Steinhuder Meer

Ein Meer mitten in Niedersachsen. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel zudem. Die erste Frage die sich stellt, ist natürlich, warum heißt das Steinhuder Meer „Steinhuder Meer“ und nicht „Steinhuder See“ oder so? RP-Online, Spiegel und SWR haben antworten zusammen getragen:

Ulrich Staesche von der Akademie für Geowissenschaften: „Seinen Namen hat das Steinhuder Meer nicht, wie man vermuten könnte, von einem Vergleich seiner Größe mit einem der Weltmeere, es ist vielmehr eine alte niederdeutsche Bezeichnung für ein Binnengewässser, die in Norddeutschland auch für deutlich kleinere Seen gebraucht wurde.“

„Im späten Mittelalter wurden große Seen im Plattdeutschen ‚Meer‘ genannt, und so sind diese Bezeichnungen übrig geblieben“, sagt Frank Behrens, Leiter des Infozentrums Naturpark Steinhuder Meer.

Die Bezeichnung „Meer geht auf das mittelniederdeutsche Wort „mere“ zurück, dass Binnenseen bezeichnete. Die Nähe zu dem Örtchen Steinhude spielt wohl auch ein Rolle.

So, da die wichtigste Frage nun geklärt ist, hier ein paar Impressionen.

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Das Steinhuder Meer hat laut Steinhude-am-Meer.de eine hervorragende Wasserqualität, ist Brut- und Durchzugsgebiet vieler Wasservogelarten und ein Paradies für Wassersportler.

DSC02070 DSC02072Es gibt unzählige Bootsverleihe für Tret- und Elektroboote, man kann Segeln und Surfen, es gibt eine Badeinsel mit feinem Sandstrand und kulinarische Fischspezialitäten.

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Das Steinhuder Meer ist ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Hier kann der Erholung suchende Großstädter neben Wassersport auch Rad- und Wasserwandern, Reiten, Golfen oder einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Uns hat es hier gefallen. Für einen Sonntagsausflug ist das Steinhuder Meer prima.

Noch ein paar Infos:

Mit einer Fläche von etwa 30 Quadratkilometern und nur einer Tiefe von durchschnittlich 1,50 Meter kann eher nicht von einer Meerstiefe sprechen. Die maximale Wassertiefe beträgt 2,50 Meter.

Das ein See als Meer bezeichnet wird gibt es wohl nur in Norddeutschland. Es gibt zum Beispiel noch „Ewiges Meer“, „Boekzeteler Meer“, Großes Meer“ und „Zwischenahner Meer“.

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Quellen:

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/warum-heisst-das-steinhuder-meer-nicht-see-aid-1.1614215

http://www.steinhude-am-meer.de/f5-edit/?domain=www.steinhude-am-meer.de&show=detail&artikel=1411

http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/2142/warum-werden-manche-seen-als-meer-bezeichnet-und-umgekehrt/

 

Die gefährlichsten Straßen der Welt

Was man nicht so alles im Fitnessstudio sieht. Hell Roads – ein Bericht auf N24 über die gefährlichsten Straßen der Welt. Besonders pikant ist, dass wir eine Straße davon erst kürzlich gefahren sind – den Red Mountain Pass. Wr hatten ja keine Ahnung. Der Red Mountain Pass zählt also auch zu den Hell Roads dieser Erde. Wieder was gelernt und das beim Sport machen. Das nenne ich effektiv. Hier geht es zur Sendung: http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/2656770/die-gefaehrlichsten-strassen-der-welt.html 

Red Mountain HW-002

 

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USA – Yellowstone: Las Vegas

Um der Frage nach zu gehen, ob Cäsar wirklich hier lebte, quartierten wir uns im „Caesar Palace Hotel“ ein.

Las Vegas Cäsar

Das hier „Hangover“ gedreht worden ist, war nur zweitrangig ;-)

Las Vegas_HangoverMicha konnte sich gerade so zurück halten, um nicht auch wie Alan im Brunnen schwimmen zu gehen.

Las Vegas_Brunnen

Die meisten Hotels in Las Vegas sind riesengroß. Deshalb kann das einchecken, das finden des Zimmers und der Weg vom Parkhaus ins Hotel schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Las Vegas_eincheckenErst recht, wenn man hier zum spielen herkommt. Es gibt eine riesige Auswahl an Automaten und Spielmöglichkeiten. Wir wurden von den vielen Spielautomaten nicht abgelenkt, auch nicht von den extra für Mädchen hergestellten…

Las Vegas_Spielautomat

Von leckeren Kaffee ließ ich mich hingegen gern verführen.

Las Vegas_Starbucks

Und an den Cocktails, die man überall to go kaufen kann, kamen wir natürlich auch nicht vorbei.

Las Vegas_Cocktail

Wie auch beim ersten Besuch in Las Vegas statteten wir dem M&M-Store einen Besuch ab. Das musste einfach sein.

Las Vegas m+m Mandy

Las Vegas_m+m MichiDieses Mal waren wir zudem im „alten“ Las Vegas, in der Fremont Street. Das letzte Mal konnten wir das aufgrund meiner Magen-Darm-Grippe nicht machen. Dort ist alles schon ein wenig in die Jahre gekommen. Das macht aber nichts, dafür sind die Preise moderater. Außerdem ist hier der „Heart Attack Grill“ ansässig.

