Mini-Auszeit in der Vulkaneifel

Reisezeitraum: 01.03.- 03.03.2017

Unsere alljährliche Reise über unsere Geburtstage musste dieses Jahr kürzer ausfallen als gewohnt. Wir hatten 3 Tage Zeit und somit sollte das Ziel nicht allzu weit weg von Frankfurt sein. Es sollte ein familientaugliches Wellnesshotel sein und die Gegend sollte was zu bieten haben. Bei schönen Wetter, was Anfang März nicht immer von Garantie ist, wollen wir die freie Zeit lieber draußen verbringen. Bei schlechten Wetter muss eben das Hotel ausreichend Freizeitmöglichkeiten anbieten. So unsere Auswahlkriterien und so sind wir auf das Sporthotel Grafenwald  in der kleinen Stadt Daun aufmerksam geworden. Daun liegt in der Vulkaneifel im Nordwesten von Rheinland-Pfalz und die Vulkaneifel gilt als das Land der Maare und Vulkane.

Mittwoch, 01.03.2017: Am Anreisetag hielten wir am Fashion Outlet in Montabaur. Mit ein paar Errungenschaften reisten wir weiter und kamen pünktlich zu Kaffee und Kuchen im Hotel Grafenwald an. Da das Wetter nicht so toll war erkundeten wir anschließend nur die Hotelanlage und machten es uns abends mit einer Pizza gemütlich. Schließlich wollten wir den nächsten Tag voll und ganz auskosten.

IMG_3480

Donnerstag, 02.03.2017: Der Tag startete mit einem leckeren Frühstück im Hotel. Anschließend wollten wir auf den Dronketurm um die Aussicht über die in der nähe liegenden Maare und der Landschaft zu genießen. Allerdings machte uns der Sturm an diesen Tag einen Strich durch die Rechnung, so dass wir nur das Weinfelder Maar besichtigten. Aber ich sag mal so, „kennste eins kennste alle“. Optisch ändert sich ja nicht viel – Maar bleibt Maar.

DSC07345 DSC07334 DSC07340

Na gut, steuerten wir eben unser nächstes Ausflugsziel an, den Wild- & Erlebnispark Daun. Ich bin wirklich froh, dass wir das gemacht haben, denn es war spektakulär. Wie auf einer Safari fährt man mit seinem Auto durch den Park und kann die Tiere quasi vom Fenster aus beobachten und füttern. Die frei lebenden Tiere haben es gelernt, dass es Futter von den Autos gibt und so kommen sie ohne Berührungsängste ganz nah ran.

DSC07386 DSC07368 DSC07407

Nach dem Besuch des Wildparkes legten wir ein Kaffeepäuschen in der Kaffeerösterei in Daun ein. Das Besondere an dieser Kaffeerösterei ist, dass die Besitzer die Kaffeebohnen von kleinen Plantagen beziehen, natürlich ökologisch und nachhaltig verwerten und den Kaffee auf tradionelle Art und Weise rösten, so dass der Kaffee harmonisch und bekömmlich ist. Im Untergeschoss kann man den Chef beim Kaffee rösten beobachten.

DSC07449 DSC07453

Mit neuem Elan verbrachten wir den Rest des Nachmittags im hoteleigenen Schwimmbad. Neben dem Pool für Erwachsene gibt es ein Kleinkinderbecken und Oskar hatte, bis auf die x Ausrutscher auf dem klitschnassen Fußboden, eine Menge Spaß.

Da es mein Geburtstag war, gönnten wir uns ein Abendessen im „Restaurant Grafenwald“  Das Essen hat lecker geschmeckt, wenngleich es für unser Empfingen ein wenig zu teuer ist. Das Restaurant ist auf Kinderbesuch eingerichtet, es gibt eine Spielecke und die Tische der Eltern sind ganz in der Nähe zur Spielecke. Was für uns aber viel wichtiger war, wir hatten Internetempfang und so konnten wir Oskar „Feuerwehrmann Sam“ gucken lassen. Das hieß für uns entspannt essen und das Glas Wein in Ruhe austrinken – hach ja, das war mal wieder schön, so in Ruhe zu Abend zu essen und den Wein genießen.

Fazit Hotel und Gegend:

Wir hatten das Komfortzimmer Erle gebucht, da es größer und mit Küchenzeile versehen ist. Die Zimmer sind schön groß und die Kitchennette ist gut ausgestattet. Das Mobiliar ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber man kann sich trotzdem wohl fühlen. Die Hotelanlage hat sehr viel zu bieten, wie zum Beispiel einen Abenteuerspielplatz, eine Minigolfanlage, ein Schwimmbecken inklusive Kinderbecken, einen Kids-Club mit Betreuung , diverse Sportkurse, Kosmetikbehandlungen…usw. Da kommt auch bei schlechten Wetter keine Langeweile auf und das fanden wir sehr gut. Zudem war das Personal sehr freundlich und kinderlieb.

DSC07310

Abenteuerspielplatz Sporthotel Grafenwald

DSC07306

Abenteuerspielplatz Sporthotel Grafenwald

Die Gegend ist sowohl für Wanderer als für Motoradfahrer super. Aber auch mit Kindern kann man einiges unternehmen – kurzum es ist für jeden die passende Freizeitaktivität zu finden. Die Vulkaneifel ist heute immer noch vulkanisch aktiv und ich denke, für Schulkindern ist die Vulkaneifel als Reiseziel noch geeigneter als für Kleinkinder, da man sehr lehrreiche Ausflüge unternehmen kann. Wir kommen bestimmt in ein paar Jahren wieder.

Das Wandern ist des Müllers Lust – Reisebericht Dolomiten

Reisezeitraum: 30.07.-04.08.2016

Übernachtung: Hotel Gitschberg  in Meransen, Südtirol (Italien)

Mitten in den Sommerferien Urlaub zu machen ist für uns ungewöhnlich. Mit Kind ist das eben so. Dabei haben wir noch Glück, denn die Krippe schließt nur 1 Woche. Machen wir aus den Umständen das Beste und fahren weg, dachten wir uns. Bei so einem kurzen Zeitraum durfte nur das Reiseziel nicht allzu weit weg sein.

Das Hotel Gitschberg in Italien rückte schnell in unseren Fokus, wurde es uns doch bereits mehrfach empfohlen. Außerdem konnten wir bei dem Trip einen Zwischenstopp in Augsburg bei der Schwägerin einlegen, was die An- und Abreise entspannter machte. Das Angebot vom Hotel überzeugte und voller Vorfreude auf ein paar Tage Natur und die hoch gelobte Dreiviertelgenußpension reisten wir am 30.07.2016 an.

Hotel_Gitschberg_1 (1) Hotel_Gitschberg_3 (1) Am Anreisetag war das Wetter nicht ganz so gut, so dass wir es langsam angingen und einen gemütlichen Halt in Garmisch-Partenkirchen einlegten. Unser Mittag verbrachten wir im Berggasthof Panorama (sehr urig, lecker Essen und ein toller Ausblick) und erreichten am Nachmittag das Hotel Gitschberg.

Panorama_Berggasthof (1)

Die Zeit reichte, um entspannt das Zimmer zu beziehen, einen Spaziergang zu machen und pünktlich 18:30 Uhr zum Empfang zu erscheinen. Es war Sonntag und es wurde ein Galadinner mit vorherigen Aperitif / Cocktailempfang serviert. Das ließ sich gut an…

Hotel_Gitschberg (1)

Zwischen der zweiten Vorspeise und dem Hauptgang brachten wir das Kindlein ins Bett. Trotz der vielen „Schlaferei“ im Auto war Oskar knülle ;-)… das machte uns nix aus, so konnten wir das Abendessen etwas relaxter zu Ende bringen. Das Hotel hatte auf Anfrage ein Reisebett inkl. Babyphone zur Verfügung gestellt. Leider funktionierte das Babyphone nicht, so dass wir auf eine App ausweichen mussten. Die wiederum funktionierte prima. Zum Glück mussten wir an keinem Urlaubstag einschreiten  – Oskar hat immer durchgeschlafen. Lag wohl an der frischen Bergluft und dem bequemen Bettchen.

Wandertour zur Wieserhütte im Altfasstal (1850 m)

Am ersten Tag vor Ort nahmen wir uns eine Wanderung durch das Altfasstal zur Wieserhütte (1850 m) vor. Startpunkt ist der Parkplatz Altfasstal  – Hinweis: das ist ein kostenpflichtiger Parkplatz und das Tagesticket (es gibt nur das) kostet 4 Euro.

Wir hatten uns für die Tage hier extra Wanderwege raus gesucht, die als kinderwagentauglich beschrieben sind. Schon bei der heutigen Tour merkten wir, dass es bei der Beschreibung der kinderwagentauglichen Wege wohl eher um den Straßenbelag bzw. Bodenbeschaffenheit ging. Wie steil die Anstiege dennoch sind stand nirgendwo geschrieben oder wir haben es geschickt überlesen. Die Anstiege sollten wir also noch zu spüren bekommen. Nun denn, der Hinweg zur Wieserhütte war schwieriger als der Rückweg und wenn man auf halber Strecke eine Pause mit lecker Essen in Aussicht gestellt bekommt, läuft es sich doch gleich viel besser.

Wieserhütte (1) Wieserhütte_1 (1)

Die Wieserhütte erwies sich als gut besucht und sehr bunt, für meinen Geschmack zu kitschig.

Wieserhütte_5 (1)

Wieserhütte im Altfasstal

Aber für die Kinder gab es viel zu entdecken, ein Spielplatz zum Toben und ein paar Tiere zum Beobachten. Am niedlichsten fanden wir den kleinen Esel.

