigt – SoMa ist perfekt für einen Citytrip.

 Unsere Hitliste – Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss:

  • Pier 39 / Fisherman’s Warf

pier 39

  • Alcatraz – ist natürlich weltberühmt. Wir waren zwar nicht dort, dennoch zählt ein Besuch des Gefängnisses zu den Hauptsehenswürdigkeiten.

alcatraz

  • Cable Cars – eine Fahrt mit den Cable Cars gehört zu einem San Francisco Besuch dazu! Die Straßenbahnen sind seit dem 1. September 1873 in Betrieb. Es gibt drei Linien:  „The Powell-Hyde“ (Linie 60), „The Powell-Mason“ (Linie 59) und „The California Street“ (Linie 61). An den Start – und Endstationen der Powell-Hyde-Linie kann man Fahrkarten kaufen. In den Citypässen für alle öffentlichen Verkehrsmittel sind die Cable Cars mit drin. So ein City-Pass lohnt sich natürlich bei einer Woche Aufenthalt.

San Francisco 194

  • Golden Gate Bridge

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  • Lombard Street

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  • Cliff House – schöner Wanderweg vom Cliff House bis zur Golden Gate Bridge. Man läuft die Küste entlang und hat immer wieder Gelegenheit einen Blick auf die berühmte Brücke zu erhaschen.

wanderweg

  • Painted Ladies / Alamo Square

painted ladies

  • Twin Peaks
  • Chinatown – nicht ganz so gut wie in New York, aber immer noch gut

Vielleicht benötige jemand Ideen…hier ein paar Rundgänge, die wir gegangen sind:

1.Rundgang: Market Street, Ferry Station, Embacadero, Pier 39, Powell Street, Union Square

2.Rundgang: Chinatown, Russian Hill, Fort Mason, North Beach, Union Square, Nob Hill

3.Rundgang: Painted Ladies, Golden Gate Bridge, Fort Mason, Gable Car gefahren

4.Rundgang: Ocean Beach, Cliff House bis zur Golden Gate Bridge (Wanderweg)

Restaurantentdeckung: authentisches Mexican-Food und leckere Margeritas: „Las Margeritas“ in der2801 Leavenworth St..

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Reisezeitraum: 20.-27.02.2007

Fazit:

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New York

Einem Flug-Schnäppchen haben wir es zu verdanken, dass wir uns im März 2006 einen spontanen Trip nach New York gönnten.

Hotel New Yorker

Hotel New Yorker

Standesgemäß wollten wir in Manhatten wohnen und fanden das Hotel „NewYorker“. Wie witzig dachten wir. Der Preis passte und meiner Anfrage, ob wir ein Zimmer weit oben bekommen können da wir das erste Mal in New York waren, wurde gern nachgegangen.

Wie aufregend, mittendrin in einer der tollsten Städte der Welt. Man kann locker eine Woche hier verbringen.

Wir hatten uns noch einen Ausflug zu den Woodbury Common Premium Outlets gegönnt. Mit der NJ Transit Train sind wir, rd. 1 Stunde gefahren . Ist auch mal eine Erfahrung in Amerika mit dem Zug zu reisen.

 Unsere Hitliste – Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss:

  • Grand Central Station

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  • Central Park – die “grüne Lunge New Yorks”
Central Park

Central Park

  • Staten Island Ferry – sollte man auf jeden Fall einmal damit fahren. Die Fahrt von der Südspitze Manhattans nach Staten Island ist kostenlos. Man hat währrend der Überfaht eine super Aussicht auf Manhattan, Jersey City und die Freiheitsstatue.
Staten Island Ferry

Staten Island Ferry

  • Empire State Building
  • Flatrion Building
  • Brooklyn Bridge
Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

  • Rockefeller Center – im Winter mit Eislaufbahn
Blick vom Dach des Rockefeller Centers

Blick vom Dach des Rockefeller Centers

  • Wall Street und New York Stock Exchange (die Börse)
die Börse von NY

die Börse von NY

  • Fifth Avenue
  • Times Square und Broadway
Times Square

Times Square

  • Ground Zero – zu unserer Zeit noch eine Baustellengrube
Ground Zero

Ground Zero

  • Chrysler Building

Typisch New York:

New York 137

New York 092

Fazit: mindestens einmal im Leben muss man “die Stadt die niemals schläft” erlebt haben – faszinierend. Und wie ihr seht, kann man auch Anfang März Glück mit dem Wetter haben.

Reisezeitraum: 05.-13.03.2006

New York war unsere erste Reise in die USA. Sie hat das Feuer entfacht. Seitdem kehren wir in aller Regelmäßigkeit zurück, immer an einen anderen Ort. Das Land ist ja groß ;-).