Las Vegas Burger

Deren Burger und Gerichte haben mehrere tausend Kalorien. Zum Beispiel der 1,4 Kilogramm schwere Quadruple Bypass Burger – laut Guiness Buch der Rekorde mit 9.982 der kalorienreichste Burger der Welt. Die Kellnerinnen tragen sexy Krankenschwester-Outfits und die Gäste bekommen statt einer Serviette einen Krankenkittel. Wer mich kennt weiß, wir waren nicht drin. Ein Kommentar ist es mir trotzdem wert, weil ich eine Sendung über das Restaurant bei Galileo gesehen hatte und bei Taff kam auch ein Bericht: http://www.youtube.com/watch?v=6A2pfOk1Pf4

Las Vegas_Burger klein

Las Vegas ist die eben die Stadt der Sünde (Sin City) und die Stadt der Unterhaltung (City of Entertainment). http://www.lasvegasnevada.gov Wir schauten uns zwar keine Show an, haben uns aber selbstverständlich hervorragend amüsiert. Hier reicht es schon auf der Straße zu flanieren…

Unsere Reise ist nun zu Ende. Und endlich Mal mit ganz vielen wunderbaren Eindrücken der Tierwelt.

Bis zur nächsten Tour, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Grand Teton Nationalpark, Jackson und Salt Lake City

Kaum aus dem Yellowstone Nationalpark raus, befindet man sich im nächsten Park, zumindest, wenn man den Südausgang benutzt. Nach einer kurzen Fahrt durch den John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway erreicht man den Grand Teton Nationalpark.

Grand Teton PanoramaDessen Berge hatten wir vom Flugzeug aus schon sehen können. Wir planten keine Übernachtung im Park ein, da die Westernstadt Jackson am Ende des Parks liegt und wir dort übernachten wollten.

Grand Tetom EingangWir hatten also einen ganzen Nachmittag Zeit für den Grand Teton Nationalpark. Dieser Park besticht durch die dauernde Aussicht auf die Berge, die vielen Seen und eine große Auswahl an Wanderwegen. Der höchste Berg, der Grand Teton himself, ist 4197 m hoch. Wir hielten an verschiedenen Aussichtspunkten wie Colter Bay, Jackson Lake Staudamm, Jenny Lake… und sammelten so ein paar Eindrücke.

Grand Teton Leeks Marina

Ziel war das Painted Buffalo Inn Hotel in Jackson. Seit 1897 gibt es diese Stadt, die früher schon Treffpunkt für Rancher, Trapper und Cowboys war und heute die wichtigste Touristenstadt im Bundesstand Wyoming ist. Den Abend wollten wir natürlich standesgemäß in dem berühmten Million Dollar Cowboybar & Saloon verbringen.

Jackson Cowboybar

Million Dollar Cowboybar & Saloon

Ausgerechnet an genau diesem Abend war dort eine geschlossene Veranstaltung und ich bedient. Ich hatte mich so darauf gefreut an der Bar auf einem Reitsattel den Tag ausklingen zu lassen. Eine Fahrt mit der Kutsche wäre auch kein Ausgleich gewesen.

Jackson Kutsche

Obwohl die Esel echt niedlich waren. Es sollte nicht sein und die Restaurantwahl Town Square Tavern für unser Abendessen war leider auch nicht 100%ig. Seitdem wissen wir, dass Tabascosoße sich nicht als Grundlage für eine Pizza eignet. In der Karte stand „Spicy Chicken Pizza“ – so viel dazu. Das Bier schmeckte zwar und der Ausblick von der Terrasse auf die Stadt war prima, aber das Essen definitiv nicht. Ich hatte einen Bisonburger, der langweilig war und beide Gerichte viel zu teuer.

Das Painted Buffalo Inn war an sich ganz nett, ein bisschen muffelig vielleicht. Haken an Jackson, Salt Lake City wartete schon auf uns.

Eingang zum Stadtpark in Jackson, Tor aus Elchgeweihen

Eingang zum Stadtpark in Jackson, Tor aus Elchgeweihen

Salt Lake City

Okay, in Salt Lake City fanden mal olympische Winterspiele (im Jahr 2002) statt. Mehr wusste ich von dieser Stadt nicht. Die Hauptstadt der Mormonen und des Bundesstaates Utah liegt zwischen den Rocky Mountains und einem Salzsee (Salt Lake).

State Capitol von UTAH

State Capitol von UTAH steht in Salt Lake City

Eine gute Lage, dachte sich auch der Mormonenführer Brigham Young und gründete an diesem Ort am 24. Juli 1847 mit den berühmten worten „This ist the place!“ die Stadt. Den Mittelpunkt der Innenstadt bildet somit der Temple Square. Hier stehen der Mormon Temple (kommt man als Nichtgläubiger nicht rein), Tabernacle, Brigham Young Monument und Joseph Smith Memorial Building.

Salt Lake Mormonentempel

Mormon Temple

In das Tabernacle durften wir rein und wurden auch sofort von einer Schwester angesprochen. Die Schwestern sind dafür da, Fragen der Besucher zu beantworten und natürlich den Gästen den Glauben der Mormonen näher zu bringen. Für jede Sprache gibt es mindestens eine Schwester. Sobald man ein Gebäude betritt wird man angesprochen woher man kommt und es wird eine Schwester in deiner Sprache organisiert. Das war schon komisch irgendwie…

Tabernacle

Tabernacle

Wir waren an einem Samstag dort und es bestätigte sich, was wir vorher schon gelesen hatten, es wird geheiratet was das Zeug hält. Ein Brautpaar nach dem anderen wurde getraut, die verschiedenen Hochzeitsgesellschaften vermischten sich auf dem Platz vor dem Mormon Temple und mittendrin die Touristen. Gewöhnungsbedürftig.