Wieserhütte_4 (1) DSC_9064

Infos zum Wanderweg findet ihr hier:

https://www.sentres.com/de/familienwanderung/altfasstal-rundwanderung

http://www.meransen-ferien.com/wieserhuette.html

Wieserhütte_2 (1)

Wandern durch das Eisacktal zur Rossalm (2180 m)

Für den zweiten Tag suchten wir uns einen Rundweg auf über 2000 m mit dem tollen Namen „Woodywalk“ aus.

Rossalm_1 (1)

Da der Wanderweg so hoch lag, mussten wir eine kurvenreiche Anfahrt mit vielen Serpentinen in Kauf nehmen, wobei mir doch tatsächlich schlecht geworden ist. Durch die frische Luft auf dem Berg ging es aber schnell wieder. Der Woodywalk startet im Kreuztal und bietet auf dem Weg zur Rossalm unterhaltsame Stationen zum Spielen und Entdecken, allesamt aus Holz gestaltet.

Rossalm (1) Rossalm_2 (1)

Der Weg zur Rossalm war anspruchsvoller als der gestrige Weg zur Wieserhütte. Vor allem das letzte Stück, die Rossalm schon im Blick, erwies sich als seeehr bergig.

Rossalm_5 (1)

schön steil – der letzte Anstieg zur Rossalm_1

Rossalm_6 (1)

schön steil – der letzte Anstieg zur Rossalm_2

Da hatten wir uns den Kaiserschmarrn (sehr zu empfehlen) aber redlich verdient. Auch die Rossalm bot für die vielen Kinder einen Spielplatz und sogar ein Trampolin. Außerdem gab es Sonnenliegen und einen Hasenstall – den fand Oskar besonders toll.

Rossalm_7 (1)

Hier ein paar Details zur Strecke:

http://www.eisacktal.com/de/tal-der-wege/wegetipps/wanderbabys/

http://www.almenrausch.at/touren/suchergebnisse/tourdetails/tour/rossalm-kreuztal-2200-m1390.html

Für den späten Nachmittag planten wir noch einen Stadtbummel in Brixen ein. Die Innenstadt von Brixen ist zwar nicht groß, aber ganz nett. Man benötigt also nicht viel Zeit zum Bummeln. Die kann man auch besser in diversen Kaffees verbringen oder beim Eis essen. Leider war mir von den Serpentinen erneut schlecht. Mir war also gar nicht nach Eis zumute und das, obwohl die langen Schlangen vor den Eisdielen Gutes verheißen ließen und die Eissorten sich wirklich überaus lecker anhörten. Schaaade!!!

Brixen (1)

Innenstadt von Brixen_1

Brixen_2 (1)

Innenstadt von Brixen_2

Ausflug zum Almhüttendorf  Fane Alm (1739 m) im Valser Tal

Bei unserem heutigen Wanderausflug, man mag es kaum glauben, war der Wanderweg noch einmal anspruchsvoller als die bereits absolvierten Touren. Ich sag nur 3 km ausschließlich bergauf! Und das mit Kinderwagen….Das war wirklich, wirklich anstrengend. Der Weg nach oben zog sich ewig und etwas frustrierend dazu war, dass dauernd irgendwelche Shuttlebusse (die wir bewusst nicht nehmen wollten) an uns vorbei fuhren. Die Insassen haben sich bestimmt gedacht, was wir für Deppen sein müssen den ganzen Weg nach oben zu gehen!!! Aber das war uns egal, wir wollten ja wandern – mit allen Konsequenzen.

Fane Alm (1)

Die Fane Alm ist ein sehr beliebtes Ziel und gilt als das schönste Almdorf in Südtirol.  Der Name Fane Alm trügt also, wir reden hier von einem kleinen Bergdorf und nicht, wie der Name vermuten lässt von einer einzelnen Hütte zum Einkehren. Zum Glück erwies sich die positive Beschreibung als Wahrheit, dieses Ziel war definitiv das Schönste der letzten Tage. Idyllisch gelegen, zwischen den Bergen mit dem rauschenden Valser Bach in der Mitte und vielen netten kleinen Schenken zum Einkehren. Gestärkt, wir aßen Schlutzkrapfen und Eis vom Bauern, machten wir uns auf den Rückweg. Der war jetzt easy, ging ja nur bergab.

Fane Alm_2 (1) Fane Alm_3 (1)

Startpunkt: Vals, Dorfende, hier stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Wir mussten wegen dem Kinderwagen die Straße benutzen, es gibt aber ein viel schöneren wildromantischen Wanderweg parallel zur Straße!

Fane Alm_4 (1)

Weitere Infos findet ihr hier:

https://www.sentres.com/de/familienwanderung/von-vals-bis-zur-fane-alm

http://www.pustertal.org/de/highlights/sehenswuerdigkeiten/almendorf-fane-alm/

Zu guter Letzt durfte eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Hausberg Gitschberg natürlich nicht fehlen, zumal die Gondelstation in der Nähe vom Hotel war und wir die Almencard (gab es zur Hotelbuchung dazu) hatten.

http://www.gitschberg-jochtal.com/de/sommerurlaub/aufstiegsanlagen.html

Seilbahn_2 (1) Seilbahn_3 (1) Seilbahn_4 (1)

Seilbahn_1 (1)

Ich war das erste Mal in den Dolomiten und bis auf ein paar Orientierungsschwierigkeiten mit den Wanderkarten und den Wegbeschreibungen ist es ein tolles Wanderreiseziel. Die Routen sind „nicht ohne“, aber man muss ja auch einen Ausgleich zu den kulinarischen Leckerheiten, die einen im Hotel, in den Almhütten, Eisdielen etc. geboten werden, haben. Das Hotel Gitschberg kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Wir hatten einen angenehmen Aufenthalt und das Personal inkl. den Chefs sind sehr freundlich und aufmerksam – toll.

Hotel_Gitschberg_4 (1)

ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer

Tagesausflug in den Rheingau

Ich finde ein Tagesausflug in den Rheingau bei guten Wetter ist wie Urlaub! Von uns aus sind es nur circa 45 Minuten bis dort hin und an Christi Himmelfahrt waren 20-25 Grad mit Sonne satt angesagt – es bot sich also mehr als an, den Feiertag dort zu verbringen. Außerdem fanden die Schlemmerwochen statt und jedes Weingut / Restaurant bot Weinverkostungen und kulinarische Highlights an.

thumb_IMG_4898_1024

Der Plan war zuerst nach Oestrich-Winkel und anschließend nach Eltville-Erbach zu fahren. Die Idee hatten wohl einige Leute, kurz vorm Ziel war Stau angesagt. Na gut, dann eben nicht Oestrich-Winkel. Wir steuerten gleich Eltville-Erbach an.

Vor Ort gingen wir zuerst zu den „Winzer von Erbach“. Hier wollten wir was essen, ein Weinchen trinken und eine Weinverkostung machen. Mit 3 Flaschen Wein im Gepäck zogen wir weiter bis zum Weingut Jakob Jung.

thumb_IMG_4900_1024 thumb_IMG_4903_1024

Ein Besuch in diesem Weingut ist ein Muss für uns, schließlich stammte unser Hochzeitswein von hier. Auch hier stärkten wir uns an Handkäs und Spundekäs, tranken ein Weinchen und verköstigten im Weinkeller den ein oder anderen guten Tropfen.

thumb_IMG_4908_1024

Anschließend spazierten wir zum „WeinTreff“ – Weinprobierstand am Rhein. Ein Rose und Riesling to go und weiter ging es zum Weingut Baron Knyphausen. Wir hatten uns ganz unbewußt das schönste Fleckchen Erde bis zum Schluss aufgehoben. Ich muss schon sagen, das Anwesen von diesem Weingut ist wirklich schön.

thumb_IMG_2636_1024 thumb_IMG_2646_1024 thumb_IMG_2641_1024 thumb_IMG_2634_1024Zwischen den Weinreben saßen die Besucher und schlürften ihren Wein, es spielte eine tolle Band und es gab viel Essen, das sich lecker anhörte. Wir waren satt und sitt und so lauschten wir nur der Band und ließen diesen sonnigen Tag ganz entspannt ausklingen. Warum machen wir das eigentlich nicht öfter ???

Hermoso Barcelona

Zu einem 40. Geburtstag muss ein besonderes Geschenk her finde ich. Und da mein Mann Micha dieses Jahr nullte, beschloss ich eine Reise nach Barcelona zu organisieren. Dem „Geburtstagskind“ sagte ich nur, dass er vom 26.02. – 03.03.2016 frei nehmen soll und dass wir verreisen werden. Bis circa zwei Wochen vor Abflug gab ich ihm Rätsel auf, damit er das Reiseziel erraten kann. Er behauptet zwar es nicht erraten zu haben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er es beizeiten wusste und mir den Spaß mit den Rätseln nicht verderben wollte. So oder so, damit er sich mit der Stadt beschäftigen und sagen kann was er alles an Sehenswürdigkeiten sehen will, verriet ich das Reiseziel wie gesagt kurz vor dem Abreisetag.

Diese Reise war aber nicht nur wegen dem 40.Geburtstag etwas besonderes, denn es war gleichzeitig unsere erste Reise mit Baby (bald 10 Monate). Die Vorbereitungen verliefen also anders als bisher. So wählte ich zum Beispiel ein Hotel mit Kitchenette – das Aparthotel Mariano Cubi aus, da wir die Abende dort verbringen mussten und ich Utensilien zur Breizubereitung benötigte. Den Unkrufen im Internet kann ich nicht beipflichten, es war ausreichend Besteck, Töpfe, Geschirr etc. vorhanden und am zweiten Tag legte uns die Putzperle noch einen Aufwaschlappen und Spülmittel hin. Mir war auch wichtig, dass das Hotel zentrumsnah liegt und wir die meisten Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichen. Mit dem Kinderwagen in die Metro stellte ich mir anstrengend vor, maximal Bus fahren war eine Option.