New York 417

 

 

 

Westküste USA – Seqouia National Park und Oakhurst

Der Seqouia Nationalpark ist der Park mit den gigantischen Mammutbäumen, deren Umfang bis zu 30 m und deren Höhen über 80 m erreichen können.

Seqouia 1

Das Ausmaß dieser Bäume kann man sich gar nicht vorstellen. Der Größte in diesem Park ist der General Sherman Tree, der aufgrund seines Volumens als der Höchste ausgewählt wurde. Es gibt wohl an anderen Orten noch größere Bäume.

Seqouia 2

 

Micha konnte in diesem Park einen seiner Artverwandten begrüßen. Den dort ansässigen freilebenden und immer hungrigen Schwarzbären. Zu dieser Begegnung gesellte sich wenig später noch ein Treffen mit einem Wolf hinzu. Ab diesem Zeitpunkt waren Eichhörnchen und Echsen uninteressant.

Seqouia

Westküste USA – Yosemite National Park

Der Yosemite Nationalpark war mit seinen gigantischen Bergen und Wasserfällen der schönste und gleichzeitig auch der letzte Nationalpark auf unserer Reise. Wir verbrachten einen kompletten Tag in diesem Park und wanderten natürlich auch (den Muir Trail). Diese Wanderroute war mit Abstand die Beste, sie führte uns direkt an einem riesigen Wasserfall vorbei. Nun machten sich auch die Investitionen in die Outdoor-Klamoten bezahlt. Denn als wir auf dem Gipfel ankamen, waren wir klatschnass, aber stolz und der Ausblick war es absolut wert. Und, außerdem trockneten unsere Sachen ziemlich schnell, so dass wir gesund und munter diesen Blog schreiben können.

Yosemite 1 Yosemite 2 Yosemite 3 Yosemite

Westküste USA – San Francisco

Bevor wir San Francisco unsicher machen, müssen wir einen Zwischenstopp in Milpitas einlegen. Der Grund dafür ist das hiesige Shoppingcenter. Ein bißchen shoppen darf natürlich auf so einer Reise nicht fehlen und das “Milpitas Great Mall Outlet” lohnt sich. Das spannendste an diesem Tag war aber das Restaurant am Abend. Es heißt BJ’s Restaurant & Brewhouse und liegt in San Bruno. Das B.J. ist ein Restaurant mit selbstgebrauten Bieren und einem super delicious Essensangebot (mhh, lecker). Wir können nur jedem empfehlen, der in San Bruno oder in San Francisco ist, das B.J. zu besuchen. (www.bjsbrewhouse.com).

Da Mandy und Micha San Francisco bereits besucht haben, trennten sich hier kurzfristig unsere Wege. Ralf und Steffi besuchten am Freitag Fisherman´s Wharf und Alcatraz. Mandy und Micha machten sich auf den Weg nach Sausalitos und verbrachten dort den Tag. Am Samstag haben Ralf und Steffi die Tücken des Nahverkehrs erleben dürfen. Nachdem sie drei Stunden damit zugebracht haben zur Golden Gate Bridge zu kommen, benötigten sie ähnlich lang auch wieder weg. Alle Busfahrer hatten sich gegen sie verschworen. Mandy und Micha machten einen Stadtbummel durch San Francisco und am frühen Abend trafen wir uns in Chinatown um das Wochenende in dieser Stadt gemeinsam im B.J’s bei Steak, Salat, Bier und Wein ausklingen zu lassen.

golden gate

Golden Gate Bridge

san fran

Skyline San Francisco

 

Westküste USA – Ankunft in Los Angeles

Die Entfernung von Buellton nach Los Angeles ist nicht so groß, so dass wir nur 2 Stunden benötigten. Jedoch waren unsere Zimmer in der Sportsmen’s Lodge noch nicht fertig. Somit mussten wir erstmal zu Ralph’s (Supermarkt) gehen um was zu beißen zu bekommen und danach zu Starbucks für einen anständigen Kaffee.

venice beach

typisch Venice Beach

Nachdem das Zimmer von Mandy und Micha bezugsfertig waren, stellten wir erstmal alle Koffer und Taschen dort ab und fuhren den Sunset Blvd. entlang in Richtung Santa Monica.

Dort wollten wir uns Venice Beach und auch den Muscle Beach ansehen, was wir auch taten. Der Strand ist super und die Strandpromenade lädt jeden der sich in irgendeiner Form bewegen kann dazu ein, sich dort zu präsentieren.