Neben den ganzen geistlichen Gebäuden gibt es auch ganz weltliche Einkaufszentren – die Gateway Mall und die City Creek Mall. Das letztgenannte liegt genau gegenüber vom Temple Square – demzufolge flitzen mehrmals Brautpaare durch die Shoppingmall. Auch Gewöhnungsbedürftig, aber wir hatten was zum gucken, als wir dort am Nachmittag unseren Mango-Lemon-Kokos-Cheesecake aus der New York Cheesecake-Factory genossen.

Eingang zur Gateway Mall, ist ein alter Bahnhof

ein ehemaliger Bahnhof ist der Eingang zur Gateway Mall

Danach waren wir noch beim Histroric Trolley Square, weil ich im Reiseführer gelesen hatte, dass das ehemalige Straßenbahndepot hübsch restauriert worden ist, es dort viele Geschäfte und Restaurants gibt und, dass es ein beliebter und belebter Ort ist. Unser Buch ist von 2013 und vielleicht war es damals noch anders, aber bei uns war sehr wenig los und das an einem späten Samstagnachmittag. Viele Geschäfte waren nicht oder nicht mehr vorhanden bzw. standen leer. Wir hatten zwar eh nicht vor hier zu Abend zu essen (wir wollten zu Sizzlers Steak essen), aber es ist dennoch Schade, denn die Idee ist gut und die renovierten Hallen bieten ein schönes Flair.

Salt Lake City war die vorletzte Station auf unserer Reise. Jetzt steht „nur noch“ Las Vegas an. Meinem Magen geht es auch noch gut…;-)

Wir sehen uns zu Hause, die M&M’s

 

 

 

 

 

 

USA – Yellowstone Nationalpark

In unserem Reiseführer steht geschrieben, dass es so gut wie unmöglich ist ein Wolf in freier Wildbahn zu sichten. Ob es Zufall, Glück oder was auch immer war, wir haben jedenfalls einen Wolf entdeckt. Und nicht nur das, unser „sehnlichster“ Wunsch einen Bären zu sehen wurde uns auch erfüllt. Und dann auch noch ein Grizzlybär mit Babybär :-)

Außerdem freuten wir uns riesig, dass wir ein Moose beobachten konnten. Ist uns ja an der Ostküste verwehrt geblieben. Im Prinzip haben wir alle Tiere mit drei Ausnahmen (Bighorn Sheep, Pika und Schwarzbär) im Park gesichtet, die auch in der offiziellen Informationsbroschüre beschrieben sind. Bis auf die Enten und Schwäne haben wir natürlich auch alle Tiere fotografiert. Hier unsere Galerie der Tiere – we proudly present:

Pronghorn

Yellow_Pronghorn

Bison

Yellow_Bison_einzeln

Bison mit Bison-Calf (Kalb)

Yellow_Bison+Kalb

Amerikanische weiße Pelikan

Yellow_Pelikane_nah

Yellow-bellied Marmot (Murmeltier)

Yellow_Marmot einzeln

Yellow_Marmot_3er Kombo

Uinta ground Squirrel (eine Art Eichhörnchen)

Yellow_Squirrel

Moose

Yellow_Moose_nah

Yellow_Moose_großer Ausschnitt

Grizzly Bear

Yellow_Grizzly allein

Grizzly Bear and Cub (Grizzly-Bär mit Jungem)

Yellow_Grizzly mit Baby

Elk

Yellow_Elk_liegend

Yellow_Elk

Wolf

Yellow_Wolf

Mule Deer

Yellow_Mule Deer

Osprey (Fischadler)

Yellow_osprey

Coyote

Yellow_Coyote_Straße

Yellow_Coyote

So, dass wichtigste haben wir. Die Tierbilder. Kommen wir jetzt zu den Naturspektakeln.

Wir sind am Osteingang in den Park rein gefahren, bewegten uns über die Mitte nach Norden, besuchten dann den westlichen Teil des Parks und sind über den Südausgang aus dem Park raus gefahren. Alles klar? In dem Park muss man quasi eine Acht fahren, um an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei zu kommen.

Karte_Yellow

Link zur Karte: www.nps.gov/yell/planyourvisit/…/YELLmap1.pdf

Unser erste Übernachtung hatten wir in Lake Village gebucht. Wir mussten also vom Osteingang in den mittleren Teil des Parks fahren. Die Fahrt haben wir genutzt, um ein paar erste Eindrücke zu sammeln. Die auf den Weg liegenden Aussichtspunkte – Sylvan Pass, Eleanor Lake, Sylvan Lake und Lake Butte Overlook boten sich ja dafür an.

Eleanor Lake

Eleanor Lake

Zum mittleren Teil des Nationalparks zählen die Fishing Bridge, Lake Village und Bridge Bay. In dem Örtchen Lake Village gibt es nur das Lake Viewhotel. Wir hatten eine Cabin gebucht. Die wirklich allerletzte freie Übernachtungsmöglichkeit vom 8.6. auf den 9.6. in diesem Hotel. Es war das erste Mal, dass wir in einer Cabin übernachteten und wir waren positiv überrascht. Die Nacht in der Cabin war sehr angenehm mit allem Komfort den man so braucht, aber immer noch passend zum Thema und zur Gegend.

Am ersten Morgen machten wir in aller Herrgottsfrühe eine erste Sichtungstour.

im Frühtau und Nebel mit noch schlafenden Bison

im Frühtau und Nebel mit noch schlafenden Bison

Die Bridge Bay, der Gull Point Drive und die Gegend bei den Mud Volcanos kann man auch noch zu dem mittleren Teil zählen.

Auf dem Weg von der Mitte nach Norden kamen wir durch Canyon Village. In diesem Gebiet befindet sich der Grand Canyon of the Yellowstone, die Upper Falls und Lower Falls. Den Canyon kann man von zwei Seiten besichtigen. Wir waren zuerst auf dem South Rim unterwegs.