Damit die Anreise stressfrei verläuft bat ich Freunde uns zum Flughafen zu bringen und auch wieder ab zu holen. Für die Weiterreise in Barcelona vom Flughafen zum Hotel buchte ich ein Shuttleservice „Book Taxi BCN“ für 45 Euro inkl. Babysitz – der erste Urlaub zu dritt sollte ja so stressfrei wie möglich starten. Schließlich wusste ich ja auch nicht wie mein Baby Oskar seinen ersten Flug verkraftet.

Zur Info – weitere Optionen um vom Flughafen in die Stadt zu gelangen:

  • Taxi – kostet aktuell circa 30 Euro. In Barcelona stellt man sich in eine Taxi Line.
  • Aerobus kostet 5,90 Euro für eine einzelne Fahrt.
  • RENFE – der Zug kostet 4,10 Euro

Wichtig: Flüge aus Deutschland werden im Terminal 1 abgefertigt. Der Zug RENFE fährt am Terminal 2 ab. Es gibt kostenlose Shuttles zwischen den Terminals. Eine recht ausführliche Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten gibt es hier: http://www.barcelona-tourist-guide.com/de/flughafen/barcelona-flughafen-transport.html

Freitag 26.02.2016:

Ich buchte den Hinflug um 10:05 Uhr mit dem Hintergedanken, dass Oskar um die Zeit müde wird und die Chance besteht, dass er während des Fluges schläft. Hat er auch, allerdings machte Oskar die erste Hälfte des Fluges (Flugzeit 2 Std.) Rabatz und die zweite Hälfte schlief er. In Summe verlief sein erster Flug reibungslos, ebenso wie die Abholung mit „Book Taxi BCN“. Der Shuttleservice ist zwar teuer, aber das war mir eine stressfreie Anreise wert. Es hat alles super geklappt. Wir wurden am Flughafen vom Fahrer mit Namenschild in Empfang genommen und ganz palante zum Hotel kutschiert.

IMG_2353 DSC05560

Im Hotel angekommen hieß es erst einmal auf das Zimmer warten. Mhhh, na gut. Baby wickeln, spazieren gehen, Supermarkt – irgendwie bekommen wir die Zeit schon rum dachten wir. Am Ende waren wir dreimal so lange unterwegs wie geplant, da wir gleich „unseren Kiez“ erkundeten. Unser Hotel „Mariano Cubi“ befindet sich im Stadtteil Gracia, etwas oberhalb der Innenstadt. Gracia gilt als Arbeiter – und Künstlerviertel. Ich würde es als familiär bezeichnen. Es gibt viele Kinderläden, „Tante Emma Läden“, kleine Bäckereien, es sind viele Familien unterwegs…Also, für uns unbewusst die perfekte Wahl.

Mehr über Gracia: http://www.barcelona.de/de/barcelona-stadtteil-gracia.html

DSC05563

Gleich mal Iberico-Schinken essen, wann bekommt man den schon sooo frisch ;-)

DSC05594

Gasse im Stadtteil Gracia

Sonnabend 27.02.2016 – Michas 40. Geburtstag:

Wir beschlossen uns treiben zu lassen und spazierten zunächst den Passeig de Gracia hinunter. Automatisch kommt man an zwei beindruckenden Bauten von Antoni Gaudí vorbei – Casa Mila / La Pedrera und Casa Battlo.

DSC05584

Casa Mila / La Pedrera

DSC05604

Casa Battlo

Beide Gebäude kann man besichtigen. Casa Mila hat eine Dachterrasse von wo aus man bestimmt einen prima Blick auf die Stadt hat, aber da wir mit Kinderwagen unterwegs waren entschieden wir uns gegen eine Besichtigung. Außerdem war es unser erster Tag in Barcelona und wir wollten erst einmal so bummeln. Der Passeig de Gracia endet am Placa Catalunya. Von dort aus hat man nun die Möglichkeit die La Rambla bis zum Hafen zu laufen. Wir wählten die Avinguda Portal de l’Angel, da diese Straße als Einkaufsstraße gilt und direkt in die Altstadt zur Kathedrale führt. So bekamen wir schon einen ersten Eindruck vom Stadtteil Barri Gotic – dem ältesten Stadtteil von Barcelona und konnten uns die schöne gotische Kathedrale La Seu / La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia ansehen.

DSC05609

Kathedrale La Seu / La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

DSC05625

typische Altstadtgasse

Auf dem Weg um Hafen kamen wir noch an einen sehr schönen Platz vorbei, der mit seinen im Kolonialstil anmutenden Gebäuden fast schon in Afrika hätte stehen können – dem Placa del Rei.

Placa del rei

Placa del Rei

Kurz vor dem Hafen Port Vell, steht die Kolumbussäule / Mirador de Colom. Das Denkmal gilt dem Entdecker und Seefahrer Christoph Kolumbus und wurde 1888 zur Weltausstellung gebaut.

DSC05648

Kolumbussäule / Mirador de Colom

Am Wasser angekommen kann man sich nun entscheiden – Hafenrundfahrt, am Wasser flanieren oder ins Shoppingcenter Maremagnum gehen. Da das Wetter heute noch nicht ideal war gingen wir über den Rambla de Mar ins Maremagnum.

DSC05640

Rambla de Mar

Nach einer kurzen Runde war es uns irgendwie doch nicht nach shoppen und so traten wir den Rückweg über die La Rambla an. Ungefähr auf der Hälft der Strecke befindet sich die Markthalle / Mercat Bouqeria. In der Hoffnung auf ein paar Tapas to go wollte ich da unbedingt rein – Mist, das war wohl nix. In der Halle war die Hölle los. Ich würde sagen, da hatten wir ein schlechtes Timing. Samstagnachmittag kommen scheinbar viele Menschen auf die Idee dort Essen zu gehen und Lebensmittel zu kaufen. Ich erstand zwei frisch gepresste Säfte und wir machten uns auf den Weg in den Stadtteil Raval.

DSC05656

Markthalle / Mercat Bouqeria

DSC05659

eifriges Getummel in der Markthalle

Früher war vor allem der Teil in Hafennähe als Rotlichviertel bekannt. Raval galt durch seine engen Gassen, schlechten hygienischen Bedingungen und der dichten Besiedelung als Viertel der Armen. Erst mit den Modernisierungsmaßnahmen Mitte der 1980er Jahre und den Sanierungen von 1992 im Zuge der Vorbereitungen für die Olympischen Spiele konnte der Stadtteil diesen Ruf ablegen. Heute ist es ein multikulturelles Viertel, ein beliebtes Ausgehviertel und ist von der Musik – und Kunstszene geprägt.

DSC05661

Gasse im Stadtteil Raval

Wir legten einen Zwischenstopp in dem Antic Hospital de la Santa Creu / Biblioteca de Catalunya ein. Die gotische Krankenhausanlage diente bis 1926 als Zentralkrankenhaus (hier starb wohl auch Barcelonas berühmter Baumeister Antoni Gaudí) und ist heute eine Bibliothek (nicht öffentlich). Der Innenhof ist wunderschön, mit Orangenbäumen und einem kleine Outdoor-Cafe. Hier gab es dann auch das Geburtstagskaffeekränzchen.

IMG_5724.Sonntag 28.02.2016:

Es war bestes Sonntagswetter angesagt, so machten wir uns auf den Weg in den Park Güell. Von Antoni Gaudí von 1900 bis 1914 für seinen Gönner den Grafen Güell erschaffen sollte die Anlage eine Gartenstadt im Einklang mit der Natur und 60 Villen werden. Es fanden sich leider keine Käufer, so dass nur zwei Häuser (Gaudis Wohnhaus sowie das Haus der Familie Güell) erbaut wurden und Gaudi den Rest als eine Gartenlandschaft wie im Märchen anlegte.

DSC_8633

Der Park liegt ziemlich hoch und wir mussten einen abenteuerlichen Aufstieg mit unseren Kinderwagen, kontinuierlich bergauf und mit Hilfe von Rolltreppen, bewältigen.

DSC_8521

Sicher, es gab auch einen anderen einfacheren Weg, aber das wäre hinauf ein Umweg gewesen. Hinab nutzen wir diesen Weg. Oben angekommen hieß es erst einmal Tickets kaufen. Den Empfehlungen besser Onlinetickets (meist günstiger) vorher zu ordern widerstanden wir, da wir nicht wussten wann wir wo sein werden.

Eintrittspreise vor Ort:

  • Erwachsene:                         8,00 Euro
  • Kinder 7 – 12 Jahre:              5,60 Euro
  • Kleinkinder 0-6 Jahre:           kostenlos
  • Über 65 Jahre:                      5,60 Euro
  • Behinderte Besucher:           5,60 Euro

Es ging erstaunlich schnell voran, allerdings hieß es dann 1,5 Stunden warten, da nur jede halbe Stunde 500 Leute in den denkmalgeschützten Bereich (der Park besteht aus zwei Zonen) des Parks gelassen werden. Für den inneren Park entrichtet man das Entgelt und durch den äußeren Park darf man so flanieren. Der Außenpark ist ebenfalls sehr schön mit einigen Aussichtsmöglichkeiten auf Barcelona, Picknick-Areas, einem Cafe, es gibt fliegende Händler und kleine grüne Papageien oder so was zu beobachten. Die Wartezeit verging also wie im Flug….

