Rom – die ewige Stadt

Nichts wie weg. An meinen 30. Geburtstag konnte ich einfach nicht zu Hause bleiben und mir die vielen Anrufe mit „nett“ gemeinten Sprüchen anhören. Ich musste weg und zwar irgendwo ins Ausland. Ich dachte mir, da ruft mich bestimmt keiner an und ich gab mir selber noch ein paar Tage Zeit mich mit der Situation auseinander zu setzen jetzt eine 3 „davor stehen zu haben“.

Ein Städtetrip sollte es werden. Es stellte sich nun die Frage: Was ist nicht so weit weg und wo könnte Ende Februar / Anfang März schon gutes Wetter sein? Klar – Bella Italia. Lecker Essen, viel Geschichte, schicke Leute und Sonnenschein. Rom war die Stadt unserer Wahl.

platz vor peterskirche

Petersplatz, Vatikan

Vom Flughafen Rom fuhren wir mit dem Zug in die Stadt. Das funktionierte reibungslos und wir sahen etwas von dem Umland von Rom. Das finde ich immer ganz nett, so wird die erste Neugierde gestillt. Unser Hotel „Mecenate Palace Hotel”  lag nicht weit vom Bahnhof “Termini Laziali”, so dass wir mit dem Zug durchfahren und zum Hotel laufen konnten.

Das „Mecenate Palace Hotel” lag also ziemlich zentral und eignete sich hervorragend als Ausgangspunkt für unser „Sightseeing Touren“. Ich fand das Hotel sowieso toll. Der Eingang erinnerte an ein ganz normales Wohnhaus mitten in Rom und unser Zimmer lag im Innenhof. Damit hatten wir echtes römisches Wohnfeeling. Das allerbeste war aber der Frühstücksraum. Der war nämlich auf dem Dach des Hotels und wir starteten jeden Morgen mit einem sensationellen Blick auf Rom in den Tag.

petersdom

Petersdom

Am ersten Tag mussten wir gleich zum Vatikanstaat gehen. Schließlich ist der Vatikan der kleinste anerkannte Staat der Welt und eine Enklave innerhalb Roms. Es gibt kein Ein – und Ausreiseprozedere. Geplant war auch die Besichtigung des Petersdoms an diesem Tag, aber es standen uns zu viele Leute an. Unsere Tour führte dann weiter zur Engelsburg, zum Piazza Navona, zum Pantheon, Area Sacra, Campo da Fiori, Piazza Venezia und dem Via del Corso.

Engelsburg

Engelsburg

Phanteon

Phanteon

Am zweiten Tag standen der Besuch des Kleidermarktes, der spanischen Treppe und des berühmten Fontana di Trevi an. Ist man auf Entdeckungstour in Rom, kommt man über kurz oder lang am Piazza del Popolo vorbei, dem Platz / Treffpunkt der Stadt. Martin Luther reiste wohl immer über diesen Platz nach Rom ein. Historischer Boden, den unsere Füße da betraten ;-)

spanische Treppe

die spanische Treppe

Piazza del Popolo

Piazza del Popolo

Am dritten Tag stand nun die Besichtigung des Petersdom, dem Heiligtum der römisch-katholischen Kirche, auf dem Programm. Wir wollten auf jeden Fall hoch auf die Kuppel des Doms, auch wenn wir dafür über 537 Stufen hinter uns lassen mussten. Der hervorragende Blick über die Stadt entschädigt allemal für die Strapazen ;-). Die Kuppel des Petersdom ist übrigens das weltweit größte freitragende Bauwerk aus Ziegeln.

Danach wollte ich unbedingt zum Kolosseum. Das im antiken Rom erbaute Amphitheater ist der größte geschlossene Bau seiner Zeit gewesen. Das Gebäude wurde zwischen 72 und 80 n.Chr. erbaut und steht für die hohe Baukunst der alten Römer. Eine faszinierende Ära  – die Zeit der Antike, der Gladiatoren und Römer.  Der Besuch des Forum Romanum rundete die Zeitreise in die Antike ab. Schließlich stand es seiner Zeit im Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens in Rom.

treppenaufgang auf den petersdom

Aufstieg zur Kuppel des Peterdoms

Rom 262

Blick über den Vatikan und Rom

Collosseum von innen

Kolosseum innen

Am vierten Tag hieß es schon wieder Abschied nehmen aus dieser geschichtsträchtigen Stadt. Aber nicht ohne noch einmal den Blick während des Frühstücks und einen Rundgang zu genießen.

Reisezeitraum: 26.Februar – 02.März 2009

Tankstelle_die würde ich glatt übersehen

Piccolo Benzinaio: Tankstelle im Zentrum von Rom – die würde ich glatt übersehen

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