Blick vom Artist Point auf dem South Rim auf die Lower Falls

Blick vom Artist Point auf dem South Rim auf die Lower Falls

Auf der anderen Seite, dem North Rim befinden sich die Aussichtspunkte Grand View und Inspiration Point. Das ist mal ein Blick…

Grand Canyon of the Yellowstone

Grand View auf den Grand Canyon of the Yellowstone

Blick vom Inspiration Point

Blick vom Inspiration Point

Im Norden verbrachten wir die zweite Nacht im Mammoth Hot Springs Hotel. Hier hatten wir ebenfalls eine Cabin gebucht, die aber bei weiten nicht so gut war wie die vom Lake Hotel. Hauptattraktion hier sind die Mammoth Hot Springs im gleichnamigen Ort. Die Hot Springs teilen sich in Upper Terrasse Area und Lower Terrasse Area.

Yellow_Mammoth Hot Springs unten Yellow_Mammoth Hot Springs

Auf dem Weg von Norden nach Westen gab es einiges zu sehen. In der Gegend um Norris befindet sich das Norris Geyser Basin. Hier kann man den Steamboat Geyser bestaunen. Er schafft bis zu 90 Meter hohe Fontänen, was wohl die welthöchsten Fontänen eines Geysirs sind. Die Intervalle zwischen den Eruptionen dauern mehrere Jahre und am 13. Juli 2013 war es wieder soweit. Knapp verpasst ;-)! Dauert jetzt also wieder ein Weilchen… Zwischendrin sind die Fontänen zwischen drei und zwölf Meter hoch. Immerhin.

Steamboat Geyser

Steamboat Geyser

Außerdem befinden sich in der Nähe von Norris die Artist Paintpots, das Monument Geyser Basin, der Beryl Spring und die Gibbon Falls.

Yellow_NorrisDen nächsten Stop legten wir in Madison ein. Als wir den Firehole Canyon Drive zu dem Firehole Falls fuhren wurden wir doch glatt von einem kurzen Schneeschauer! überrascht. Ja, auch damit muss man im Yellowstone rechnen – schnelle Wetterumschwünge, von warm bis eiskalt, Wind, Regen, strahlender Sonnenschein, Schnee…sprich, wir haben all unsere Klamotten gebraucht und die Sonnencreme ist alle.

West Yellowstone

Unsere Bleibe für die nächsten beiden Tage war das Stage Coach Inn in West Yellowstone. Der Ort liegt außerhalb vom Park. War halt auch nur zweite Wahl. Wir wollten eigentlich direkt im Old Faithful Inn übernachten, aber auch dieses Hotel war komplett ausgebucht. Das Old Faithful Inn ist das bekannteste und beliebteste Hotel im ganzen Park. Es wurde 1904 erbaut und zählt zu den größten Blockhäusern der Welt.

Yellow_Old Faithful Inn

Old Faithful Inn

Von der Terasse des Hotels hat man eine hervorragende Aussicht auf das Wahrzeichen des Yellowstone Nationalpark – den Old Faithful Geyser. Seit 1870 bricht er in aller Regelmäßigkeit aus, mit Anbeginn der Messung circa aller 76 Minuten. Der Old Faithful liegt im Upper Geyser Basin.

Yellow_Old Faithful abends Yellow_Old Faithful

Die zweitwichtigste Attraktion ist der Morning Glory Pool. Vom Old Faithful aus sind es etwa 4,4 km Strecke hin und zurück. Easy going…

Morning Glory Pool

Morning Glory Pool

Hier gibt es ein organisiertes Wegesystem um die weiteren 34 Geysire, Springs und Pools zu besichtigen. Die Wege sind ebenerdig und einfach. Neben der Hauptattraktion ein Grund mehr, warum im Upper Geyser Basin „die Hölle“ los war. Für unseren Geschmack etwas zu viel… Gefühlt kam aller 10 Minuten ein neuer Reisebus an.

Noch kurz zu West Yellowstone: etwas größerer Ort, mit einigen Souvenirgeschäften und einer größeren Restaurantauswahl. Hier habe ich im Bullwinkles Saloon & Eatery eine Spezialität der Region, die „Cutthroat trout“ gegessen. Ist eine Forelle und sehr lecker. In der touristischen Gegend aber leider auch teuer. Das Stage Coach Inn Hotel war übrigens prima.

Zum Upper Geyser Basin gehören noch das Biscuit Basin und das Black Sand Basin. Vom Biscuit Basin geht ein schöner Wanderweg ab. Der Mystic Falls Trail führt zu den Mystic Falls. Bei den ganzen Geysiren zwischendurch einen Wasserfall zu sehen bringt etwas Abwechslung und der Wanderweg ist wirklich schön.

Neben dem Upper Geyser Basin gibt es in diesem Teil des Parks noch das Midway Geyser Basin und das Lower Geyser Basin. Richtig bemerkt, im westlichen Teil des Parks gibt es allerhand zu sehen. Eine weitere Hauptattraktion den Grand Prismatic Spring findet man im Midway Geyser Basin.

Yellow_Prismatic_ganz breit Yellow_Prismatic_breit

Grand Prismatic Spring

Grand Prismatic Spring

Wir haben Luftaufnahmen davon gesehen, die echt fantastisch waren. Da mussten wir halt am Abfahrtstag früh noch mal schnell auf einen Berg klettern, um annähernd so ein Foto zu bekommen. Ist natürlich nicht dasselbe. (Weg nach oben: Fairy Falls Trail, geht weiter südlich vom Basin los)

Auf dem Weg vom Westen / West Yellowstone zum Südausgang

Nach unserer Kletteraktion am Abfahrtstag hielten wir noch am West Thumb Geyser Basin. Damit wir sagen können wir waren überall im Nationalpark! Das beste Fotomotiv hier war der Thumb Paint Pots mit dem Lake Yellowstone im Hintergrund. Ansonsten war dieser Teil eher unspektakulär, im Gegensatz zu den bisher gesehenen Basins.