Link zur Übersicht des Parks: http://www.parkguell.cat/es/prepare-la-visita/plano-y-servicios/

IMG_2375 IMG_2377

Von den fünf Eingängen sind zwei (die unteren beiden Seiteneingänge) für Kinderwagen geeignet. Geht man durch den Haupteingang fällt einem als erstes der Wächter und das Wahrzeichen des Parks ins Auge – ein freundlicher Drache.

DSC05752

Besonders beeindruckend fand ich die riesige Terrasse die gleichzeitig das Dach der Markthalle ist. Man hat einen tollen Blick auf Barcelona.

DSC_8602

 

DSC_8570

DSC_8608 Die Terrasse hat eine mit Mosaiken verzierte Balustrade. Diese wurde wellenförmig gebaut, so dass Sitzbalkone entstanden. Die mit Mosaiken verzierte Balustrade fertigte Gaudi aus Abfällen / Bruch einer damals nahe gelegen Keramikfabrik.

DSC05682

DSC_8647

DSC_8654

auf diesen Bild ist eine kaputte Untertasse sehr gut zu erkennen

Oh man, schon so spät. Wir haben so viel Zeit in dem Park verbracht, dass wir beschlossen den Heimweg mit einem großzügigen Umweg über die Sagrada Familia an zu treten. Außerdem wollte ich unbedingt in die Gaudi Bakery (die in der Nähe der Kirche ist), las ich doch vorher nur Gutes im Netz.

Und was soll ich sagen, der erste Blick auf „Gaudis Kirche“ sowie der Zwischenstop in der Bäckerei haben sich gelohnt. Yummy, lecker Kaffee und Kuchen hatten die. Außerdem hatten sie eine Wickelgelegenheit für den Kleinen. Das gibt einen Pluspunkt. Ich hatte wider erwarten nämlich oft das Problem, dass die Lokale egal ob Cafe, Bäckerei oder Restaurant damit nicht ausgestattet waren. Gott sei Dank hatten wir gutes Wetter, so konnte ich Oskar auch mal im Park auf der Wiese wickeln.

DSC05763 DSC_8785

Montag 29.02.2016:

Heute wollten wir erst ein bisschen shoppen gehen und anschließend noch etwas mehr die Altstadt erkunden. Wir starteten in der Rambla de Catalunya. Irgendwann nutzen wir diese Straße für den Nachhauseweg und stellten fest, dass es hier viele schöne Läden gibt. Anschließend gingen wir in die Straße Carrer de Girona, die als innerstädtische Outlet–Meile gilt. Naja, wir entdeckten vielleicht drei Outlet-Geschäfte. Vielleicht hatten die anderen Läden alle zu ??? – Stichwort Siesta. Denn sonst würde ich es nicht als Outlet – Meile bezeichnen. Etwas enttäuscht verließen wir die Gegend und machten uns auf den Weg in den Park de la Ciutadella. Auf dem Weg dahin kamen wir am Arc de Triomf vorbei.

DSC_8708 DSC_8729

Der Triumpfbogen wurde als Eingang zur Weltausstellung 1888 erschaffen. Jetzt wirkt er wie das Eingangsportal zum Park de la Ciutadella. Auf dem Gelände des Parks gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, wie den Zoo, das katalanische Parlament und drei Museen (Museu d’Art Modern, das zoologische Museum und das Museu de Geologia). Es gibt einen wirklich wunderschönen Brunnen im Park und auf einen kleinen See kann man ganz romantisch Boot fahren. Außerdem gibt es einen Kiosk mit WC. Perfekt für eine ausgiebigeres Päuschen. 

DSC05777 DSC05801 DSC05780

Danach gingen wie geplant zum bummeln in die Altstadt „Barri Gotic“, aber nicht ohne vorher ein paar Tapas zu essen. Wir setzten uns in ein Lokal am Passeig del Born, wo einst mittelalterliche Ritterspiele statt fanden und zum Nachtisch suchten wir die Patisseri Hofmann auf. Im Netz wurden die Croissants so gelobt, die mussten wir einfach probieren. Wir kosteten Mango und Himbeere und beide waren natürlich ausgesprochen lecker.

Dienstag 01.03.2016:

Das Wahrzeichen der Stadt schlechthin, die Sagrada Familia stand am heutigen Tag auf dem Programm. Dank unserem Baby mussten wir uns nicht in die lange Schlange für die Tickets anstellen. Wir wurden direkt durch gewunken und durften einen extra Eingang benutzen, ebenfalls ohne an zu stehen. Die Wartezeit bis zum Einlass betrug 30 Minuten. Diese Zeit nutzen wir, um die Sagrada Familia eingehend von außen zu betrachten und zu fotografieren. So verschnörkelt und verspielt sie von außen ist, so clean wirkt sie innen.

DSC05809 DSC05828 DSC05844

Der Bau der römisch-katholischen Basilika begann 1882 und ist bis heute unbeendet. Ich war vor 10 Jahren schon einmal hier und gefühlt würde ich sagen, es ist ein Baugerüst weniger geworden. Ich muss unbedingt die Fotos von damals raus suchen und mit den aktuellen Fotos vergleichen…Der Plan ist, die Kirche zum 100. Todestag von Gaudi im Jahr 2026 fertig zu stellen. Da müssen wir wohl noch einmal nach Barcelona ;-)

Die Basilika ist wirklich ein beeindruckendes Bauwerk. Eine Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall, wenn gleich der Eintrittspreis mit 18 Euro pro Person für ein Basic-Ticket, also ohne Besichtigung der Türme, ohne Audioguide oder Guide, sehr teuer ist.

So, fertig…jetzt brauchte ich erst einmal eine kleine Stärkung (vor allem Kaffee, die Nacht war kurz – Danke Oskar) und das Baby sein Mittag. Auf dem Hinweg zur Sagrada Familia kamen wir an einem wirklich süßen kleinen Cafe „Gor & Fla“ mit einer herrlichen Auslage an kleinen Kuchen, Cupcakes und Desserts vorbei. Für mich war klar, hier kehren wir nach unserer Besichtigung ein.

DSC_8825

Gestärkt übermannte uns der Übermut und wir beschlossen die Gran via de les Corts bis zum Placa de Espanya zu laufen. Die Strecke zog sich dann doch etwas hin, aber dafür wurden wir mit einen herrlichen Blick über die Stadt und ein paar schönen Fotomotiven belohnt. Am Placa de Espanya befindet sich eine alte Stierkampfarena Placa de Braus Les Arenes. Diese wurde zu einem Einkaufscenter umgebaut und auf dem Dach befindet sich ein 360 Grad–Umlauf. Da mussten wir gleich als erstes hoch. Man muss nicht durch das ganze Shoppingcenter um auf das Dach zu gelangen. Es gibt extra einen Außen-Aufzug, der pro Person 1 Euro kostet und für Familien kostenfrei ist.

DSC_8828

Aufzug zum Dach an der alten Stierkampfarena

DSC_8861

ehemalige Stierkampfarena / Placa de Braus Les Arenes

DSC_8831

Blick auf den Plaza de Espanya

Im Anschluss nahmen wir in einer nahe gelegenen Tapas-Bar „TapaTapa“ Platz. Den Laden hatte ich schon öfters in der Stadt gesehen. Scheint also ein Franchise-System zu sein. Die Läden waren aber immer gut besucht und außerdem plagten mich Hunger und Durst, die Sonne schien und draußen waren noch Plätze frei. Unsere Wahl war dennoch nicht die Beste, einige Tapas waren gut, wie mein Thunfisch, einige Tapas waren eine Frechheit, wie die Mini-Hamburger. TapaTapa ist halt leider doch sehr kommerziell.

IMG_2414

…bisschen nackt die „Mini-Hamburger“!

Nun gut, weiter geht’s. Wir wollten noch den Palau Nacional, den Mies van der Rohe Pavillion und den Font Magica sehen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg zum Hotel machen mussten.

DSC05870

DSC05866

Palau Nacional mit Font Magic im Vordergrund

Der Architekt und Möbeldesigner Ludwig Mies van der Rohe ist für seinen Bauhaus-Stil bekannt. In diesem klaren einfachen Design wurde auch der Pavillon in Barcelona zur Weltausstellung von 1926 entworfen und errichtet. Eines seiner bekanntesten Möbelstücke ist der „Stuhl Barcelona“. Das Design des Stuhls ist so zeitlos und schick, dass er bis heute ein beliebtes Möbelstück vor allem für die Chefetagen ist. Für ein Originalstuhl legt man locker um die 6.000 Euro hin. Da erscheint der Eintritt, um den Pavillon zu besichtigen mit 5 Euro doch wie ein Schnäppchen. Wir waren trotzdem nicht drin, keine Zeit. Der Brunnen Font Magica wartete schon auf uns.

DSC_8870

Mies van der Rohe Pavillion

Font Magica bedeutet Magischer Brunnen. Mehrmals am Abend kann man hier ein Spektakel aus Musik, Wasser, Bewegung und Farbe erleben. Wir leider nicht, da wir mit dem Baby vor der ersten Show nach Haus mussten. Das Gesamtkunstwerk müssen wir uns dann ein ander Mal ansehen. Zusammen mit dem Palau Nacional im Hintergrund konnten wir trotzdem ganz hübsche Fotos schießen. In dem Palau Nacional befindet sich das Museu National d’Art de Catalunya. Vor 10 Jahren war ich drin, es ist wirklich sehenswert. Nur dieses Mal lag dies nicht im Fokus der Reise.