Leider haben wir Britney Spears um einen Tag verpasst, der Buschfunk informierte uns, dass diese sich am Vortag in die Wellen stürzte. Naja, andere Berümtheiten blieben uns verborgen oder konnten sich entsprechend verhüllen. Unsere ungeschulten Augen konnten keine entdecken.

typisch muscle beach

typisch Muscle Beach

Zum Thema Muscle Beach lässt sich feststellen, dass wir entweder zur falschen Tages- oder Jahreszeit dort waren, jedenfalls gibt es in jedem Fitnessstudio mehr Body Builder zu sehen. Und der alte Mister Universum (heutiger Senator Arnold Schwarzenegger) war auch nicht am Stählen der Muskeln. Nun dürft ihr raten, wer auf diesem Bild zu sehen ist.
Am Abend ging es dann doch noch mal in ein Outlet-Center um die Kreditkarte vollends auszuschöpfen.

Westküste USA – on the Road again – Highway Nr. 1, Buellton und Santa Barbara

Logbuch 25. Mai 2009: Wir zählen den Tag 18 unsere Reise und wir befinden uns auf den Weg von San Francisco nach Buellton mit Zwischenstopp in Monterey. In dem Örtchen haben wir übernachtet und gleich noch einen Einkaufsbummel im nahegelegenen Outletcenter in Gilroy gemacht. Den Abend haben wir bei einem Stadtrundgang, mexikanischen Essen und Margarithas ausklingen lassen.

Da wir nur eine Nacht in Monterey verbrachten (was absolut ausreicht, denn wie die Reiseführer es schon ankündigen, gibt es nicht allzu viel zu sehen) fuhren wir am nächsten Tag zu unserer nächsten Station Buellton ins Weinanbaugebiet Santa Ynez Valley. Diese Fahrt sollte eigentlich die schönste werden, da wir den Highway Nr.1 fuhren. Mehr Infos: www.vegas-online.de/highway1.htm

Der Highway Nr. 1 gilt als der schönste Highway der USA, weil er direkt an der Küste Kaliforniens entlang führt und mit vielen Aussichtspunkten versehen ist. Leider wurde uns diese Fahrt im wahrsten Sinne des Wortes vertrübt, denn der hier übliche Nebel verhüllte uns die Sicht.

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der legendäre Highway 1 (Pacific Coast Highway)

 

So hielten wir an relativ wenigen Aussichtspunkten und nur an dem Julia Pfeiffer Burns State Park. Das Highlight des Julia Pfeiffer Burns State Park ist ein Wasserfall, der direkt ins Meer fällt. Bei Sonnenschein sicherlich noch schöner und paradiesischer als wir ihn erlebt haben.

Julia Pfeiffer Burns State Park

Julia Pfeiffer Burns State Park

Ach ja und an einem besonderen Punkt an der Küste beobachteten wir See-Elefanten. Sie kommen nur an Land, wenn Paarungszeit ist oder Geburten sind. Da sie keine Jungen hatten und die Elefanten-Bullen ziemlich laut brüllten, muss wohl gerade Paarungszeit gewesen sein. Jedenfalls sind unter den See-Elefanten echte Kolosse dabei und es stinkt bestialisch.

see elefanten

See-Elefanten auf Kuschelkurs

big boss

Big Boss

In Buellton angekommen entdeckten wir die Privatbrauerei „Firestone Walker Brewing Company mitten im Weinanbaugebiet. Das Essen war wieder einmal super lecker und die Herren probierten jede Biersorte. Gelobt sei das deutsche Bier. Die Ami`s mixen doch tatsächlich Schokolade und Kaffee in ihre Biersorten. Am Ende des Tages waren wir um einige Geschmackserlebnisse und vier Biergläser reicher.

Buellton und Santa Barbara

Unser Tag in Buellton und Umgebung startet im „Ellies Pancakehouse“ (mmmh jammey). Danach besuchten wir Solvang, einem komplett auf Dänemark getrimmten Ort, das ist eben Amerika.

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in Solvang

Am Nachmittag wollten wir dann nun doch endlich unser Wein-Tasting machen und steuerten das erste Weingut „Alma Rosa“ und danach die Winzerei „Mosby“ an. Bei jeden Weingut kosteten wir 5 Weine und naja, trotz der vielen Sonne, die die Trauben abgekommen, schmeckte der Wein recht herb. Das Einzige was wirklich gut war, war der Prosecco von „Mosby“ (lag wahrscheinlich an dem italienischen Einschlag des Weingutes).

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Am späten Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Santa Barbara. Santa Barbara ist ein sehr schickes Örtchen mit einer entspannten Surfer-Mentalität. Die Geschäfte und Restaurants hatten hier wieder länger auf, als in den kleinen Orten Amerikas (da schließt man nämlich sein Restaurant 21 Uhr). Wenn es hier nicht so teuer gewesen wäre, hätten wir hier genächtigt.