Thumb Paint Pots

Thumb Paint Pots

Nach fünf Tagen verlassen wir den Yellowstone Nationalpark glücklich und zufrieden. Wir haben alles angeschaut, was wir uns vorgenommen hatten und alle Tiere entdeckt, die wir unbedingt sehen wollten. Besonders schön ist es in den frühen Morgenstunden. Es sind wenig Leute unterwegs, die Tiere sind schon wach oder werden es gerade und Nebelschwaden sorgen für eine interessante Stimmung im Park. Und das sage ich als Morgenmuffel ;-)

Howdy, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Colorado Springs und Denver

Nur eine Autofahrstunde auf der Interstate 25 trennen Colorado Springs und Denver voneinander. Zeit genug den Vormittag des 05. Juni noch in der Gegend um Colorado Springs zu verbringen. Die U.S. Airforce hat hier einen großen Stützpunkt und Touristen wird die Möglichkeit geboten, dass Gelände zu besichtigen. Das mussten wir uns doch mal genauer ansehen.

Es gibt zwei Abfahrten zur Airforce. Wir haben erst den falschen Weg genommen und wurden von einer freundlichen Army-Lady informiert. Die richtige Abfahrt von der Interstate 25 ist156-B. Wir mussten uns am Eingang einer Kontrolle unterziehen und den Führerschein vorzeigen. Im Prinzip wie beim Zoll an einer Landesgrenze – alles entspannt.

Was glaubt ihr denn, was das hier ist?

Army_Was ist das?Das ist die Cadet Chapel. …mal eine ganz andere Architektur von einer Kirche. Echt krass. Das Gotteshaus hält für verschiedene Religionen Gebetsräume bereit.

Army_Kirche Seite

Army_Kirche

Army_Kirche innen

Die Bilder werden der Realität nicht gerecht. Die Kapelle ist echt faszinierend.

Auf dem riesigen Gelände befinden sich Sportplätze für alle möglichen Sportarten. Neben der Luftwaffe üben hier Olympiateilnehmer. Am Eingang des Areals steht ein B-52 Bomber.

*** Rosinenbomber ***

Dann hieß es erst einmal shoppen (Micha war schon auf Entzug). Auf dem Weg kamen wir an den „Outlets at Castle Rock“ vorbei. Der Einkaufsstop hat sich gelohnt ;-).

Denver

Denver wird auch als die „Mile High City“ bezeichnet. Warum? Denver liegt genau eine Meile (1609 m) über dem Meeresspiegel.

Denver_milemarker

Mit 620.000 Einwohnern ist Denver eine Metropole. Man sollte meinen, ein Tag Sightseeing in Denver reicht nicht aus. Wir behaupten, ein Tag reicht vollkommen aus. Für den gemeinen Touristen gibt es in Denver weniger zu sehen als in anderen Großstädten.

Unser Rundgang:

Wir waren zuerst am Covention Center, weil dort ein gigantischer blauer Bär steht und durch die Fenster der Kongresszentrum schaut. Der Bär ist eine Kunstfigur des Künstlers Lawrence Argent. Der offizielle Title des Bärs ist „Ich sehe was Du meinst“. Na gut!

der Bär vor dem blauen Bär

der Bär vor dem blauen Bär

Anschließend gingen wir in den Civic Center Park. Hier stehen das State Capitol und das City & County Building.

Denver State Capitol

Denver State Capitol

Denver City & County Building

Denver City & County Building

Es gibt zwar einige Museen hier, aber bei dem ersten Besuch einer Stadt und bei gutem Wetter, besuchen wir keine Museen. Ein kurzer Abstecher zum Brown Palace Hotel musste sein. Bei dem Namen. Es ist 1892 erbaut worden und zählt zu den nobelsten Hotels der Stadt.

Brown Palace Hotel

Brown Palace Hotel

Denver_Brown Hotel Logo

Danach liefen wie die Einkaufsstraße (16th Street) entlang und schlenderten durch das historische Stadtviertel Lower Downtown (LoDo).

In der Innenstadt reiht sich ein Restaurant / Brauerei / Kneipe/ Pub / Bar an der die das  andere. Davon hat Denver also jede Menge. Wer braucht schon Kultur, wenn man eine Bierkultur hat. Ausgehen muss hier echt gut sein und leben sicherlich auch. So zentral in einem Land gelegen, die Rocky Mountains und Seen vor der Tür.

Ein guter Wirtschaftsstandort ist Denver auch und ein vielfältiges Freizeitangebot ist ebenfalls vorhanden. Denver hat zum Beispiel zwei Stadien – Denver Broncos (Football) und Colorado Rockies (Baseball) sowie einen Freizeitpark (Six Flags Elitch Garden) mit Achterbahn usw.. Das Baseballstadion (Coors Field) und der Spaßpark liegen quasi mitten in der Stadt.

Keine schlechte Gegend hier, rund um Colorado Springs und Denver. Und wie in jeder Großstadt gibt es auch in Denver verfressene Eichhörnchen.

Keeeecccckkkkkssseee

Keeeekkkkkssseee – mampf

Jetzt machen wir uns auf den Weg in der Yellowstone Nationalpark – juchuu.