DSC_8876

Palau Nacional

DSC_8887

Font Magica

Mittwoch 02.03.2016 – mein Geburtstag:

IMG_4661An meinen Geburtstag wollte ich unbedingt an den Strand, die Hafen – und Uferpromenade lang schlendern, Geburtstagskuchen essen… Auf dem Weg zum Hafen steuerten wir den Placa Catalunya an, da wir unbedingt noch in eines der riesigen Kaufhäuser „El Corte Inglés“ (zu vergleichen mit Galeria Kaufhof) wollten. Die haben eine tolle Babyabteilung und wir erstanden einen niedlichen Friesennerz für Oskar. Oh man, die Zeit verging so schnell in dem Kaufhaus…auf einmal war es 14 Uhr.

Nichts wie los, schnurstracks die La Rambla runter, noch schnell einen frisch gespressten Saft im Mercat Bouqeria gekauft (ein Becher kostet nur 1 Euro, da musste ich noch einmal hin), ein Kebab auf die Hand und weiter geht’s. Endlich am Hafen angekommen drosselten wir das Tempo und gingen die Hafenpromenade „Moll de Bosch i Alsina“ erst einmal bis zum Placa de l’Ictineo / Moll d’Espanya.

DSC05646

Hafenpromenade „Moll de Bosch i Alsina“

An dessen Kai lagen zwei riesige Jachten vor Anker. Und wenn ich riesig sage, dann meine ich rieeesssiigg. So große Jachten habe ich noch nie gesehen, nicht mal in Fort Lauderdale und da gibt es eine Menge Jachten.

DSC_8937 DSC_8938

Den Strand hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber immer noch nicht gesehen. Auf Höhe des Platzes Placa del Mar trafen wir endlich auf den Strand und das Mittelmeer. Hach, am Meer zu sein ist immer wieder schön.

DSC_8946 DSC_8955 DSC_8960

Da noch keine Saison ist hatten die Restaurant und Cafes in direkter Strandlage leider noch nicht alle auf (und die die aufhatten hatten keinen anständigen Geburtstagskuchen), so dass mein Kuchenessen noch ein Momentchen warten musste. Wir verließen die Strandpromenade auf Höhe des Parks „Parc de la Barceloneta“ und gingen wieder Richtung Altstadt. In der Espresso-Bar Cappukccino kam ich dann doch noch zu meinen Geburtstagskuchen und obendrein gab es ein paar Churros (sind quasi Krapfen in länglicher Form) dazu.

IMG_2422

Dann hieß es Abschied nehmen von der Stadt, am nächsten Tag ging der Flieger nach Frankfurt. Noch ein letzter Schnappschuss und tschüss, bis irgendwann mal wieder, vielleicht 2026, vielleicht eher, aber bestimmt sehen wir uns wieder schönes Barcelona.

DSC_8965

Für den Rückweg zum Flughafen ließ ich mir dieses Mal ein Taxi mit Babysitz vom Hotel bestellen. Die Fahrt war günstiger, mit Trinkgeld 35 Euro, als der Shuttleservice. Dafür war der Babysitz ein Kindersitz, ziemlich abgeschrabbelt und für ein 10 Monate altes Baby eigentlich ungeeignet. Aus Mangel an Alternativen, kutschierten wir also mit dem Schrabbeltaxi zum Flughafen Barcelona. Das Einchecken verlief dafür reibungslos. Es gab auch hier einen extra Eingang für Familien zur Kontrolle und, was ich sehr gut fand, die hatten einen Laufstall. Sehr praktisch, wenn man seine sieben Sachen wieder einsammeln und einpacken muss. An alle Flughafenbetreiber – bitte nachmachen!

IMG_2424

Barcelona está bien vale la pena ver y vale la pena un viaje.

Reisezeitraum 26.02.-03.03.2016

Spuren im Sand, ach nein Schnee – Winterurlaub im Ostallgäu

Reisezeitraum: 24. – 31. Januar 2015

Wir und Winterurlaub – hatten wir uns das wirklich überlegt? Normalerweise überlegten wir zu diesem Zeitpunkt wo wir dem Winter in Deutschland entfliehen könnten und trotz fortgeschrittener Schwangerschaft hätte ich noch fliegen dürfen…Aber wenn dieses Jahr schon alles anders ist, dann machen wir eben mal Winterurlaub, dachten wir uns. Allerdings ohne Ski fahren. Mal ganz abgesehen, dass ich eh nicht mehr gedurft hätte, können wir das auch nicht. Das hieß für uns ein Ziel finden, wo wir wandern gehen können, es was zu sehen gibt und bei schlechten Wetter Alternativen geboten werden.

Das Ostallgäu schien perfekt für unsere Zwecke geeignet, konnten wir doch einen Besuch in München und bei der Schwägerin in Augsburg gleich mit verbinden. Wir entschieden uns fünf Tage in Füssen zu verbringen und von dort aus unsere Ausflüge zu machen.

Die Anreise: Von Augsburg aus reisten wir mit dem Zug am Sonntag den 25. Januar an. Mit dem Zug erschien es uns entspannter und gute Erfahrungen hatten wir zuletzt bei unseren Trip nach Dänemark ja auch gesammelt. Unser Auto parkte derweil bei der Schwägerin.

Unterkunft: Am frühen Nachmittag erreichten wir Füssen und checkten in unserer Unterkunft, dem Hotel Sonne ein.

Wir hatten das Arrangement „Winterspecial“ gebucht. Es beinhaltete:

  • 3 Übernachtungen im via Claudia Motto Zimmer
  • Frühstücksbuffet inklusive
  • ein 3-Gang-Menü im Restaurant Maximilians
  • Entspannen in der Wohlfühloase (Sauna, Fitnessstudio) inklusive
  • Parkplatz und Kurtaxe inklusive

+ eine Verlängerungsnacht

Kulinarisches: Gleich als erste Amtshandlung nahmen wir uns ein Besuch in der gegenüberliegenden Konditorei Kurcafe im Hotel Schlosskrone vor. Mhhh yummy…

IMG_1109

Wir lieben solche „Omacafes“ (und das ist wirklich liebevoll gemeint) und daher war das auch nicht das letzte Stück Torte in diesen Urlaub. Wir probierten noch das Stadtcafé Würker aus. Vom Kuchenangebot her war das sogar noch einen Tacken besser ;-)

IMG_1237

Bis auf einen Abend, den wir im hoteleigenen Restaurant Maximilians verbrachten, aßen wir immer auswärts. Empfehlen können wir Madame Plüsch und die Griechische Taverne Kelari. Es gab noch einen gut bewerteten Italiener auf Tripadvisor „Ristorante Pizzeria il Pescatore“, der leider zu hatte. Deswegen waren wir dann in der Pizzeria „San Marco“, die den anderen beiden Restaurants definitiv „nicht das Wasser reichen“ konnte. Madame Plüsch versetzt den Besucher in die goldenen Zwanziger. Das Interieur und die Kellnerin inklusive. Das Essen hingegen ist gehobene moderne deutsche Küche und sehr lecker. Das Kelari wiederum bietet griechische Küche und somit ein mediterranes Flair. Das leben sie dort perfekt und es schmeckt hervorragend.

Sehenswürdigkeiten:

Laut diverser Reiseberichte ist ein Besuch von Schloss Hohenschwangau und Neuschwanstein vor allem im Winter was ganz besonderes. Zum einen sind weniger Touristen da und zum anderen ist die schneebedeckte Landschaft so romantisch anzusehen. Das können wir bestätigen.

DSC03185

Schloss Hohenschwangau

DSC03126 DSC03127

Den schönsten Blick auf Schloss Neuschwanstein hat man von der Marienbrücke aus. Nachteil bei einem Besuch im Winter – die Wege können schon mal gesperrt sein. Wenn man sich davon nicht abhalten lässt bekommt man zur Belohnung den Blick und das Foto, was man haben möchte ;-).

DSC03237Ich habe mir Spikes unter die Stiefel geklemmt und bin los gestapft…hat prima funktioniert.

IMG_1154

Mein Tipp: das Kombiticket für die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau über das Hotel reservieren lassen…braucht man sich dann nicht in der langen Schlange beim Ticketcenter anstellen.

Infos zu den Schlössern gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/schloss-neuschwanstein-im-winter.html

DSC03240

am unteren rechten Bildrand ist das Schloss Hohenschwangau zu sehen

Rotwildfütterung in Schwangau: Das ist ein echtes Highlight! Täglich um 15 Uhr kommen bis zu 140 Hirsche zu einer Futterstelle nahe Schwangau-Brunnen.

DSC03299 DSC03320

Der Jagdvorsteher erzählte uns, dass die Tiere sogar aus Österreich kommen, um sich an den Delikatessen (Heu, Äpfel, Rüben und Kleie) zu laben. Das Spektakel kann man ab dem 25. Dezember und danach, solange Schnee liegt erleben.

DSC03329 DSC03331

Es werden auch Kutschfahrten dahin angeboten, was sicherlich sehr zauberhaft ist. Eine Zustiegsmöglichkeit für die Pferdeschlittenfahrt gibt es am großen Parkplatz bei der Karbrücke in Brunnen. Wir haben das Angebot nicht genutzt, wir wollten ja wandern. Der Futterplatz lässt sich ebenfalls vom Schwangauer Ortsteil Brunnen aus zu Fuß in rund einer halben Stunde erreichen. Man hat als Belohnung auf dem Weg einen traumhaften Ausblick auf die Königsschlösser.

DSC03339

Infos zur Rotwildfütterung gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/die-rotwildfuetterung-nahe-schwangau-brunnen.html

Wanderung Kalvarienberg: Startpunkt ist die Touristen-Information in Füssen. Von hier aus spaziert man in die nahegelegene Reichenstraße, am Stadtbrunnen entlang und dann die Lechhalde hinunter. Über die Theresienbrücke und die Tiroler Straße gelangt man zur Kirche „Zu unserer lieben Frau“, bei der der Aufstieg auf den Kalvarienberg beginnt.

DSC03355Zugegeben, der Aufstieg auf den Kalvarienberg im kniehohen Schnee war etwas beschwerlich. Aber entlang der Wegstrecke den Berg hinauf dokumentieren zahlreiche kleine Kapellen den Leidensweg Christi und sorgen somit für genug Möglichkeiten kurze Lesepausen einzulegen.

DSC03356 DSC03364 DSC03368Und der Aufstieg lohnt sich. Auf dem Gipfel angekommen hat man einen sensationellen Blick auf Füssen und den Forggensee!

DSC03371

Blick auf Füssen

DSC03378

Blick auf den Forggensee

DSC03384Wir entschieden uns den Weg auf der anderen Seite des Berges fort zu setzen und stiegen zum Schwansee hinab. Rund um den malerischen Schwansee erstreckt sich der Schwanseepark, der seinerzeit vom Maximilian II. in Auftrag gegeben und im Stil eines typischen englischen Landschaftsgartens errichtet wurde. Der Schwanseepark war zugleich der königliche Schlosspark Hohenschwangau.

Infos zur Wanderung gibt es hier: www.hotel-fuessen.de/de/blog/kalvarienberg-runde.html

Stadt Füssen: Die Stadt Füssen selber hat eine schnuckeliche Altstadt mit vielen kleinen individuellen Geschäften, Cafes und Restaurants zu bieten.

DSC03098Es macht Spaß durch die mittelalterlichen Gassen zu bummeln. Wer mag kann das Benedektinerklosters St. Mang oder das Hohe Schloss besichtigen. Bei schlechten Wetter kann man sich die Zeit im Thermalbad vertreiben oder ein Konzert im Festspielhaus besuchen.

Mehr Informationen gibt es hier: www.fuessen.de

Fazit: Überraschenderweise war mir gar nicht kalt bei den Wanderungen. Was doch die richtigen Klamotten so ausmachen… Viel Bewegung an der frischen Luft, ausschlafen und das stets leckere Frühstück und Abendessen trugen zu unserem Wohl bei. Alles in allem kann ich unseren ersten Winterurlaub als geglückt ansehen. Wer hätte das gedacht.

 

Hjertelig Velkommen in Kopenhagen

Reisezeitraum: 12. – 15. Dezember 2014

Ein Wochenendausflug in der Vorweihnachtszeit zusammen mit einigen Freunden? Eine hervorragende Idee. Die Frage, die sich uns stellte war nur – wohin? Da einige von uns schon viele Städtetrips mit Weihnachtsmarktbesuch erlebt hatten, drehte sich die Diskussion um Amsterdam oder Kopenhagen. Wir entschieden uns für Kopenhagen.

Warum? Der stadteigene Vergnügungspark TIVOLI wird zu jeder Jahreszeit thematisch angepasst. In der Adventszeit ist der Park ein „Winter-Wonderland“ und bei der Recherche stellten wir fest, dass der Weihnachtsmarkt in Amsterdam nicht gerade zu den Schönsten zählt. Also, Kopenhagen. Mhhh im Winter in ein nordischen Land reisen. Ich als Frostbeule hatte da so meine Bedenken und besorgte mir erst einmal dick gefütterte Stiefel, Schal, Mütze, warme Unterhosen…

DSC03014

Die Anreise: Bestens equipt ging es am 12.12.2014 los. Ein Teil von uns reiste mit dem Flugzeug an. Sowohl die Verbindung von Frankfurt am Main als auch von Berlin aus sind sehr gut. Dennoch entschieden sich vier von uns, darunter ich, den ICE inklusive Fährüberfahrt zu nehmen. Klar, die Anreise dauert circa 9 Stunden, aber das Abenteuer mit einem ICE auf ein Schiff zu fahren und die Tatsache einer bestehenden Schwangerschaft bei den beiden reisenden Damen waren Grund genug für die Anreise mit dem Zug.

DSC03048

parkender ICE im Bauch eines Schiffes

Man fährt von Frankfurt nach Hamburg und steigt dort in den ICE nach Kopenhagen (nur einmal umsteigen). Am Grenzbahnhof in Puttgarden auf der Insel Fehmarn fährt der Zug dann in den Bauch des Fährschiffes. Ungefähr 45 Minuten dauert die Überfahrt von Puttgarden nach Rødby. Den Zug muss man während der Überfahrt verlassen und das Gepäck bleibt sicher verstaut im ICE. In der Regel sind die Überfahrten auch „easy going“, nur bei uns war die See „ein bisschen rauer“ und selbst auf diesem „Koloss von Schiff“ spürten wir den starken Seegang. Nach den 45 Minuten waren die Regale im Duty Free halb leer. Nicht weil die Leute im Shoppingwahn waren, sondern weil der Seegang die Regale leer geräumt hatte. So viel dazu…wir wollten ja Abenteuer. Nach uns hatten die Schiffe übrigens Überfahrverbot aufgrund des Wetters.

DSC03055

Die Strecke Frankfurt <–> Hamburg ist hochfrequentiert, so dass wir uns für alle Zugverbindungen entschieden, Sitzplatzkarten zu reservieren. Und das war auch gut so. Die Umsteigezeiten waren bei der Hinreise ausreichend lang, bei der Rückreise blieben uns lediglich 6 Minuten um in Hamburg den Zug nach Frankfurt zu schaffen. Aber auch das hat geklappt. Da hatten wir echt Glück!

Mein Tipp: auch wenn die Anreise länger dauert, es ist ein ERLEBNIS und nur noch bis ins Jahr 2021 machbar. Denn dann wird die Reise über das Meer nicht mehr möglich sein, die Züge und Autos sollen ab diesen Zeitpunkt durch einen Absenktunnel fahren. Quelle: www.derwesten.de

Unterkunft: Hotel Østerport – das Hotel liegt sehr günstig an der S-Bahn-Station (Østerport). Das sind nur drei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof weg und mit direkter Verbindung zum Flughafen. Außerdem sind von dessen Standort aus im Prinzip alle Sehenswürdigkeiten, die Shoppingmeile und das Tivoli fuß läufig zu erreichen. Das Frühstück war recht lecker und die Auswahl absolut ausreichend für ein 3-Sterne-Hotel. Einziger Kritikpunkt: die Betten sind für zwei Personen recht schmal. Und man muss unbedingt darauf achten, dass man ein Zimmer zur linken Seite bekommt. Auf der rechten Seite sind die Bahngleise und da kann es wohl echt laut werden.

Kulinarisches: Asche auf mein Haupt. Wir haben an dem ganzen langen Wochenende nicht einmal typisch dänisch gegessen. Selbst das Smorrebröd blieb mir verwehrt, weil dieses landestypische Gericht eher Mittags gegessen wird. Entweder ich war noch satt vom Frühstück oder ich fand keinen Anbieter oder die hatten schon wieder zu. Einzig eine „Knackpølser“ konnte ich mir auf einen der Weihnachtsmärkte einverleiben. Die Dänen lieben Würstchen als Fast Food und die gibt es zu jeder Tages – und Nachtzeit zu kaufen. Schmeckte wie unsere Bockwurst.

DSC02744

Ich kann jetzt nur kulinarische Tipps zu einem ganz netten Thailänder „Na Korn Thai“, einem deutschen Brauhaus im Vergnügungspark „Tivoli Biergarten“ und einem Italiener „Ristorante Sole D’ Italia“ mit echten Unterhaltungswert geben.

Den Thailänder wählten wir, weil er nah bei unserem Hotel war. Den Biergarten mussten wir nehmen, da im Tivoli Samstagabend für 11 Personen nirgendwo anders Platz war. Die Pommes waren dafür aber megalecker! Und der Italiener hat quasi uns gefunden. Als wir bei dem Italiener die Speisekarte ansahen und weiter gingen, kam ein Kellner heraus und lockte uns mit „Free Champaign“ in das Lokal. Gut, ich hatte nichts von dem Champagner, aber das Essen war prima und für die werdenden Mutti’s gab es kostenlos Dessert. Die eigentliche Attraktion war allerdings der Chef, der für unsere Unterhaltung sorgte in dem er die dann insgesamt fünf oder sechs Flaschen Champagner! mit einem Säbel öffnete und Lieder für uns trällerte. Da war der Restaurantname Programm – Oh sole mio…

Sehenswürdigkeiten: Shoppen gehen war gänzlich unmöglich in dieser Stadt an einem Adventswochenende. Ich habe wirklich noch nie so volle Läden gesehen. Und ich bin die Frankfurter Zeil am Samstag gewöhnt. Menschenmassen drängelten sich durch die circa 1 km lange Haupteinkaufsstraße „Strøget“. Aber alle waren entspannt und gut drauf. Das bin ich wiederum auch nicht gewöhnt. Nichtsdestotrotz konnte ich in einem der traditionsreichsten Kaufhäuser für Interior Design „Illums Bolighus“ ein bisschen Weihnachtsdekoration erstehen.

Ohne shoppen geht es auch, blieb mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten und Glögg. Ja auch in Dänemark heißt der Glühwein Glögg. Laut Wikipedia ist Glögg in ganz Skandinavien verbreitet und ein Getränk aus Rotwein, Korn oder Wodka und Gewürzen, wie z. B. Zimt, Kardamom, Ingwer sowie Nelken http://de.wikipedia.org/wiki/Glögg und wir haben gelernt, unter 6% Alkohol gilt der Glögg als alkoholfrei bei den Dänen. Nützt mir leider als Schwangere gar nichts. Für mich gab es meist heißen Apfelsaft.