Hotel in Colorado Springs: The Academy Hotel. War ganz gut. Von der Innenarchitektur war es vollkommen anders, als die standartmäßigen Hotels in Amerika. Es hatte ein großen Atrium, wo auch das Frühstück eingenommen wurde.

Hotel in Denver: The Quality Inn. Es war nur mittelmäßig und nicht an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen.

See you, die M&M’s

 

Bildschirmfoto 2014-06-06 um 22.01.57

A = Moab, B = Bluff / Monument Valley, C = Durango, D = Silverton, E = Montrose, F = Alamosa / Great Sand Dunes, G = Colorado Springs und H = Denver

 

USA – Yellowstone: Great Sand Dunes

Wir verlassen Montrose am Dienstag den 03. Juni und begeben uns nach Alamosa: „Bitte dem Straßenverlauf 240 km folgen“. Puuh, nur gut, dass auf dem Weg zwei interessante Haltemöglichkeiten liegen. Den ersten Stopp legten wir beim Monarch Pass ein. Der Pass liegt auf einer Höhe von 3.400 m und es hier gibt es noch eine Menge Schnee.

ein bisschen Schnee auf dem "Hügel" liegt noch

ein bisschen Schnee auf dem „Hügel“ …

Das besondere an diesem Ort ist, dass sich hier die Kontinentale Wasserscheide (Continental Divide) befindet. Vereinfacht gesagt heißt das, dass die Flüsse von hier aus je in eine andere Richtung fließen. Auf der einen Seite in den atlantischen Ozean und auf der anderen Seite der Scheide in den pazifischen Ozean. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Monarch PassDen zweiten Stopp machten wir in Buena Vista. Wenn eine Stadt schon „schöne Aussicht“ heißt mussten wir natürlich eine Besichtigung einplanen. Die Stadt trägt diesen Namen nicht für umsonst. Rundherum befinden sich mehrere 4000er Berge, u.a. benannt nach Elite-Universitäten.

Mount Princeton

Mount Princeton

Daneben ist Buena Vista für Wassersport, vor allem für Rafting, bekannt und beliebt. Möglich macht das der Arkansas-River, der ganz in der Nähe fließt. In der „The Buena Vista Roastery“ verbrachten wir unser Mittagspäuschen mit dem bisher leckersten Kaffee und Chai Latte Macchiato.

In Alamosa angekommen schmissen wir schnell unser Gepäck ins Zimmer (Best Western Alamosa Inn) und machten uns auf den Weg in den Great Sand Dunes Nationalpark. Angeblich stehen hier die Elks am Straßenrand und da wir am späten Nachmittag dort waren, waren die Chancen gut. Und siehe da…

und noch mal ein "Portrait"

Aber erst einmal spielten wir in dem riesigen Sandkasten. Um zu den Dünen zu gelangen muss man den Fluß „Meedano Creek“ durchqueren. Irgendwann im Sommer versiegt er, aber bei uns war noch eiskaltes Wasser in Bewegung. Augen zu und durch, schließlich wollten wir ein paar Bilder von Nahen machen.

die Sanddünen im Abendlicht

die Sanddünen im Abendlicht

Sand Dunes Micha abendsDas hat Spaß gemacht, so viel, dass wir am nächsten Morgen gleich noch einmal zu den Sand Dunes gefahren sind. Vom Licht und von den Farben her sind die Fotos ein himmelweiter Unterschied.

...hopsen am Abend...

…hopsen am Abend…

...hopsen am Vormittag...

…hopsen am Vormittag…

Achso, in Alamosa gibt es natürlich auch eine Brauerei. In der San Luis Valley Brewing Company bekommt man, wenn eine Kostprobe bestellt, gleich mal 11 Sorten und das für knapp 9 Doller – freu. Gegessen haben wir Sandwiches, Portobello Philly und Big’Ol Brewpub Burrito. Und das Chili probierten wir auch, war uns allerdings zu mild.

unsere 11 Freunde

unsere 11 Freunde

Am Mittwoch, den 04. Juni machten wir uns auf den Weg nach Colorado Springs. Nach 1,5 Wochen endlich wieder Zivilisation ;-). Unseren dritten Hochzeitstag begannen wir wieder im Sandkasten (siehe oben). Später in Colorado Springs spazierten wir im „Garden of the Gods“ und brachten den Tag feierlich in der „BJ’s Brauerei“ zu Ende. Es war wie immer mega-lecker. Wir hatten ein Bierprobe (klaro), Deep-Dish-Pizza „Gourmet Five Meat“ und Lachs mit einer Kirsch-Marinade.

P.S.: wir sind jetzt Premium-Mitglieder ;-)

BJ_Premiummitglied

USA – Yellowstone: Montrose

Wir verbrachten zwei Tage in der Gegend um Montrose. Den ersten Tag widmeten wir der Curecanti National Recreation Area und dem North Rim des Black Canyon oft he Gunnison. Die Curecanti National Recreation Area besteht unter anderem aus dem See Blue Mesa Reservoir, der durch den Blue Mesa Damm aufgestaut wird. Ein weiterer See Morrow Point Reservoir wird durch den Morrow Point Damm aufgestaut. Der Plan war zunächst eine Bootstour im Morrow Point Reservoir zu machen. Man fährt mit dem Boot in den Black Canyon oft he Gunnison hinein und hat so die Möglichkeit den Canyon von einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Im Black Canyon wird das Chrystal Reservoir durch den Chrystal Damm aufgestaut. Durch das weitere Tal des Black Canyon fließt dann der Gunnison River.

Blick in den Black Canyon vom North Rim

Blick in den Black Canyon vom North Rim

Durch die verspätete Schneeschmelze war leider zu viel Wasser in dem Canyon-Fluß. Die Boote würden Probleme beim navigieren bekommen, hieß es und so konnten wir leider keine Bootstour unternehmen. Sehr Schade, das wäre bestimmt eindrucksvoll gewesen. Link zur Bootstour: www.nps.gov/cure/planyourvisit/boattour.htm 

Wir ließen uns von einer Rangerin beraten, welcher Wanderweg der Schönste ist und in den Canyon hinab geht. Der Curecanti Creek Trail im North Rim des Black Canyon of the Gunnison sollte es werden. Mit 8 km Weg und einer Dauer von 3 Stunden brauchten wir mehr Zeit als gedacht. Denn wie konnte es anders sein, der Weg war überflutet und wir mussten „über Stock und Stein“ klettern. Auch mal was anderes und wenn Hunde das hinbekommen… Black_Flut

sportliche Hunde

sportliche Hunde

Insgesamt war die Tour eher anstrengend, aber sehr schön. Wieder im Hotel angekommen entspannten wir uns am Pool. Hier im Days Inn ist der Pool sehr nett angelegt, mit einer Gelegenheit zum Grillen inklusive Sitzgelegenheiten und einem Wirlpool. Der Hunger trieb uns in die Innenstadt von Montrose und in die „Horsefly Brauerei“. Schön im Biergarten sitzen und ein paar Bierchen verkosten, danach stand uns jetzt der Sinn. Und der Hamburger und die Shrimps haben auch geschmeckt. Den zweiten Tag verbrachten wir auf dem South Rim des Black Canyon oft he Gunnison. Dieses Mal ohne schweißtreibende Wandertour. Durch die 16 Overlooks gab es genug Möglichkeiten den Black Canyon anzuschauen. Bis auf Vier haben wir alle geschafft und nur zum Warner Point sind wir gelaufen. Mit 2, 4 km Länge ist das mittlerweile ein Spaziergang für uns.

Blick in den Black Canyon vom South Rim

Blick in den Black Canyon vom South Rim

Overlook Painted Wall

Overlook Painted Wall (die Wand ist knapp 700m hoch!!!)

Der Park ist nicht so bekannt wie der Grand Canyon oder der Arches Nationalpark. Aber wenn man sowieso vorbei fährt und / oder der Black Canyon auf der Strecke liegt, lohnt es sich einen Zwischenstopp einzuplanen. Er wird seinem Namen gerecht.

Mandy und der Squirrel

Mandy und der Squirrel

"mein" Squirrel

„mein“ Squirrel

„Heute gibt es Salat zum Abendbrot.“ Tja, wäre nicht die „Rib City“ direkt neben Applebees gelegen hätten wir wohl auch mal einfach nur Salat gegessen. Aber der Geruch und der Blick auf den riesigen Smoker am Restaurant sprach für sich. Wir entschieden uns um und bereuten es nicht. Der Chef persönlich brachte uns ein paar Kostproben von seinem Beef, Pork und Turkey. Wir bestellten Baby Back Ribs, Hähnchen und Pulled Pork – Yummy, die M&M’s

USA – Yellowstone: Durango und Silverton

Unser nächstes Etappenziel hieß Montrose. Auf den Weg dahin wären wir mit einem kleinen Umweg am Four Corners vorbei gekommen. Hier treffen vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizon aufeinander und die Stelle ist mit einer Granitplatte markiert. Wir entschieden uns gegen einen Stop. Im Prinzip könnten das auch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt machen und dafür Geld verlangen…Aber wenn ihr mal schauen wollt: http://www.navajonationparks.org/htm/fourcorners.htm

Da hielten wir doch lieber in Durango – einer Stadt mit Westernflair, überschaubar mit einer netten Flaniermeile (Main Avenue) und alles fußläufig erreichbar. In dem besten Hotel der Stadt, im Strater Hotel kann man sich von Frauen im Can Can Kostüm bedienen lassen. Für unsere Mittagspause hatten wir uns allerdings schon das Jean Pierre Cafe ausgesucht.

Jean Pierre Bakery

Jean Pierre Bakery

Oft gelobt und niedlich anzusehen gingen wir voller Erwartung hinein. Das keine Preise an den Kuchenstückchen standen schreckte uns nicht zurück. Es soll hier ja lecker sein. Für ein Eclair, ein Stückchen Mille Feuille und ein Macaron bezahlten wir knapp 15 Doller. Da waren wir im wahrsten Sinn des Wortes pappsatt. Und ja, es war köstlich, aber trotzdem zu teuer. Michi hat dafür einen neuen Freund gefunden:

Durango_Michi + Bär

Nächster Zwischenhalt Silverton

Zwischen Durango und dem Bergbaustädtchen Silverton (72km) verkehren Dampflokomotiven aus den 1920er Jahren. Für eine Zugfahrt reichte unsere Zeit nicht, aber der Ankunft und Abfahrt des Zuges konnten wir in Silverton beiwohnen. Bei Interesse: www.durangotrain.com

Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad

Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad

Lokomotive

In Silverton (rund 650 Einwohner) wurde früher Silber abgebaut. Heute lebt die Stadt von der Ein – und Ausfahrt der Eisenbahn. Zwischendrin fällt sie in ein Dornröschenschlaf. Wir wissen das ganz genau, denn wir mussten ungeplant ca. 6 Stunden dort rumkriegen.

Warum? Zwischen Silverton und unserem Ziel Montrose gibt es nur eine sinnvolle Verbindung. Die Straße (Highway 550) führt über den Red Mountain Pass und der war wegen Bauarbeiten geschlossen. Das hieß warten, denn der alternative Weg bedeutete mehr als 360 km! Umweg. Die Zeit vertütelten wir mit einem Stadtbummel (ansehnlich ist Silverton ja, wie eine Western-Filmkulisse) und mit essen im „Brown Bear Cafe“.