DSC02743

Rathaus: Es befindet sich auf dem Rathausplatz am Anfang der Altstadt und man kann es natürlich besichtigen. Die Rathausführung haben wir uns gespart…viel interessanter war die gerade stattfindende Hochzeit. Typisch dänisch, ganz leger und auf Fahrrädern.

DSC02726

Lille Havfruedie kleine Meerjungfrau: Die nur 125 cm große Statue wurde von Edvard Eriksen 1913 für den Brauereierben Carl Jacobsen (Carlsberg) nach der Figur aus dem Märchen von H.C. Anderson erschaffen. Dem Märchen hat die Meerjungfrau auch ihre Faszination zu verdanken und warum so viele Menschen die Figur besichtigen.

DSC02875 DSC02876

Königspalast – Frederiksstaden: Die Amalienborg wurde im 17. Jahrhundert gebaut und gilt als einer der beeindruckendsten Rokoko-Bauten Dänemarks. Zudem wird Amalienborg heute noch von der Königsfamilie als Wohnsitz genutzt und man kann die Wohneinheiten besichtigen. Kostet aktuell 65 DKK. Täglich um 12 Uhr findet der Wachwechsel der dänischen Garde statt. Läuft man vom Palast Richtung Wasser kann man die neue Oper sehen.

DSC02896

DSC02912

Hafen Nyhavn: Nyhavn ist ein Hafenabschnitt mit ganz vielen bunten Häusern und davor liegenden Schiffen. In fast jeden Haus befindet sich eine Kneipe, Restaurant oder Cafe. Das macht den besonderen Flair aus und Nyhavn zu einer schönen Flanier – und Ausgehmeile. Früher ging es hier wohl recht frivol zu. Heute gibt es nur noch eine Rotlichtbar „HongKong“ und beim „Tattoo Ole“ kann man sich auch noch tätowieren lassen. Mehr zu Nyhavn: http://www.nyhavn.com/

DSC02934 DSC02994

Christiania: In dem Stadtteil Christianshavn existiert ein selbst ernannter Freistaat. 1971 wurde Christiania von Hausbesetzern auf einem verlassenen Kasernengelände gegründet und seitdem leben die rd. 1.000 Menschen hier halb legal, halb illegal. Immerhin kann jeder in der Verkaufsmeile „Pusher Street“ im „Freistaat Christiania“ Haschisch erwerben. Ansonsten tümmeln sich älter gewordene Hippies und alternativ denkende Leute hier.

TIVOLI: Das Tivoli ist nicht einfach nur ein Vergnügungspark. Nein, seit rd. 170 Jahren schreibt diese Institution Geschichte und zieht alle Generationen und Gesellschaftsschichten gleichermaßen an. Toll finde ich, dass der Park zu jeder Jahreszeit thematisch angepasst und er im Sommer zu einer riesigen Freilichtbühne wird. Wir durften in ein „Wintermärchen“ eintreten und bekamen die herrliche Beleuchtung in der Vorweihnachtszeit zu sehen. http://mini.tivoli.dk/de/

DSC02733DSC02762 DSC02766 DSC02778Insgesamt lässt sich festhalten, Kopenhagen ist eine Reise wert. Überraschend für mich, anscheinend zu jeder Jahreszeit. Auch in der Winterzeit war es sehr schön. Hier noch eine Website, um sich Reisetipps zu holen: www.visitcopenhagen.de

die Mandy

Wochenendausflug ins Elsass

Nach Strasbourg wollte ich schon an Silvester 2013/2014, aber eine Angina kreuzte meine Pläne. Nun konnte ich endlich den geplanten Ausflug nachholen. Mit Schwiegerpapa im Gepäck reisten wir vom 19.-21.September ins Elsass. Das ist eine schöne Jahreszeit für einen Besuch im Elsass. Das Wetter ist meist schön, die Sonne wärmt noch und die Weinberge hängen voller Wein.

Freitag 19. September: Ankunft im Hotel Grieshabers Rebstock in Kehl am Rhein und Besichtigung von Strasbourg

Erst einmal einchecken und Gepäck loswerden. Wir entschieden uns auf der deutschen Seite zu übernachten und wählten ein Boutiquehotel – das Grieshabers Rebstock in Kehl am Rhein. Seltener Name, selten guter Service und selten gute Einrichtung. Jedes Zimmer hat ein anderes Thema. Wir waren im Zimmer „Paris“ und „Schwarzwaldmädel“ einquartiert. Witzig!

Gleich nach der Ankunft nutzen wir den Fahrservice des Hotels und ließen uns für einen Festpreis von € 13,50 nach Strasbourg fahren. Ein normales Taxi hätte wohl um die € 30 gekostet. Der Bus 21 pendelt aber auch hin und her. Kehl und Strasbourg trennt eigentlich nur der Rhein. Von unserem Hotel bis zur Hauptattraktion, das Strasbourger Münster, liegen nur rund 8 km. Ein „Katzensprung“!

In Strasbourg angekommen organisierten wir uns zunächst Tickets für eine Schifffahrt rund um die Strasbourger Altstadt, bis hoch zum Europäischen Parlament. Die Tickets gibt es direkt bei den Anlegestellen beim Historischen Museum. Der Anbieter ist Batorama. Kostenpunkt: € 12,50 für die große Runde. Einmal im Kreis um die Altstadt fahren kostet € 9,50. Jeder Gast bekommt Kopfhörer verpasst und kann sich in seiner Muttersprache von ein paar Geschichtsdaten berieseln lassen.

Bootstour_Strasbourg

Bootstour_Strasbourg

Bevor es „Leinen los“ hies, kümmerten wir uns noch um unser leibliches Wohl und aßen in der Brasserie Rohan Mittag. Mit ein bisschen Deutsch, Englisch und Französisch im Mix orderten wir Flammkuchen, Entrecote und Wildschweinragout. Alles lecker, aber umgehauen hat es uns nicht. Das geht bestimmt besser.

Nach der wirklich schönen und empfehlenswerten Bootstour  erkundeten wir die alten Gässchen und das ehemalige Gerberviertel. Man kommt automatisch an vielen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Maison Kammerzell, Terrasse Panoramique du Barrage Vauban, Maison des Tanneurs in ‚La Petite France’ (Fachwerkgebäude, welches ein ehemaliges Gerberhaus war, aus dem Jahr 1572) und Ancienne Douane vorbei.

Maison Kammerzell

Maison Kammerzell

Natürlich waren wir auch im Münster (La Cathédrale Notre-Dame) . Strasbourg hat eine wunderschöne Altstadt und viele kleine Boutiquen, die zum Einkaufen einladen. Die Website www.strassburg.eu informiert über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten uvm.

Strasbourger Münster im Hintergrund

Strasbourger Münster im Hintergrund

Den Freitagabend verbrachten wir in Kehl und aßen im Alexandros Abendbrot. Das griechische Lokal hat eine sehr schöne Terrasse, die wir dank dem guten Wetter auch abends noch nutzen konnten und das Essen war sehr lecker. Es gab Salat mit Lammfilet, Saganaki und den Dorfteller Gyros.

Samstag 20. September: Ausflug nach Ribeauville, Riquewihr und Colmar

Wir fuhren etwas tiefer ins Land, denn wir wollten ein paar alte Fachwerkstädtchen besuchen und die „Col de la Schlucht“ entlang fahren. Unser erster Stopp war allerdings an einem Supermarkt. Schließlich gab es hier Maronencreme für’s Frühstück (welche es bei uns nicht gibt), meinen geliebten Kuchen Mille-Feuille und für uns außergewöhnliche französische sowie belgische Biersorten.

Den zweiten Halt machten wir in Ribeauville. Das kleine Städtchen liegt an der Elsässer Weinstraße und bezaubert durch seine vielen Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die bekanntesten mittelalterlichen Baudenkmäler sind die Pfarrkirche St.Grégoire-le-Grand und der Metzgerturm (Tour des Bouchers; beide aus dem 13. Jahrhundert).

Metzgerturm im Hintergrund

Metzgerturm im Hintergrund

Ribeauville_1

Die komplette Altstadt ist verkehrsberuhigt und man kann gemütlich durch die Gassen schlendern. Vor allem nach einem üppigen Mittagessen ist das sehr zu empfehlen. Wir waren in dem Restaurant „Zur Post“ und bestellten drei verschiedene Gerichte (Kartoffelgratin, Spätzle und Pellkartoffeln), die jeweils immer den berühmten Munsterkäse enthielten. War lecker und gehaltvoll.

Ribeauville_2

Der Ort wird von den drei Burgruinen Ulrichsburg, Girsberg, Hohrappoltstein und natürlich Weinbergen umrahmt. Alles in allem ein romantisches Fleckchen Erde.

Ribeauville_4

Riquewihr

Riquewihr wird auch die „Perle der Elsässer Weingegend“ genannt, weil die Siedlung zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt und die Weine eine sehr gute Qualität haben. Dementsprechend viele Touristen waren hier unterwegs. Dass es in der Hauptsaison zu Massenansammlungen kommt, hatte ich vorher schon gelesen. Wir waren also vorgewarnt.

Riquewihr_1 Riquewihr_2

In dem Örtchen schmiegen sich Fachwerkhäuser aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, Weinlokale mit Verkostungs-Angeboten und Souvenierläden dicht aneinander. Der Ort wird von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umrahmt.