Innenstadt Silverton und der Zug mittendrin

Innenstadt Silverton und der Zug mittendrin

Silverton

Gegen 15:30 Uhr ging die Fahrt weiter. Der Highway 550 ist auch als Millon Dollar Highway bekannt. Es gibt 3 Theorien warum. Erstens, der Blick ist eine Million Dollar wert. Zweitens, der Bau des Highways hat vieeeel Geld gekostet und drittens, wegen der Goldfunde seinerzeit in der Region. Außerdem wird er als San Juan Skyway bezeichnet. Das erklärt sich einfach – der höchste Punkt (Red Mountain Pass) liegt auf 3355 Meter.

*** in 3240 m Höhe kann man schon mal frieren ***

*** in 3240 m Höhe kann man schon mal zu frieren anfangen ***

Highway 550, Red Mountains

Highway 550, Red Mountains

Unterwegs ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke und man fährt durch den Ort Ouray – die Schweiz Amerikas (es gibt hier Chalets, schweizerische Restaurants…). Übrigens, laut unserem Reiseführer bedeutet der Name Ouray < der Pfeil> und stammt vom Häuptling der Ute-Indianer.

In Montrose angekommen, bezogen wir nur noch unser Zimmer im Days Inn und ließen uns noch ein paar Burritons bei Taco Johns (Konkurrenz zu Taco Bell, können mithalten) schmecken.

Howgh, die M&M’s

 

USA – Yellowstone: Monument Valley

Bin ich John Wayne oder bist Du es? Der Besuch des Monument Valley bedeutete für uns rund 250 Kilometer mehr Fahrtweg. Irgendwo im Nirgendwo stehen drei Tafelberge und tausende von Menschen pilgern regelmäßig hier her. Dank Hollywood, wären die Westernfilme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ hier nicht gedreht worden, würde sich wahrscheinlich niemand für die Gegend interessieren. Aber so, können auch wir uns der Faszination nicht entziehen.

schon allein der Weg zum Monument Valley bot schöne Motive

schon allein der Weg zum Monument Valley bot schöne Motive, Highway 163 Scenic Drive

Panorama mit den Tafelbergen Sentinel Mesa, West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte (von links nach rechts)

Panorama mit den Tafelbergen Sentinel Mesa, West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte (von links nach rechts)

Um den Ausblick dauerhaft genießen zu können und weil die Indianer nicht blöd sind wurde das „Monument Valley View Hotel“ hier erbaut. Farblich an die Umgebung angepasst ist es von Weiten nicht zu sehen. Wir hätten auch gern in dem Hotel übernachtet, aber die „Buzze“ ist regelmäßig ausgebucht. Kein Wunder, die Zimmer und die Cabins (kleine Hütten) sind zum Monument Valley ausgerichtet und man genießt die ganze Zeit den Blick ins Tal. Vor allem morgens und abends ist das sicherlich wunderschön.

Monument_wir

Apropos nicht blöd. Wir müssen 20 Dollar Eintritt bezahlen. Unser „Anual Pass“ ist hier nicht gültig. Den Blick lassen sich die Indianer bezahlen und die Übernachtung im Hotel ist auch nicht gerade günstig.

bei 20 Dollar Eintritt war nur noch ein Picknick drin ;-)

bei 20 Dollar Eintritt war nur noch ein Picknick drin ;-)

Nun gut, wir haben das Beste daraus gemacht. Der einzige Wanderweg „Wild Cat“ (3,2 Meilen) im Tal gehörte bisweilen uns allein und wir konnten ein paar Fotos aus anderen Perspektiven als von der Aussichtsplattform schießen.

Wanderweg Wild Cat

Wanderweg Wildcat

...selbst die Indianer sind im WM-Fieber :-)

…selbst die Indianer sind im WM-Fieber :-)

Den dazugehörigen Park erkundet man mit dem Auto. Das haben wir uns gespart, da das wandern etwas Zeit in Anspruch genommen hat und das Highlight des Parks nun mal die drei riesigen Steine sind.

ein letzter Blick auf dem Heimweg

ein letzter Blick auf dem Heimweg

Nach ca. 5 Stunden Besichtigungstour kehrten wir in unser Hotel nach Bluff zurück. Das „Desert Rose Inn“ gibt es erst seit einem Jahr. Es ist komplett aus Holz gebaut und hat sehr schöne Zimmer. Es gibt zwei Mankos, der fehlende Kühlschrank und das laaaangsame Internet. In der Nähe zum Hotel befindet sich das „Cottonwood Steakhouse“.

Cottonwood Steakhouse

Klar, dass wir da einkehrten. Was es zu essen gab? Seht selbst:

...genießen zum Sonnenuntergang

…genießen zum Sonnenuntergang

Full Rack

Bar-B-Que Baby Back Ribs als Full Rack, denn wir machen keine halben Sachen!

*** grins ***

*** grins ***

Ein unvergleichliches Ambiente. Die in die Jahre gekommenen Chef und Chefin bedienen selbst und sorgen für gute Laune. Die Spareribs waren zwar gut, aber sie kommen nicht an die von Rhein Main BBQ ran!

In Bluff gibt es bis auf ein weiteres Frühstückscafe, eine Tankstelle, das „Desert Rose Inn“ und ein kleinen „Historic District“ (kann man sehen wie Cowboys und Indianer gelebt haben) allerdings nichts.

Wir verlassen jetzt das Land der Navajo-Indianer und geben uns zu den Ute-Indianern.

Howgh, die M&M’s