Riquewihr_4 Riquewihr

«Col de la Schlucht» und Colmar

Den heutigen Tag wollten wir in Colmar ausklingen lassen. Auf den Weg dahin fuhren wir extra einen Umweg, um die «Col de la Schlucht» fahren zu können, da uns die Strecke empfohlen wurden ist. Die «Col de la Schlucht» ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen den Regionen Elsass und Lothringen. Auf 1139 m Höhe hat man ab und zu einen prima Ausblick auf die Vogesen (Mittelgebirge in Ostfrankreich). Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle Haltebuchten gewünscht, um Panoramabilder machen zu können. Die gab es leider nicht. Da sind wir auch ein bisschen von USA verwöhnt. ;-)

Colmar liegt ebenfalls an der der Elsässer Weinstraße und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsässischen Weine. Die drittgrößte Stadt im Elsass ist Colmar auf jeden Fall. Berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und für ihre Museen, fällt die Stadt optisch trotzdem nach den romantischen Örtchen Riquewihr und Ribeauville ab.

Colmar

Colmar_2 Colmar_3

Nichtsdestotrotz kann man hier gut und gerne einen Besuch einplanen. Wir genehmigten uns einen abendlichen Spaziergang durch die Altstadt und aßen in der Brasserie Les Dominicains zu Abend. Da das Restaurant mitten in der Innenstadt liegt, ist es sehr touristisch und die Kellner etwas gestresst. Aber man sitzt gut, hat was zu gucken und das Essen war ganz okay. Wir hatten Flammkuchen, so eine Art Vesperplatte und ich wollte unbedingt das berühmte „Colmarer Sauerkraut“ essen. Zu dem Gericht gab es fünf verschiedene Fleisch – und Wurstsorten. Hier hat jemand ein paar Bilder von „meinen“ Essen und den Flammkuchen ins Netz gestellt. Den Bauchspeck und zwei Würste hätte ich natürlich nicht gebraucht.

Sonntag 21. September: Abschied nehmen

Bevor wir wieder gen Heimat aufbrachen, statteten wir der Rheinpromenade bzw. den Garten der zwei Ufer noch einen Besuch ab. Die deutsche und französische Parkhälfte wird durch eine Brücke (die Passerelle des Deux Rives) über den Rhein verbunden. Daher auch der Name, Garten der zwei Ufer.

Brücke_Kehl

Die Brücke ist eine reine Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Sie wurde von dem Pariser Architekten Marc Mimram als Herzstück der grenzüberschreitenden Landesgartenschau (2004) zwischen den Städten Straßburg und Kehl entworfen und steht als Symbol für das zusammenwachsende Europa.

Brücke_Kehl_1

Insgesamt kann ich nur sagen, diesen Ausflug machen wir auf jeden Fall noch einmal. Das Elsass ist eine wunderschöne Gegend und so nah. Nur 2 Stunden Autofahrt von Frankfurt.

Brücke_Kehl_2

Bis zum nächsten Trip,

die Mandy

Steinhuder Meer

Ein Meer mitten in Niedersachsen. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel zudem. Die erste Frage die sich stellt, ist natürlich, warum heißt das Steinhuder Meer „Steinhuder Meer“ und nicht „Steinhuder See“ oder so? RP-Online, Spiegel und SWR haben antworten zusammen getragen:

Ulrich Staesche von der Akademie für Geowissenschaften: „Seinen Namen hat das Steinhuder Meer nicht, wie man vermuten könnte, von einem Vergleich seiner Größe mit einem der Weltmeere, es ist vielmehr eine alte niederdeutsche Bezeichnung für ein Binnengewässser, die in Norddeutschland auch für deutlich kleinere Seen gebraucht wurde.“

„Im späten Mittelalter wurden große Seen im Plattdeutschen ‚Meer‘ genannt, und so sind diese Bezeichnungen übrig geblieben“, sagt Frank Behrens, Leiter des Infozentrums Naturpark Steinhuder Meer.

Die Bezeichnung „Meer geht auf das mittelniederdeutsche Wort „mere“ zurück, dass Binnenseen bezeichnete. Die Nähe zu dem Örtchen Steinhude spielt wohl auch ein Rolle.

So, da die wichtigste Frage nun geklärt ist, hier ein paar Impressionen.

DSC02067

Das Steinhuder Meer hat laut Steinhude-am-Meer.de eine hervorragende Wasserqualität, ist Brut- und Durchzugsgebiet vieler Wasservogelarten und ein Paradies für Wassersportler.

DSC02070 DSC02072Es gibt unzählige Bootsverleihe für Tret- und Elektroboote, man kann Segeln und Surfen, es gibt eine Badeinsel mit feinem Sandstrand und kulinarische Fischspezialitäten.

DSC02076 DSC02079

Das Steinhuder Meer ist ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Hier kann der Erholung suchende Großstädter neben Wassersport auch Rad- und Wasserwandern, Reiten, Golfen oder einfach nur „die Seele baumeln lassen“.

Uns hat es hier gefallen. Für einen Sonntagsausflug ist das Steinhuder Meer prima.

Noch ein paar Infos:

Mit einer Fläche von etwa 30 Quadratkilometern und nur einer Tiefe von durchschnittlich 1,50 Meter kann eher nicht von einer Meerstiefe sprechen. Die maximale Wassertiefe beträgt 2,50 Meter.

Das ein See als Meer bezeichnet wird gibt es wohl nur in Norddeutschland. Es gibt zum Beispiel noch „Ewiges Meer“, „Boekzeteler Meer“, Großes Meer“ und „Zwischenahner Meer“.

DSC02068

Quellen:

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/warum-heisst-das-steinhuder-meer-nicht-see-aid-1.1614215

http://www.steinhude-am-meer.de/f5-edit/?domain=www.steinhude-am-meer.de&show=detail&artikel=1411

http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/2142/warum-werden-manche-seen-als-meer-bezeichnet-und-umgekehrt/

 

Die gefährlichsten Straßen der Welt

Was man nicht so alles im Fitnessstudio sieht. Hell Roads – ein Bericht auf N24 über die gefährlichsten Straßen der Welt. Besonders pikant ist, dass wir eine Straße davon erst kürzlich gefahren sind – den Red Mountain Pass. Wr hatten ja keine Ahnung. Der Red Mountain Pass zählt also auch zu den Hell Roads dieser Erde. Wieder was gelernt und das beim Sport machen. Das nenne ich effektiv. Hier geht es zur Sendung: http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/2656770/die-gefaehrlichsten-strassen-der-welt.html 

Red Mountain HW-002

 

Highway-550-Red-Mountains-1024x641

 

USA – Yellowstone: Las Vegas

Um der Frage nach zu gehen, ob Cäsar wirklich hier lebte, quartierten wir uns im „Caesar Palace Hotel“ ein.

Las Vegas Cäsar

Das hier „Hangover“ gedreht worden ist, war nur zweitrangig ;-)

Las Vegas_HangoverMicha konnte sich gerade so zurück halten, um nicht auch wie Alan im Brunnen schwimmen zu gehen.

Las Vegas_Brunnen

Die meisten Hotels in Las Vegas sind riesengroß. Deshalb kann das einchecken, das finden des Zimmers und der Weg vom Parkhaus ins Hotel schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Las Vegas_eincheckenErst recht, wenn man hier zum spielen herkommt. Es gibt eine riesige Auswahl an Automaten und Spielmöglichkeiten. Wir wurden von den vielen Spielautomaten nicht abgelenkt, auch nicht von den extra für Mädchen hergestellten…

Las Vegas_Spielautomat

Von leckeren Kaffee ließ ich mich hingegen gern verführen.

Las Vegas_Starbucks

Und an den Cocktails, die man überall to go kaufen kann, kamen wir natürlich auch nicht vorbei.

Las Vegas_Cocktail

Wie auch beim ersten Besuch in Las Vegas statteten wir dem M&M-Store einen Besuch ab. Das musste einfach sein.

Las Vegas m+m Mandy

Las Vegas_m+m MichiDieses Mal waren wir zudem im „alten“ Las Vegas, in der Fremont Street. Das letzte Mal konnten wir das aufgrund meiner Magen-Darm-Grippe nicht machen. Dort ist alles schon ein wenig in die Jahre gekommen. Das macht aber nichts, dafür sind die Preise moderater. Außerdem ist hier der „Heart Attack Grill“ ansässig.

Las Vegas Burger

Deren Burger und Gerichte haben mehrere tausend Kalorien. Zum Beispiel der 1,4 Kilogramm schwere Quadruple Bypass Burger – laut Guiness Buch der Rekorde mit 9.982 der kalorienreichste Burger der Welt. Die Kellnerinnen tragen sexy Krankenschwester-Outfits und die Gäste bekommen statt einer Serviette einen Krankenkittel. Wer mich kennt weiß, wir waren nicht drin. Ein Kommentar ist es mir trotzdem wert, weil ich eine Sendung über das Restaurant bei Galileo gesehen hatte und bei Taff kam auch ein Bericht: http://www.youtube.com/watch?v=6A2pfOk1Pf4

Las Vegas_Burger klein

Las Vegas ist die eben die Stadt der Sünde (Sin City) und die Stadt der Unterhaltung (City of Entertainment). http://www.lasvegasnevada.gov Wir schauten uns zwar keine Show an, haben uns aber selbstverständlich hervorragend amüsiert. Hier reicht es schon auf der Straße zu flanieren…

Unsere Reise ist nun zu Ende. Und endlich Mal mit ganz vielen wunderbaren Eindrücken der Tierwelt.

Bis zur nächsten Tour, die M&M’s